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Zusammenstellung der Straßenbaumaßnahmen und Reaktivierung der Wegebaukommission; hier: Antrag der SPD-Fraktion vom 16.08.2026
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Ruppichteroth |
| Datum | 2026-10-06 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die SPD-Fraktion Ruppichteroth beantragt, die Gemeindestraßen zu überprüfen, eine Auflistung geplanter Straßenbaumaßnahmen zu erstellen und die Wegebaukommission zu reaktivieren. Ziel ist ein verbessertes Sanierungskonzept für langfristig guten Straßenzustand und minimierte Unterhaltskosten. Die Begründung kritisiert unzureichende Sanierungsmethoden (Aufteeren statt Abfräsen), daraus resultierende Schäden und mangelnde Seitenbefestigung. Vorgeschlagen werden technische Verbesserungen (Entwässerung, Fugenverschluss) und strategische Maßnahmen (Straßenkategorisierung, längere Gewährleistungsfristen).
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Dokument
Extrahierter Text
Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Ratsfraktion-Ruppichteroth
SPD-Ratsfraktion Am Hofgarten 10 53809 Ruppichteroth Datum 16.8.2026 Horst Alenfelder
Am Hofgarten 10
53809 Ruppichteroth
An den
Telefon: 0179 3982098
Bürgermeister der Gemeinde Ruppichteroth
Herrn Matthias Jedich
Rathausstraße 18
E-Mail:
53809 Ruppichteroth
Horst.alenfelder(at)t-online.de
Internet:
www.spd-ruppichteroth.de
Gemeindestraßen in unserer Gemeinde
Die SPD Ruppichteroth beantragt, die Gemeindestraßen unter die
Lupe zu nehmen, eine Auflistung der geplanten
Straßenbaumaßnahmen zusammenzustellen und die
Wegebaukommission wieder zu reaktivieren.
Ziel ist es, das Sanierungskonzept auszuweiten bzw. zu verbessern, um
die Gemeindestraßen so herzustellen, dass diese über Jahrzehnte in
einem guten Zustand verbleiben und die Unterhaltskosten minimiert
werden.
Trotz der Aufstockung der jährlichen Sanierungsmittel auf 200.000 € im
Gemeindehaushalt bleibt der Sanierungsstau auf den
Gemeindeverbindungsstraßen massiv.
Begründung:
Bei den regelmäßigen „SPD vor Ort“-Terminen werden wir immer wieder
auf die teilweise schlecht sanierten Straßen hingewiesen.
Es wird bemängelt, dass Straßen nur „aufgeteert“ und nicht vorher
abgefräst werden.
Dadurch wird der Unterbau nicht grundlegend verbessert, was zu neuen
Rissbildungen und Absenkungen führt (siehe Bilder).
Straßen, die eigentlich 30 bis 40 Jahre halten sollten, sind bereits nach
15 Jahren wieder in desolatem und erneuerungsbedürftigem Zustand.
Ein weiterer Kritikpunkt sind die Seitenränder. Durch das „Aufteeren“
erhöht sich die Straße, die Seitenränder werden nur mit losem Schotter
befestigt, der beim nächsten Starkregen bzw. Ausweichverkehr wieder
abgetragen wird. Hier entstehen dann starke Straßenkanten (siehe
Bilder).
Dadurch entstehen wieder Straßenabbrüche, und bei Autos werden die
Felgen und Reifen bei Ausweichverkehr beschädigt.
Technische Stellschrauben zur Qualitätssicherung
Wasser ist der größte Feind der Straße. Hier sollten ausreichend
dimensionierte Seitengräben, Sickerschächte und funktionierende
Aufläufe eingebaut werden.
Bei grabenlosem Bauen sollte Flüssigboden genutzt werden, um spätere
Setzungen und Aufbrüche zu verhindern.
Kleinere Mängel (Risse, Nahtstellen) sollten sofort versiegelt werden,
bevor Wasser eindringt und Frostschäden entstehen.
Strategische und finanzielle Maßnahmen
Straßen nach Verkehrsbedeutung und Schadensklasse
kategorisieren, um Budget zielgerichtet einzusetzen.
Bei Ausschreibungen längere Gewährleistungsfristen von
Bauunternehmen für die Ausführungsqualität einfordern.
Versorgungsunternehmen strenger in die Pflicht nehmen.
Aufgrabungsrichtlinien verschärfen.
Wegekommission wieder aktivieren
Die Wegekommission sollte wieder aktiviert werden, um die geforderten
Maßnahmen zu begleiten.
Mit freundlichen Grüßen
Horst Alenfelder
Text aus PDF extrahiert