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Dringlichkeitsantrag der SPD-Fraktion zu den tegut-Filialen
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Riedstadt |
| Datum | 2026-10-01 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die SPD-Fraktion beantragt, dass der Magistrat kurzfristig mit relevanten Beteiligten Kontakt aufnimmt, um die Zukunft des tegut-Marktes in Wolfskehlen zu klären. Nach Medienberichten wurde dieser Standort – anders als andere im Kreis Groß-Gerau – nicht zur Übernahme durch Edeka freigegeben. Die Stadt soll im Rahmen ihrer Möglichkeiten eine wohnortnahe Lebensmittelversorgung an diesem zentralen Ort erhalten und alternative Betreiber unterstützen, um Leerstand zu vermeiden.
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Dokument
Extrahierter Text
Parlamentsbüro
Fachgruppe Verwaltungssteuerung
Aktenzeichen:
DS-Nummer: 2026-162-XII
Dringlichkeitsantrag der SPD-Fraktion zu den tegut-Filialen
Gremium Datum TOP Status
Stadtverordnetenversammlung 01.10.2026 öffentlich
Beschlussvorschlag:
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
1. Der Magistrat wird gebeten, unter Einbeziehung der städtischen Wirtschaftsförderung
kurzfristig Kontakt mit den relevanten Beteiligten aufzunehmen und die weitere
Perspektive des bisherigen tegut-Standorts in Wolfskehlen zu klären.
2. Dabei soll im Rahmen der städtischen Möglichkeiten darauf hingewirkt werden, die
wohnortnahe Lebensmittelversorgung an diesem Standort zu erhalten, Perspektiven
mit geeigneten Betreibern zu unterstützen und einen längerfristigen Leerstand an
dieser zentralen Stelle in Wolfskehlen zu vermeiden.
3. Über den weiteren Sachstand und die Ergebnisse der Gespräche ist die
Stadtverordnetenversammlung zeitnah zu informieren.
Begründung:
Nach aktuellen Medienberichten gehört der tegut-Markt in Riedstadt-Wolfskehlen als einziger
Standort im Kreis Groß-Gerau nicht zu den Filialen, deren Übernahme durch Edeka
freigegeben wurde. Welche konkreten Auswirkungen dies auf die weitere Entwicklung des
Standorts hat, ist derzeit offen.
Der Standort übernimmt eine wichtige Funktion für die wohnortnahe Lebensmittelversorgung
in Wolfskehlen. Gleichzeitig gilt es, einen möglichen längerfristigen Leerstand an dieser
zentral gelegenen Stelle zu vermeiden. Die Stadt sollte deshalb frühzeitig das Gespräch mit
den relevanten Beteiligten suchen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten eine tragfähige
Perspektive für den Standort unterstützen.
Die Entscheidung des Bundeskartellamts bedeutet nicht automatisch eine Schließung des
Standorts. Vielmehr soll durch den vierjährigen Verzicht von Edeka sichergestellt werden,
dass die betroffenen Märkte auch für andere Betreiber zur Verfügung stehen. Für den Standort
in Wolfskehlen eröffnet dies grundsätzlich die Möglichkeit einer anderen Betreiberlösung. Vor
diesem Hintergrund sollte die Stadt unter Einbeziehung ihrer Wirtschaftsförderung frühzeitig
Gespräche unterstützen und sich für den Erhalt der wohnortnahen Lebensmittelversorgung
sowie die Vermeidung eines längerfristigen Leerstands einsetzen.
Finanzielle Auswirkungen:
Auswirkungen auf das Klima:
Riedstadt, den 01.10.2026
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