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Antrag der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen vom 11.06.2026 – Haushaltssituation-
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Schwabach |
| Datum | 2026-10-02 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragte am 11.06.2026 eine Überprüfung noch nicht vollständig umgesetzter Investitionsmaßnahmen auf Konsolidierungspotenziale. Die Verwaltung erstellte eine Bewertungsliste und schlägt vor, Projekte mit Haushaltsfolgebezug 2027 (Feuerwehrgerätehaus Wolkersdorf, Realschulsanierung, Bolzplätze, Werkstatterweiterung) in den Haushaltsberatungen zu entscheiden und alle anderen bis Frühjahr 2027 zurückzustellen. Der Hauptausschuss und Stadtrat sollen diesem Vorschlag zustimmen.
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Dokument
Extrahierter Text
BESCHLUSSVORLAGE
- öffentlich - A.30/023/2026
Sachvortragende/r Amt / Geschäftszeichen
Stadtkämmerin Stefanie Rother Kämmereiamt
Sachbearbeiter/in: Roland Gräfensteiner
Antrag der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen vom 11.06.2026 – Haushaltssituation-
Anlagen: 1.Antrag der Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 11.06.2026
zur Haushaltssituation
2. Investive Maßnahmenliste
Beratungsfolge Termin Status Beschlussart
Hauptausschuss 30.09.2026 nicht öffentlich Beschlussvorschlag
Stadtrat 02.10.2026 öffentlich Beschluss
Beschlussvorschlag:
1. Die Liste der beschlossenen Investitionsmaßnahme, welche noch keinen
entsprechenden Ausführungsstand haben, wird zur Kenntnis genommen.
2. Dem Vorschlag der Verwaltung, die Projekte mit Haushaltsfolgebezug 2027 im
Rahmen der Haushaltsberatungen zu reflektieren und alle anderen Projekte bis
Frühjahr 2027 zurückzustellen, wird zugestimmt.
Finanzielle Auswirkungen X Ja Nein
Kosten lt. Beschlussvorschlag
Gesamtkosten der Maßnahme
davon für die Stadt
Haushaltsmittel vorhanden?
Folgekosten?
Klimaschutz
I. Entscheidungsrelevante Auswirkungen auf den II. Wenn ja, negativ: Bestehen alternative Handlungs-
Klimaschutz: Optionen?
Ja, positiv* Ja*
Ja, negativ* Nein*
Nein
*Erläuterungen dazu sind im Sachvortrag aufzuführen.
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I. Zusammenfassung
Mit Schreiben vom 11.06.2026 hat die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen eine Überprüfung
noch nicht vollständig umgesetzter investiver Maßnahmen mit möglichen
Konsolidierungspotentialen beantragt. Die Verwaltung hat dies zum Anlass genommen, die
betreffenden Maßnahmen zu erfassen und hinsichtlich ihrer Dringlichkeit und zwingenden
Umsetzung zu bewerten und die finanziellen Auswirkungen abgebildet.
II. Sachvortrag
Angefügt ist eine Liste von investiven Maßnahmen, welche noch keinen entsprechenden
Ausführungsstand haben, dass diese nicht noch einmal diskutiert und reflektiert werden
könnten. Die Liste wurde von der Verwaltung mit einer Bewertung hinsichtlich der
Dringlichkeit und Notwendigkeit versehen.
Die Verwaltung schlägt vor, dass wie folgt hier vorgegangen wird.
Projekte, welche mit weiteren Finanzierungen im Haushalt 2027 versehen sind, sollen im
Zuge der anstehenden Haushaltsberatungen mit entschieden werden. Hierzu zählen
folgende Projekte:
• Neubau Feuerwehrgerätehaus Wolkersdorf
• Generalsanierung Hermann-Stamm-Realschule
• Errichtung von Bolzplätzen
• Erweiterung Werkstattfläche Baubetriebsamt
Bei allen weiteren Projekten soll eine Entscheidung über die Fortführung zunächst
zurückgestellt und im Frühjahr 2027 im Zuge der Resteübertragungen unter
Berücksichtigung der dann vorliegenden Haushalts- und Finanzdaten erneut getroffen
werden.
Zu dieser Zeit sind wichtige Haushaltsparameter bekannt, wie die tatsächliche Entwicklung
der Schlüsselzahl für die Einkommenssteuer- und Umsatzsteuerbeteiligung, die
Bezirksumlage, die Schlüsselzuweisung sowie die allgemeine Entwicklung der
Steuereinnahmen wie der Gewerbesteuer.
In Kenntnis dieser tatsächlichen Werte kann dann entschieden werden, ob solche Projekte
umsetzbar sind oder zeitlich länger zurückgestellt werden müssten.
Zur Frage von Einnahmepotentialen wird die Verwaltung im Rahmen der
Haushaltskonsolidierung auch bestehende Gebühren und Entgelte überprüfen. Hierbei sind
neben möglichen Einnahmepotentialen auch die jeweilige Lenkungswirkung, sowie fachliche
und politische Zielsetzungen zu berücksichtigen. Konkrete Vorschläge werden im Rahmen
der Haushaltsberatungen gesondert zur Entscheidung gestellt werden. In diesen
Zusammenhang wird auch die seit Einführung des Parkraummanagements 2015
unveränderten Parkgebühren in die Prüfung einbezogen.
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