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Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen betr. Gemeinsame Feier für die Preisträger des Kunst - und Kulturpreises
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stadt Neuss |
| Datum | 2026-10-14 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt, dass die Verwaltung eine gemeinsame Feier für die Preisträger des Kunstförderpreises prüft. Sie soll geklärt werden, wie Maßnahme 15 des Haushaltsstabilisierungskonzepts die Preisverleihung beeinflusst und die Kosten für Preisgelder und Veranstaltungen (Konto 53180420) aufgeschlüsselt werden. Die Grünen begründen dies damit, dass die diesjährige Preisübergabe in Konzertpausen stattfand und den jungen Künstlern keinen würdigen Rahmen bot. Ein Beschluss ist dem Text nicht zu entnehmen.
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Dokument
Extrahierter Text
Vorsitzender des Kulturausschusses der Stadt Neuss
Herrn
Michael Ziege
Salzstraße 32
41460 Neuss
Nachrichtlich: Beigeordnete Ursula Platen
28. September 2026
Antrag zur Sitzung des Kulturausschusses am 14.Oktober 2026:
Gemeinsame Feier für die Preisträger des Kunst - und Kulturpreises
Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
als Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bitten wir darum, den nachfolgenden Änderungsantrag auf die
Tagesordnung der Sitzung des Kulturausschusses der Stadt Neuss am 14. Oktober 2026 zu setzen.
Beschlussempfehlung:
1. Die Verwaltung wird beauftragt, zu prüfen, wie eine gemeinsame Feier für die
Preisträger:innen des Kunstförderpreises der Stadt Neuss ausgerichtet werden kann.
a) Die Verwaltung wird beauftragt, in der Prüfung dazulegen, welche Auswirkung die
vorgeschlagene Maßnahme 15 aus dem Haushaltsstabilisierungskonzept auf die
Verleihung des Kunstförderpreises hätte.
2. Des Weiteren wird die Verwaltung beauftragt, die Kosten der einzelnen Preisegelder und die
Kosten für die einzelnen Veranstaltungen, welche im Konto 53180420 zusammengefasst
sind, aufzuschlüsseln.
Begründung:
Seit 1984 zeichnet die Stadt Neuss junge Künstlerinnen und Künstler mit dem Kunstförderpreis aus. Dazu
gehörte in der Regel eine kleine Feier. Die Preisträger:innen konnten dort von sich und ihrem Weg
erzählen, mit den Gästen ins Gespräch kommen und den Abend einfach genießen.
In diesem Jahr gab es diese Feier nicht. Die Preise wurden in der Pause eines Konzerts im Zeughaus und
in der Pause einer Aufführung im Rheinischen Landestheater übergeben. Anna Isabell Haas und Annalisa
Hohl mussten danach gleich weiterspielen. Zeit für ein Gespräch oder ein persönliches Wort blieb nicht.
Auch die Mitglieder des Kulturausschusses mussten sich entscheiden, zu welchem der beiden Termine sie
gehen.
Das wird der Bedeutung dieses Preises aus unserer Sicht nicht gerecht. Wer junge Talente fördern will,
sollte ihnen auch einen Moment schenken, in dem sie im Mittelpunkt stehen.
Die Maßnahme 15 des Haushaltsstabilisierungskonzepts schlägt Einsparungen durch eine Änderung des
Turnus verschiedener Preisverleihungen, so auch des Kunstförderpreises, vor. Weitere Details zum
Umfang und zur Auswirkung dieser Maßnahme sind nicht zu erkennen.
Daher möchten wir prüfen lassen, ob und zu welchen Kosten eine gemeinsame Feier durchgeführt
werden kann. Sowie eine Erläuterung zu den Auswirkungen der vorgeschlagenen Maßnahme 15.
Das Konto 53180420 ist ein Sammelkonto verschiedener Positionen. Laut vorläufigem Ergebnis des
Haushaltes 2025, dem Jahr, in dem die Feier in einem entsprechenden Rahmen stattfand, sind Kosten in
Höhe von 37.469 € verzeichnet. Im Haushalt 2026, dem Jahr, in dem die Feier entfiel, sind Kosten in Höhe
von 57.715 € also 20.000 € mehr aufgeführt. Für das Jahr 2028 ff. sollen die Kosten auf ca. 39.000 €
reduziert werden. Um einen Überblick in das Zahlengeflecht zu bekommen, bitten wir um eine detaillierte
Aufschlüsselung der Kosten des Kontos 53180420 für die einzelnen Jahre 2025 bis 2028.
Wir können uns vorstellen, die städtischen Ehren- und Anerkennungspreise künftig gemeinsam zu
verleihen, etwa im Alten Ratssaal, im Zeughaus oder in der Alten Post. So bekämen die Auszeichnungen
einen würdigen Rahmen, und die Preisträger:innen würden in der Stadt besser wahrgenommen.
Mit freundlichen Grüßen
Bettina Weiß Manfred Haag
Fraktionssprecherin Fraktionssprecher
Dorothee Schackow Nicole Roegglen
Sachkundige Bürgerin Stadtverordnete
Text aus PDF extrahiert