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Eine „Wüstenburg“ für die Kinder im Stadtteil Wüste - Antrag der Gruppe Grüne/SPD/Volt, der CDU-Fraktion und der Fraktion DIE LINKE.
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stadt Osnabrück |
| Datum | 2026-09-23 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Fraktionen Grüne/SPD/Volt, CDU und DIE LINKE beantragen, dass die Verwaltung prüft, ob im Stadtteil Wüste eine „Wüstenburg" genannte Spielanlage errichtet werden kann. Diese Idee stammt von einem Kind aus dem Stadtteil. Die Verwaltung soll einen geeigneten Spielplatz identifizieren, Kosten kalkulieren und Finanzierungsmöglichkeiten recherchieren. Eine gemeinsame Gestaltung mit Kindern ist vorgesehen.
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Dokument
Extrahierter Text
Stadt Osnabrück
Gruppe Grüne/SPD/Volt, CDU-Fraktion, Fraktion DIE LINKE.
Vorlagenummer: VO/2026/5856
Vorlageart: Antrag
Öffentlichkeitsstatus: öffentlich
Eine „Wüstenburg“ für die Kinder im Stadtteil Wüste - Antrag der
Gruppe Grüne/SPD/Volt, der CDU-Fraktion und der Fraktion DIE LINKE.
Datum: 23.09.2026
Bearbeitung: SPD-Fraktion Geschäftsstelle
Beratungsfolge
Gremium Datum Sitzungsart Top-Nr.
Betriebsausschuss Osnabrücker Servicebetrieb
08.10.2026 Ö
(Entscheidung)
Beschluss:
Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen,
1. ob auf einem geeigneten öffentlichen Spielplatz im Stadtteil Wüste eine Spielanlage
in Form einer „Wüstenburg“ errichtet werden kann. Grundlage und Inspiration soll
dabei die von einem Kind eingebrachte Idee einer Burg-Spielanlage sein,
2. welcher Spielplatz hierfür insbesondere unter Berücksichtigung des bestehenden
Spielplatzkonzeptes, der vorhandenen Ausstattung, der Flächenverfügbarkeit, der
Barrierefreiheit und der unterschiedlichen Altersgruppen geeignet wäre,
3. mit welchen Kosten für Planung und Umsetzung zu rechnen wäre und welche
Förderprogramme, Drittmittel oder Kooperationen für die Finanzierung genutzt
werden könnten.
Der Inhalt der Vorlage unterstützt folgende/s strategische/s Ziel/e:
Sachverhalt:
Manchmal braucht es für eine gute Idee keinen langen Planungsprozess am Anfang,
sondern zunächst Papier und Buntstifte. Genau so ist die Idee einer „Wüstenburg“
entstanden.
Ein Kind aus der Wüste hat seine Vorstellung von einer Burg für einen Spielplatz zu Papier
gebracht – mit Türmen, Zinnen, Fahnen und dem unmissverständlichen Wunsch:
„Umsetzung möglichst bald.“
Diesen Wunsch möchten wir aufgreifen.
Eine kinder- und familienfreundliche Stadt zeichnet sich für uns nicht nur dadurch aus, dass
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wir Angebote für Kinder schaffen. Wir wollen Kindern auch zuhören und sie dort beteiligen,
wo es um ihre unmittelbare Lebenswelt geht. Ein Spielplatz ist dafür ein besonders
geeigneter Ort.
Die „Wüstenburg“ könnte zu einem besonderen, identitätsstiftenden Spielangebot für den
Stadtteil werden. Dabei soll die Zeichnung nicht einfach eins zu eins umgesetzt werden.
Vielmehr soll gemeinsam mit Kindern aus der Wüste überlegt werden: Wie soll unsere
Wüstenburg aussehen? Was muss man dort erleben können? Was brauchen kleinere und
größere Kinder? Und wie kann die Anlage so gestaltet werden, dass möglichst viele Kinder
sie nutzen können?
Die Stadt Osnabrück verfolgt mit ihrem Spielplatzkonzept bereits das Ziel, attraktive und
vielfältige Spielflächen zu schaffen und die Spielangebote thematisch unterschiedlich zu
gestalten. Mit der Aufwertung des Quartiersspielplatzes Weimarer Straße hat die Stadt
zudem gezeigt, dass Beteiligung und eine Weiterentwicklung der Spielflächen im Stadtteil
Wüste miteinander verbunden werden können.
Die Idee kommt von einem Kind. Die Politik sollte sie ernst nehmen. Deshalb möchten wir
prüfen lassen, ob aus der gezeichneten „Wüstenburg“ eine echte Wüstenburg werden kann.
gez. Martin Büker gez. Susanne Hambürger dos Reis gez. Thomas Niemann
Gruppe Grüne/Volt SPD-Fraktion CDU-Fraktion
gez. Nicole Emektas
Fraktion DIE LINKE.
Anlage/n
1 - 2026-10-08 Wüstenburg_Anlage (öffentlich)
[Dokumentende]
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Text aus PDF extrahiert