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Antrag (B90/DIE GRÜNEN): Verkehrsführung zwischen Straße Am Gutspark und Scharenbergstraße“ (DS 9323)
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Falkensee |
| Datum | 2026-10-05 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Bündnis 90/DIE GRÜNEN beantragen die Aufhebung des Beschlusses 24/24/17 zur Pkw-Durchfahrtsverkehrslösung zwischen Straße Am Gutspark und Scharenbergstraße. Stattdessen soll der Bebauungsplan F17A nur eine Fuß- und Radwegeverbindung mit Notfalldurchfahrt für Rettungsdienste vorsehen. Die Begründung nennt mangelnde Umsetzungsfortschritte seit 2017, Grundstückseigentum als Hindernis und Schulwegesicherheit bei der nahen Europaschule als Gründe für den Verzicht auf Pkw-Verkehrsverstärkung.
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Dokument
Extrahierter Text
zu TOP 6.5
Stadtverordnetenversammlung Falkensee Falkensee, 26.06.2026
Drucksachen-Nr.: …9…32…3……
Beschluss-Nr.: …………….
Vom: ………………………….
Antrag der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN:
Verkehrsführung zwischen Straße am Gutspark und Scharenbergstraße
Die Stadtverordnetenversammlung beschließt:
Die Punkte 1) und 3) des Beschlusses Nr. 24/24/17 vom 01.03.2017 werden aufgehoben.
Zwischen der Straße am Gutspark und Scharenbergstraße ist im Bebauungsplan F17A eine
Verkehrsfläche für den Fuß- und Radverkehr vorzusehen. Eine Freigabe für mögliche Anlieger der
geplanten zweiten Zentrumsachse ist im Verfahren zu prüfen. Die Fläche soll zudem in Notfällen
den Rettungsdiensten zur Umfahrung des Knotenpunktes Bahnhofstraße/Poststraße dienen.
Begründung
Mit dem Beschluss Nr. 24/24/17 vom 01.03.2017 wurde Stadtverwaltung von der SVV beauftragt
die zukünftige Erschließung der zweiten Zentrumsachse „Scharenbergstraße“ im
Beidrichtungsverkehr für Pkw und Anlieger (wobei geprüft werden sollte, ob die Erschließungsziele
auch mit einer Einbahnstraßenlösung ggf. mit Busverkehr zu erreichen sind) in den B-Plan zu
übernehmen und eine entsprechende Verkehrsplanung zu beauftragen (Punkt 1) sowie eine
Verkehrsuntersuchung für eine geeignete Verkehrsführung (einschließlich Busführung) für den
Knotenpunkt Bahnhofstraße/Am Gutspark zu beauftragen (Punkt 2).
Seit dem Beschluss im März 2017 konnten keine relevanten Erfolge im Umsetzungsprozess
verzeichnet werden. Gleichzeitig ist die Frage der Verkehrsführung ein großes Hindernis im B-
Plan-Verfahren zur Anpassung des F17A, da sich Teilflächen in Privatbesitz befinden. Da der
Eigentümer unter den aktuellen Umständen nicht zum Verkauf an die Stadt bereit zu sein scheint,
kann mit dem Verzicht auf einen Straßenbau mit Pkw-Durchfahrtsverkehr möglicherweise ein
Fortschritt erzielt werden.
Und zuletzt liegt der Bereich im direkten Umfeld der Europaschule. Vor dem Hintergrund der
Schulwegesicherheit, sollte auf Pkw-Verkehr-verstärkende Maßnahmen verzichtet werden und
das Schulumfeld stattdessen sicher für die Schüler*innen gestaltet werden.
Deshalb soll mit diesem Antrag der Beschluss aufgehoben, im B-Plan-Verfahren nur eine Fuß- und
Radwegeverbindung inkl. Durchfahrungsmöglichkeit für Rettungsdienste vorgesehen werden und
damit dieser strittige Aspekt im Verfahren gelöst werden. Inwiefern die zweite Zentrumsachse
weiterhin Planungsziel und einer Erschließung für Anlieger bedarf ist im Verfahren zu klären.
Julia Concu Hans-Peter Pohl
Vorsitzende Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN Vorsitzender SVV
Text aus PDF extrahiert