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Abfrage bei Vereinen wegen Engagement in OGS: Antrag der Fraktion GRÜNE vom 13.07.2026

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeTroisdorf
Datum2026-10-07
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die Fraktion GRÜNE beantragte am 13.07.2026, die Verwaltung solle bei Vereinen abfragen, unter welchen Bedingungen diese stärker in den Betrieb der Offenen Ganztagsschulen (OGS) eingebunden werden könnten. Grund war die befürchtete Personallücke durch den neuen Rechtsanspruch ab 2026/27. Die Verwaltung teilte mit, dass sich die Nachfrage nach OGS-Plätzen in Troisdorf nicht wesentlich erhöht hat und genug Fachpersonal vorhanden ist. Der Jugendhilfeausschuss beschloss am 07.10.2026, den Antrag abzulehnen, da aktuell kein Bedarf für zusätzliche Vereinskooperationen besteht.

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Dokument

Extrahierter Text

Stadt Troisdorf Datum: 22.07.2026 Der Bürgermeister Az: IV / 51 Vorlage, DS-Nr. 2026/0382 öffentlich Beratungsfolge Sitzung am: Ja Nein Enth. Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie 07.10.2026 (Jugendhilfeausschuss) Betreff: Abfrage bei Vereinen wegen Engagement in OGS: Antrag der Fraktion GRÜNE vom 13.07.2026 Beschlussentwurf: Der Jugendhilfeausschuss nimmt den Antrag sowie die Mitteilung der Verwaltung zur Kenntnis und beschließt, den Antrag abzulehnen. Auswirkungen auf den Haushalt: Finanzielle Auswirkungen: Nein Auswirkungen auf das Klima: Klimarelevanz: nein Sachdarstellung: Die Fraktion GRÜNE hat anliegenden Antrag gestellt. Sie beantragt die Beauftragung der Verwaltung, innerhalb der Troisdorfer Vereinslandschaft abzufragen, welche Rahmenbedingungen für eine stärkere Einbindung von Vereinen in den Betrieb der OGSen erfüllt sein müssten. Als Begründung hierfür wird angegeben, dass der Rechtsanspruch ab dem Schuljahr 2026 / 27 wahrscheinlich nicht allein mit pädagogischem Personal abgedeckt werden könnte. Das Thema ist in der Steuergruppe Trogata der Stadt Troisdorf, in welcher quartalsmäßig Vertretende der Grundschulleitungen, der OGS-Leitungen, des Jugendamtes, der freien Träger, der Schulaufsichtsbehörde sowie der Schulverwaltung zusammenkommen, um die Rahmenbedingungen sowie die strategische Ausrichtung der Einrichtungen abzusprechen, platziert worden. Gemäß übereinstimmender Rückmeldung, insbesondere der Träger der Trogatas Hotti e.V., Katholische Jugendagentur Bonn (KJA) sowie Stadt, hat sich durch die Einführung des individuellen Rechtsanspruchs zum Schuljahr 2026 / 27 nicht die Seite - 2 - Situation ergeben, dass nicht in ausreichendem Maße fest angestellte Mitarbeitende eingestellt werden können. Dies liegt in erster Linie daran, dass sich in Troisdorf die Inanspruchnahme der Eltern durch die Einführung des Rechtsanspruchs nicht in relevanter Weise geändert hat und nur eine geringe Zahl an zusätzlichen Gruppen (siehe hierzu entsprechende Mitteilungsvorlage der Verwaltung) zum neuen Schuljahr eingerichtet werden mussten. Es gibt auch aktuell keine Rückmeldungen dahingehend, dass zu besetzende Stellen nicht relativ zeitnah nachbesetzt werden könnten. Insofern ist die Situation weiterhin so, dass der Betrieb der Bildung und Betreuung der OGS-Kinder bei allen Trägern durch festangestelltes Personal wahrgenommen wird. Der Einbezug von Externen wie z.B. Sportvereinen, Kinder- und Jugendzentren, Bibliotheken oder Musikschulen etc. erfolgt, um den Kindern ergänzend besondere Angebote machen zu können. Hier gibt es auch an allen Standorten entsprechende Kooperationen, die sich für beide Seiten bewährt haben. Die jeweiligen Bedingungen der Zusammenarbeit zwischen z.B. Verein und OGS werden dann im Rahmen von Verträgen einvernehmlich festgelegt. Daher besteht gemäß Einschätzung der Verwaltung aktuell kein Bedarf für die von Seiten der Fraktion GRÜNE beantragte Abfrage bei den Vereinen. Sinnvoll ist es, wenn ein Verein sich neue Kooperationen mit OGSen vorstellen kann, dass dieser sich direkt an die zuständige Einrichtungsleitung wendet. Dann kann ganz konkret eruiert werden, ob eine Kooperation zustande kommt oder nicht. Es ist auch gem. hiesiger Einschätzung nicht zielführend, Rahmenbedingungen bei den Vereinen abzufragen, wenn aktuell von Seiten der OGSen gar kein konkreter Bedarf für weitere Kooperationen vorhanden ist. Insofern empfiehlt die Verwaltung, den Antrag abzulehnen. . In Vertretung Tanja Gaspers Erste Beigeordnete

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