Startseite › Marl › Antrag
Antrag der Fraktionen von CDU und SUM betr. Schaffung eines modernen HoT Hülsberg
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Marl |
| Datum | 2026-10-08 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
CDU und SUM beauftragen die Verwaltung, Möglichkeiten zur Modernisierung des HoT Hülsberg mittels LuKIFG-Mitteln zu prüfen. Sie soll Kooperationen mit Jugendhilfeträgern, Verbänden und Sportvereinen analysieren, räumliche und funktionale Anforderungen ableiten und das Projekt in die städtische Priorisierung einordnen. Ergebnisse sollen Kinder- und Jugendhilfeausschuss sowie Rat vorgelegt werden.
Automatisch aus dem Quelldokument zusammengefasst. Wichtige Details bitte immer im Originaldokument unten prüfen.
Dokument
Extrahierter Text
CDU Fraktion SUM Fraktion
An den
Bürgermeister der Stadt Marl
Herrn Thomas Terhorst
Sitzungsvorlage Nr. 2026/0427
Antrag der Fraktionen von CDU und SUM betr. Schaffung eines modernen HoT
Hülsberg
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Terhorst,
bitte setzen Sie nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der kommenden
Ratssitzung.
Die Verwaltung wird beauftragt,
1. darzustellen, wie die Mittel aus dem Gesetz zur Finanzierung von Infrastrukturinvestitionen
von Ländern und Kommunen (LuKIFG) für die Schaffung eines modernen und
zukunftsfähigen HoT Hülsberg eingesetzt werden können,
2. darzustellen, wie ein zukünftiger HoT-Standort durch zusätzliche Kooperationsmöglichkeiten
mit Trägern der freien Jugendhilfe, Jugendverbänden, Sportvereinen sowie weiteren
gemeinwohlorientierten Akteuren gestärkt werden kann,
3. darzustellen, welche zusätzlichen Potenziale sich für die Kinder- und Jugendarbeit
am HoT Hülsberg durch solche Kooperationen ergeben können und welche räumlichen
sowie funktionalen Anforderungen sich hieraus für einen zukünftigen HoT-Standort ableiten
lassen,
4. darzustellen, wie ein entsprechendes Projekt in die Priorisierung der LuKIF-Mittel der Stadt
Marl eingeordnet werden kann.
5. weitere/erweiterte Nutzungsmöglichkeiten, die zur Finanzierung der HoT Hülsberg beitragen
können und den Nutzungszweck sinnvoll ergänzen, zu prüfen.
Die Ergebnisse sind dem Kinder- und Jugendhilfeausschuss sowie dem Rat zur weiteren Beratung
vorzulegen.
CDU Fraktion SUM Fraktion
Begründung:
Der Rat hat bereits beschlossen, die Zukunft des HoT-Hülsberg neu zu gestalten und verschiedene
Optionen zur langfristigen Sicherung der Einrichtung zu prüfen (siehe Antrag 2026/0155).
Mit den der Stadt Marl zur Verfügung stehenden Mitteln aus dem LuKIFG ergibt sich die
Möglichkeit, nicht nur einen baulichen Ersatz für die bestehende Einrichtung zu schaffen, sondern
die Kinder- und Jugendarbeit im Stadtteil langfristig weiterzuentwickeln und zu stärken (siehe
Beschlussvorlage 2026/0288).
Die Antwort der Verwaltung zur Situation der Einrichtungen HoT Hülsberg und Hagenbusch (siehe
Berichtsvorlage 2026/0347) zeigt, dass die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendarbeit eng
mit den vorhandenen räumlichen Möglichkeiten und Angebotsstrukturen verbunden ist. Während
das HoT Hülsberg derzeit insbesondere durch die klassische Offene Jugendarbeit geprägt ist,
verfügt das Hagenbusch über eine deutlich stärkere Projekt- und Veranstaltungsstruktur. Die
Verwaltung hebt hierbei insbesondere die positiven Effekte der Kombination aus offenen
Treffstrukturen und projektorientierter Arbeit hervor. Gleichzeitig werden die Stärkung der
Projektarbeit, die Weiterentwicklung zielgruppenspezifischer Angebote, die Förderung
ehrenamtlichen Engagements sowie flexible Nutzungsmöglichkeiten als wichtige
Zukunftsaufgaben benannt.
Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll zu prüfen, wie ein zukünftiger HoT-Standort durch
Kooperationen mit Trägern der freien Jugendhilfe, Jugendverbänden, Sportvereinen und weiteren
gemeinwohlorientierten Akteuren gestärkt werden kann. Ziel ist es, die Offene Kinder- und
Jugendarbeit am HoT-Hülsberg durch zusätzliche Kooperationsmöglichkeiten zu stärken und die
Angebotsvielfalt für Kinder und Jugendliche zu erweitern.
Die Prüfung soll insbesondere aufzeigen, welche Kooperationsmöglichkeiten grundsätzlich in
Betracht kommen, welchen Mehrwert diese für die Kinder- und Jugendarbeit
am HoT Hülsberg bieten könnten und welche räumlichen sowie funktionalen Anforderungen sich
daraus für einen zukünftigen Standort ableiten lassen.
Die Ergebnisse sollen als Grundlage für die bedarfsgerechte Planung eines neuen HoT-Standortes
dienen und dazu beitragen, die zukünftigen Anforderungen der Kinder- und Jugendarbeit bereits
frühzeitig in die weitere Standort- und Gebäudeplanung einzubeziehen.
Mit freundlichen Grüßen
Tom Stoltenberg Andreas Täuber
Fraktionsvorsitzender CDU Fraktionsvorsitzender SUM
Text aus PDF extrahiert