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Sach- und Personalkostenerstattungen an die Fraktions- und Gruppengeschäftsstellen / Antrag der Gruppe Grüne/SPD/Volt und der CDU-Fraktion
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stadt Osnabrück |
| Datum | 2026-09-29 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Gruppe Grüne/SPD/Volt und die CDU-Fraktion beantragen eine Neureglung der Sach- und Personalkostenerstattungen für Fraktions- und Gruppengeschäftsstellen ab 1. November 2026. Die Personalkosten werden neu gestaffelt nach Fraktionsgröße mit erhöhten Entgeltgruppen (EG 8 statt EG 6), die Sachkosten um 10 Prozent erhöht. Der Rat beschloss diese Regelung am 29.09.2026 mit der Begründung gestiegener Aufgabenumfänge und Kosten.
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Dokument
Extrahierter Text
Stadt Osnabrück
Gruppe Grüne/SPD/Volt, CDU-Fraktion
Vorlagenummer: VO/2026/5841
Vorlageart: Antrag
Öffentlichkeitsstatus: öffentlich
Sach- und Personalkostenerstattungen an die Fraktions- und
Gruppengeschäftsstellen / Antrag der Gruppe Grüne/SPD/Volt und der
CDU-Fraktion
Datum: 15.09.2026
Bearbeitung: Gruppe Grüne Volt Geschäftsstelle
Beratungsfolge
Gremium Datum Sitzungsart Top-Nr.
Verwaltungsausschuss (Vorberatung) 29.09.2026 N
Rat der Stadt Osnabrück (Entscheidung) 29.09.2026 Ö
Beschluss:
Die Sach- und Personalkostenerstattungen an die Ratsfraktionen und Gruppen werden ab 1.
November 2026 wie folgt geregelt:
a) Personalkosten
Die monatlichen Personalkostenzuwendungen an die Fraktions- und
Gruppengeschäftsstellen werden auf Basis folgender Berechnungsgrundlage angepasst:
Fraktions-/ Geschäftsführer:in Mitarbeiter:in
Gruppenstärke EG 13, Stufe 5 EG 8, Stufe 5
2 – 3 Mitglieder 0,5 Stelle 14 Wochenstunden
4 – 5 Mitglieder 0,5 Stelle 19 Wochenstunden
6 – 8 Mitglieder 0,75 Stellen 22 Wochenstunden
9 – 11 Mitglieder 1 Stelle 25 Wochenstunden
12 – 17 Mitglieder 1 Stelle 31 Wochenstunden
Ab 18 Mitglieder 1 Stelle 1 Stelle
Für die zurzeit bei der Stadt Osnabrück Beschäftigten und den Fraktions- und
Gruppengeschäftsstellen zur Verfügung gestellten Mitarbeiter:innen bleibt die bisherige
Regelung der Personalgestellung bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Dienst in Kraft.
Für ggf. entstehende Stundenüber- oder -unterschreitungen durch eine veränderte Fraktions-
/Gruppengröße sind im Einzelfall von der Verwaltung geeignete Regelungen zu finden.
b) Sachkosten
Die aktuellen monatlichen Sachkostenzuwendungen an die Fraktions- und
Gruppengeschäftsstellen (Sockelbetrag sowie Zusatzbetrag je Fraktionsmitglied pro Jahr)
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werden um 10 Prozent erhöht. Grundlage dafür sind die zuletzt beschlossenen Ratsvorlagen
zur Anpassung der Sachkosten (VO/2021/7433, VO/2017/1703).
Daneben werden weiterhin die Mietkosten für die Räume der Fraktions- und
Gruppengeschäftsstellen erstattet.
Der Inhalt der Vorlage unterstützt folgende/s strategische/s Ziel/e:
Sachverhalt:
Grundsätzlich ist im Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz (§ 57 NKomVG)
geregelt, dass die Kommune den Fraktionen und Gruppen Zuwendungen zu den sachlichen
und personellen Aufwendungen für die Geschäftsführung gewähren kann. Weitere
Ausführungen zur Höhe und zum Verteilungsmodus der Zuwendungen gibt es nicht; dieses
steht im Ermessen der Kommune.
Die Fraktions- und Gruppengeschäftsstellen fungieren als hauptamtliche Unterstützung für
die ehrenamtliche Kommunalpolitik. Die Aufgaben der Geschäftsstellen sind in Form und
Umfang in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Die von den Mitarbeitenden geleistete
Arbeit entspricht in diesem Sinne nicht mehr den klassischen Sekretariatsaufgaben, die eine
Eingruppierung in die Entgeltgruppe 6 rechtfertigen. Vielmehr übernehmen auch die
Mitarbeitenden in den Geschäftsstellen in einem höheren Maße verantwortungsvolle und
selbstständige Tätigkeiten. Äquivalent zu den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung ist daher
eine Einstufung in Entgeltgruppe 8 gerechtfertigt.
Die für die Ratsperiode 2026-2031 vorgesehene einmalige Erhöhung der monatlichen
Sachkostenzuwendungen um 10 Prozent knüpft an entsprechende Beschlüsse aus den
vorherigen Ratsperioden an und begründet sich mit den allgemein gestiegenen Kosten, vor
allem für die Inanspruchnahme von städtischen IT-Dienstleistungen.
gez. Jens Meier gez. Susanne Hambürger dos Reis
Gruppe Grüne/Volt SPD-Fraktion
gez. Marius Keite
CDU-Fraktion
Anlage/n
Keine
[Dokumentende]
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Text aus PDF extrahiert