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Sanierungsgebiet "Ortskern Liggersdorf"; hier: Neubau einer Mehrzweckhalle
Angenommen10 Ja · 0 Nein
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Hohenfels |
| Datum | 2026-09-16 |
| Datenstufe | Nur Ergebnisse |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Gemeinde Hohenfels beauftragt die Reschl Stadtentwicklung GmbH & Co. KG mit der Durchführung von offenen Vergabeverfahren nach VgV zur Vergabe von Fachplanungsleistungen für den Neubau einer Mehrzweckhalle im Sanierungsgebiet „Ortskern Liggersdorf". Die bestehende Hohenfelshalle soll durch einen Neubau ersetzt werden, da sie funktional und baulich veraltet ist. Die Fachplanungsleistungen umfassen sieben Bereiche (Tragwerk, TGA, Bauphysik, Brandschutz, Geotechnik, Freianlagen) und werden auf Grundlage eines Angebots vom 16.07.2026 vergeben.
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Dokument
Extrahierter Text
Gemeinde Hohenfels
Sitzungsvorlage 2026/059
Gremium Datum Status
Gemeinderat 29.07.2026 öffentlich Entscheidung
Gemeinderat 16.09.2026 öffentlich Entscheidung
Sanierungsgebiet "Ortskern Liggersdorf"; hier: Neubau einer Mehrzweckhalle
1. Beratung und Beschlussfassung über die Verfahrensbegleitung für die Vergabe der
Fachplanungsleistungen
Die Gemeinde Hohenfels hat mit dem Integrierten Gemeindeentwicklungskonzept „Hohenfels 2040“
im Jahr 2022 die Grundlage für die Weiterentwicklung der kommunalen Infrastruktur geschaffen.
Abgeleitet aus der demographischen Entwicklung, der Nachfragestruktur und der Analyse des
Bestandes besteht Handlungsbedarf in den Bereichen Schule, Kindergarten, Feuerwehr und bei der
Veranstaltungshalle.
Am 09.10.2024 (2024/084) wurde die Satzung über die Festsetzung des Sanierungsgebiets mit
Abgrenzungsplan für das Antragsgebiet „Ortskern Liggersdorf“ verabschiedet. Ebenfalls wurden das
Verfahren, die Durchführungsfrist und die Fördersätze für private Modernisierungsmaßnahmen
festgelegt. Der Geltungsbereich wurde am 23.07.2025 (2025/070) um eine Bauhoffläche erweitert.
Der organisatorische und wirtschaftliche Umfang dieser „Runderneuerung“ der kommunalen
Infrastruktur zwingt die Gemeinde dazu, die Aufgaben in Abhängigkeit ihrer Dringlichkeit zu
priorisieren. Das Projekt „Neubau Hohenfelshalle“ soll gemäß Priorisierung vom 11.12.2024
(2024/106) als Erstes in die Umsetzung kommen.
Die bestehende, alte Hohenfelshalle entspricht nicht nur funktional nicht mehr den aktuellen
Anforderungen, sondern weist auch starke bauliche und energetische Mängel auf. Der Neubau soll
die abgängige Halle ersetzen.
Mit der Reschl Stadtentwicklung GmbH und Co. KG werden die besten Fördermöglichkeiten geprüft.
Am 10.12.2025 (2025/124) wurde ein Antrag bei der sogenannten „Sportmilliarde“ bzw. dem
Bundesprogramm„SanierungkommunalerSportstätten“gestellt.Trotzderalsförderfähigbewerteten
Interessensbekundung ist der Antrag am 23.04.2026 unberücksichtigt geblieben.
Als Grundlage für den Verfahrenseinstieg wurde in zwei Klausursitzungen ein Raumprogramm als
Konzept bezüglich Größe und Ausführung erarbeitet. Grundlage bildeten die Vorarbeiten zweier
Planungsbüros und eine Exkursion. Anregungen aus einem Gesprächstermin mit künftigen Nutzern
wurden ebenfalls berücksichtigt.
Die Verwaltung wurde am 22.10.2025 (2025/098) beauftragt, das Verfahren für die Planung des
Neubauseiner„1,25-Feld-Halle“weiterzuverfolgenunddieReschlStadtentwicklungGmbH&Co.KG
(Stuttgart) zur Durchführung des Verfahrens zur Vergabe der Objektplanungsleistungen für die
Mehrzweckhalle betraut. Es wurde als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach VgV
durchgeführt und das wirtschaftlichste Angebot von der Steimle Architekten GmbH (Stuttgart) erhielt
am 10.06.2026 (2026/040) den Zuschlag.
Nach dem Auftaktgespräch am 13.07.2026 beschäftigt sich die Verwaltung mit der Ausarbeitung des
Vertrags für die Objektplanungsleistung.
Parallel sollen die Weichen in Bezug auf die Fachplanungsleistungen gestellt werden. Die
Vergabeverfahren werden als offene Verfahren nach VgV durchgeführt. Die Honorarsumme der
PlanungsleistungenliegtinsgesamtüberdemEU-Schwellenwert,damitsindalleLeistungennachEU-
Recht zu vergeben.
Bei den Fachplanungsleistungen geht man vorerst von sieben Verfahren aus: Tragwerksplanung,
Technische Gebäudeausrüstung (Elektro und HLS), Bauphysik, Brandschutz, Geotechnik und
Freianlagen.
Ziel ist es, in Abstimmung mit Verwaltung und Architekturbüro ein qualifiziertes Planungsteam zu
gewinnen und die Fachplanungsleistungen an entsprechend geeignete Bieter zu vergeben.
Die Durchführung der benannten Vergabeverfahren kann die bereits in den Prozess eingebundene
ReschlStadtentwicklungGmbH&Co.KG(Stuttgart)übernehmen.EinAngebotmitrund45.000Euro
(brutto) wurde vorgelegt.
ZuletztwurdedieEntscheidungam29.07.2026vertagt,umFragenzudenLeistungenderFachplaner
sowie zum Zeitpunkt der erforderlichen Ausschreibungen klären zu können. Diesbezüglich wird die
Reschl Stadtentwicklung GmbH & Co. KG (Stuttgart) in die Sitzung kommen.
Anlagen:
Anlage 1 - Reschl - VgV - Angebot Fachplanungsleistungen (nicht-öffentlich)
Beschlussvorschlag:
Der Gemeinderat erteilt folgendem Punkt das Einvernehmen:
1.DieReschlStadtentwicklungGmbH&Co.KG(Stuttgart)wirdmitderDurchführungderoffenen
Verfahren nach VgV zur Vergabe der erforderlichen Fachplanungsleistungen für die
Mehrzweckhalle, auf Grundlage des Angebots vom 16.07.2026, betraut.
Erstellt von:
Florian Zindeler
Bürgermeister
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