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Orange Bänke als sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen in allen Hammer Stadtbezirken
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Hamm |
| Datum | 2026-10-13 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Eine gemeinsame Initiative der Ratsfrauen beantragt, in allen sieben Hammer Stadtbezirken je eine orangefarbene Bank mit der Aufschrift „Kein Platz für Gewalt an Frauen" aufzustellen. Die Bänke sollen an zentral gelegenen, öffentlich sichtbaren Orten platziert werden und einen QR-Code mit Verlinkung zu lokalen und nationalen Hilfsangeboten tragen. Die feierliche Aufstellung ist bei den „Orange Days" im November geplant. Der Rat beschließt am 13.10.2026.
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Dokument
Extrahierter Text
Stadt Hamm
Antrag AT-123/26 Datum
05.10.2026
Absender
Gemeinsame Initiative der Ratsfrauen
Adressat
Oberbürgermeister Marc Herter, Theodor-Heuss-Platz 16, 59065 Hamm
Beratungsfolge
Gremium Termin Beratungsaktion Top
Rat 13.10.2026 beschließend
Betreff
Orange Bänke als sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen in allen Hammer Stadtbezir
ken
Antrag
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
der Rat der Stadt Hamm beauftragt die Verwaltung, in Kooperation mit der Werkstatt des Kommu-
nalen Jobcenters Hamm (AöR) für jeden der sieben Stadtbezirke jeweils eine orangefarbene Bank
mit der Aufschrift „Kein Platz für Gewalt an Frauen“ und einem wetterfesten QR-Code herzustellen.
Die Verwaltung wird beauftragt:
1. In Abstimmung mit den jeweiligen Bezirksvertretungen einen zentralen, öffentlich gut sichtba-
ren Standort in jedem der sieben Stadtbezirke für die Aufstellung auszuwählen.
2. Über den QR-Code eine digitale Übersicht der lokalen und nationalen Hilfeseiten und Notrufe
bereitzustellen, die durch die Gleichstellungsstelle der Stadt Hamm gepflegt wird.
3. Die Aufstellung der Bänke im Rahmen der Aktionstage gegen Gewalt an Frauen („Orange
Days“) feierlich zu vollziehen.
4. Die Finanzierung der Materialkosten in Höhe von insgesamt rund 7.000 Euro aus Mitteln des
laufenden Haushalts sicherzustellen.
Begründung
Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist ein tief verwurzeltes gesellschaftliches Problem, das auch
vor den Grenzen unserer Stadt keinen Halt macht. Um von Gewalt betroffene Frauen aus der An-
onymität zu holen, Tabus zu brechen und dauerhaft im öffentlichen Raum für dieses Thema zu
sensibilisieren, bedarf es sichtbarer und permanenter Zeichen im Stadtbild.
Die international etablierten „Orange Days“ im November bieten den passenden Anlass, um ein
solches Zeichen zu setzen. Das Besondere an dieser Initiative ist ihre Nachhaltigkeit: Während
temporäre Aktionen nach wenigen Tagen enden, verbleiben die orangefarbenen Bänke das ge-
samte Jahr über im öffentlichen Raum der sieben Hammer Stadtbezirke. Sie signalisieren im Alltag
unmissverständlich, dass Gewalt in unserer Stadt nicht toleriert wird.
Die Bänke erfüllen zudem einen ganz praktischen Nutzen. Der angebrachte QR-Code führt direkt
zu den diskreten Hilfs- und Beratungsangeboten der Gleichstellungsstelle der Stadt Hamm sowie
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zu Notrufsystemen. Betroffene oder aufmerksame Mitbürgerinnen und Mitbürger erhalten so im
Bedarfsfall schnellen und unkomplizierten Zugang zu professioneller Unterstützung.
Durch die geplante Zusammenarbeit mit der Werkstatt des Kommunalen Jobcenters Hamm wird
ein wertvolles lokales Beschäftigungsprojekt eingebunden. Die Produktion erfolgt dadurch hand-
werklich verlässlich und kosteneffizient. Für die Stadt Hamm fallen lediglich die reinen Materialkos-
ten an, die sich nach aktuellen Kalkulationen auf insgesamt rund 7.000 Euro für das gesamte
Stadtgebiet belaufen. Diese Mittel werden aus dem laufenden Haushalt bereitgestellt.
Hamm hat sich auf den Weg gemacht, familienfreundlichste Stadt Deutschlands zu werden. Dazu
gehört auch, dass Menschen, die Gewalt erleben, Unterstützung kennen und möglichst niedrig-
schwellig erreichen können.
Mit diesem gemeinsamen Antrag setzen die Ratsfrauen der demokratischen Parteien im Rat der
Stadt Hamm ein solidarisches und dauerhaftes Zeichen für den Schutz von Frauen und für ein ge-
waltfreies Miteinander in unserer gesamten Stadt.
Unterzeichnerinnen:
Birgit Borgmann, Ratsfrau CDU
Christiane Dartmann, Ratsfrau SPD
Anita Heinemann, Ratsfrau CDU
Annabelle Kaufhold, Ratsfrau SPD
Tina Kemper, Ratsfrau SPD
Petra Klatt, Ratsfrau CDU
Christine Kosinowski, Ratsfrau CDU
Sefika Minte, Ratsfrau Die Linke
Lisa Nowak, Ratsfrau Ratsfrau Bündnis 90/Die GRÜNEN – VOLT
Heike Pente, Ratsfrau SPD
Kirsten Pieczynski, Ratsfrau SPD
Jule Pletschen, Ratsfrau SPD
Claudia Prätsch, Ratsfrau SPD
Maike Schmiedecken, Ratsfrau Bündnis 90/Die GRÜNEN – VOLT
Judith Schwienhorst, Ratsfrau CDU
Monika Simshäuser, Ratsfrau SPD
Julia Vedder, Ratsfrau SPD
Theresa von Bischopink, Ratsfrau SPD
Johanna Westermeier, Ratsfrau SPD
Sabine Zumbrink, Ratsfrau SPD
Antrag AT-123/26 Seite 2 von 2
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