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Fraktionsantrag zur Neuregelung der Entscheidungswege zur Verwendung der Erlöse aus der Tourismus- und Kulturförderabgabe („sogenannte Bettensteuer“) - Antrag der CDU-Fraktion vom 28.06.2026
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Kalkar |
| Datum | 2026-10-08 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die CDU-Fraktion beantragt eine Neuregelung der Entscheidungswege bei der Verwendung der Erlöse aus der Tourismus- und Kulturförderabgabe (Bettensteuer). Die Verwaltung empfiehlt, den bestehenden Lenkungskreis beizubehalten, dessen Maßnahmenvorschläge dem Ausschuss für Kultur und Tourismus zur Entscheidung vorzulegen. Der Rat soll weiterhin die Haushaltsmittel bereitstellen und eine Jahresberichterstattung erhalten. Eine abschließende Beschlussfassung ist für den 12. November 2026 vorgesehen.
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Dokument
Extrahierter Text
Fraktionsantrag
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und Tourismus
Vorlagen-Nr. A-12/27
Beratungsart öffentlich
Fraktionsantrag zur Neuregelung der Entscheidungswege zur Verwendung der Erlöse
aus der Tourismus- und Kulturförderabgabe („sogenannte Bettensteuer“)
- Antrag der CDU-Fraktion vom 28.06.2026
Beratungsfolge:
08.10.2026 Ausschuss für Kultur und Tourismus vorberatend
05.11.2026 Haupt- und Finanzausschuss vorberatend
12.11.2026 Rat der Stadt beschließend
Stellungnahme der Verwaltung:
Der Rat der Stadt Kalkar hat in der Sitzung vom 4. Juli 2024 einen Beschluss und die Satzung
über die Erhebung einer Tourismus- und Kulturförderabgabe in der Stadt Kalkar ohne Gegen-
stimmen bei 5 Enthaltungen gefasst.
Die Einrichtung eines Lenkungskreises mit insgesamt 13 Mitgliedern war ein zentrales Element
des Beschlusses. Der Lenkungskreis – kompetent und breitgefächert aufgestellt: mit zwei Aus-
schussvorsitzenden, Vertretern der Unterkunftsbetriebe und der Freizeitwirtschaft sowie Vertre-
tern bürgerschaftlich engagierter Vereine – hat bislang 11-mal getagt. Der Lenkungskreis hat Pro-
jekte kritisch begleitet, Ideen geprüft und selbst Projektideen initiiert.
Die (prognostizierten) zur Verfügung stehenden Mittel sind im Haushalt in vier Positionen –
Events/Marketing/Kultur vor Ort/Einzelposten Rheinfähre - verankert und im Vorbericht (S. 41 f.
des HH-Plans 2026) erläutert.
Eine verstärkte Einbindung des Ausschusses für Kultur und Tourismus kann die Transparenz der
Entscheidungsprozesse fördern und programmatisch-thematisch Ergänzungen und gegebenen-
falls auch neue Ansätze bieten. Das würde jedoch mindestens zwei weitere Sitzungen des Aus-
schusses im Jahr mit einer zudem abgestimmten Koordination des geplanten Tourismus-Beirates
erforderlich machen. Die Benennung des Tourismus-Beirates sollte zudem in einer verbindlichen
Struktur – vergleichbar dem Lenkungskreis – erfolgen und durch den Rat beschlossen werden.
Hier ist fraglich ob eine völlig andere Besetzung sinnvoll ist oder eine Ergänzung des Lenkungs-
kreises um weitere politische Vertreter ausreichend wäre. Eine Berichterstattung seitens der Ver-
waltung kann im Rat erfolgen.
Die Verwaltung empfiehlt:
Wie bisher wird der Rat die Haushaltsmittel bereitstellen. Der Lenkungskreis bleibt bestehen und
erarbeitet weiterhin Maßnahmen/Ideen/Konzepte mit kulturellen und touristischen Zielen. Diese
Maßnahmen usw. werden im Ausschuss für Kultur und Tourismus vorgestellt. Die finanziellen
Mittel müssen sich dabei innerhalb der im Haushalt bereitgestellten Mittel bewegen. Der Aus-
schuss für und Kultur und Tourismus entscheidet und beschließt, welche der Maßnahmen wei-
terverfolgt bzw. umgesetzt werden.
Die Einladungen und Protokolle werden über das RIS zugestellt. Die Berichterstattung über die
Einnahmen der Abgabe und die getätigten Ausgaben erfolgt zum Jahresende im Rat.
Kalkar, den 27.07.2026
Die Bürgermeisterin
Alexandra Schacky
Anlage(n):
1. CDU- Antrag vom 28.06.2026
Fraktionsantrag A-12/27 Seite 2 von 2
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