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Antrag der Wählergemeinschaft PRO Coburg vom 03.09.2026; Standortprüfung und Kostenermittlung eines zusätzlichen Kunstrasenplatzes

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeStadt Coburg
Datum2026-10-01
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die Wählergemeinschaft PRO Coburg beantragt, dass die Stadtverwaltung geeignete Standorte und Kosten für einen zusätzlichen Kunstrasenplatz ermittelt. Das Gelände der ehemaligen TSG Creidlitz soll dabei untersucht werden. Begründet wird dies mit hohem Bedarf der Fußballvereine nach mehr Trainingskapazität, insbesondere für ein geplantes Nachwuchsleistungszentrum, und besserer Ganzjahresnutzbarkeit von Kunstrasenplätzen. Die Ergebnisse sollen dem Stadtrat zur Grundsatzbeschlussfassung vorgelegt werden.

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Stadt Coburg Antrag Nummer 404/2026 Aktenzeichen Federführendes Amt Geschäftsstelle Stadtrat Senat/Ausschuss Stadtrat Referent: Oberbürgermeister Dominik Sauerteig TOP im Senat/Ausschuss TOP im Stadtrat I./16. Datum 03.09.2026 Beratungsfolge Termin Sitzungsteil Stadtrat 01.10.2026 öffentlich Antrag der Wählergemeinschaft PRO Coburg vom 03.09.2026; Standortprüfung und Kostenermittlung eines zusätzlichen Kunstrasenplatzes Sachdarstellung: Im Namen der Stadtratsfraktion der Wählergemeinschaft PRO Coburg stellen wir folgenden Antrag zur nächsten Stadtratssitzung am 1. Oktober 2026: Antrag: Die Stadtverwaltung wird beauftragt, geeignete Standorte und Kosten für einen zusätzlichen Kunstrasenplatz, der den Fußballvereinen als Spiel- und Trainingsstätte dienen soll, zu ermitteln. Standorte sollten bereits bestehende Sportanlagen sein. Das Sportgelände der ehemaligen TSG Creidlitz ist als eine mögliche Option zu untersuchen. Die Ergebnisse der möglichen Standorte incl. der ermittelten Kosten sollen dann dem Stadtrat zur Grundsatzbeschlussfassung vorgestellt werden. Bei einem positivem Beschluss soll dies dann in die Haushaltsberatung des Folgejahres einfließen. Konkrete Anschaffungs- und Pflegekosten sowie die zu erwartende Lebensdauer sind im Rahmen der beauftragten Prüfung mit belastbaren, quellengestützten Zahlen zu ermitteln. Begründung: Der Sportverband Coburg hat in Gesprächen mit den Fußballvereinen in Coburg einen großen Bedarf an zusätzlicher Sportinfrastruktur festgestellt. Eine Umfrage des Sportverbandes unter seinen Mitgliedsvereinen nach der Corona-Pandemie hat außerdem ergeben, dass nicht in erster Linie finanzielle Sorgen die Vereine umtreiben, sondern zum einen die Gewinnung von Ehrenamtlichen im Sportbetrieb und in der Vereinsorganisation. 1 Vorlage: 404/2026 Seite - 2 - Zum anderen wird die bestehende Infrastruktur der Sportstätten als Hemmnis für die weitere Entwicklung gesehen. Zudem erkennen die Fußballvereine übereinstimmend die Notwendigkeit eines Nachwuchsleistungszentrums in Coburg an, für das zusätzliche Trainingsmöglichkeiten erforderlich sind. Vereinseigene Naturrasenplätze sind nur eingeschränkt nutzbar, was wiederum zu einer höheren Nachfrage nach Hallenzeiten führt – auch dort sind die bestehenden Kapazitäten bereits ausgelastet. Bei der neu geplante Floßangerhalle ist dabei zu berücksichtigen, dass sie einen Ersatzbau darstellt und keine zusätzliche Kapazität schafft. Das Sportgelände der ehemaligen TSG Creidlitz ist im Wege des sogenannten Heimfalls an die Stadt Coburg zurückgefallen. Für diese städtische Liegenschaft ist eine sinnvolle Anschlussnutzung zu klären. Die Stadt Coburg hat bereits beschlossen, die Umkleiden und Duschen des angrenzenden Gebäudes zu erneuern. Die restliche Nutzung des Gebäudes ist bis heute unklar. Das Gelände verfügt außerdem über ausreichende Parkmöglichkeiten. Diese vorhandenen bzw. bereits beschlossenen Investitionen sollten bei der Standort- und Synergieprüfung ausdrücklich berücksichtigt werden, damit vorhandene Potenziale nicht ungenutzt bleiben. Ein Kunstrasenplatz bietet gegenüber dem klassischen Naturrasenplatz deutlich höhere Nutzungsstunden im Jahresverlauf, da er ganzjährig und weitgehend wetterunabhängig bespielbar ist, während Naturrasenplätze nach starken Niederschlägen häufig gesperrt werden müssen und mehr Pflegeaufwand verursachen. Coburg ist mit rund 18.000 sporttreibenden Bürgerinnen und Bürgern eine Sportstadt. Die 11 Coburger Fußballvereine haben fast 2000 Mitglieder im Fußballbereich, davon sind fast 900 Kinder und Jugendliche. Diese Zahlen sind weiter ausbaubar, soweit Infrastruktur und Personal dafür vorhanden wären. Die Politik sollte hier nicht ausschließlich auf kurzfristige Investitionskosten schauen, sondern strategische Entscheidungen für die langfristige Entwicklung des Sports in Coburg treffen. Ein zusätzlicher Kunstrasenplatz würde – überwiegend nutzbar für alle interessierten Vereine – zugleich mehr Trainingszeiten für das Nachwuchsleistungszentrum freisetzen. Der SV Ketschendorf mit seinen zahlreichen Jugendmannschaften ist bereits heute Ankernutzer der Sportanlage in Creidlitz. Dies soll unabhängig vom Ausgang der Standortprüfung so bleiben. Unabhängig vom gewählten Standort sollte die Verwaltung und Vergabe der Trainingszeiten beim Sportamt liegen, um eine faire und koordinierte Nutzung durch alle Vereine sicherzustellen. Wir bitten um Behandlung des Antrags in der nächsten Sitzung des Stadtrates bzw. des zuständigen Ausschusses. Beschlussvorschlag:

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