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OGS-Ferienbetreuung: Bericht Sommerferien 2026
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Viersen |
| Eingereicht von | II |
| Datum | 2026-10-06 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Stadt Viersen bot erstmals in den Sommerferien 2026 eine zentrale OGS-Ferienbetreuung in den ersten drei Wochen an der KGS Remigiusschule an. Während das pädagogisch hochwertige Programm mit Ausflügen, Kreativ- und Bewegungsangeboten bei Kindern und Eltern positive Resonanz fand, zeigten sich organisatorische Herausforderungen: Bei ca. 120 angemeldeten Kindern nahm nur die Hälfte tatsächlich teil, was zu ineffizienter Personalnutzung führte. Die Verwaltung eruiert nun Handlungsoptionen für künftige Ferienbetreuungen, um verbindliche Planungssicherheit mit elterlichen Bedarfen in Einklang zu bringen.
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Dokument
Extrahierter Text
Öffentliche Sitzungsvorlage
D e r B ü r g e r m e i s t e r
Vorlagen-Nr.: 2026/5113/FB 50/II
Aktenzeichen: FB 50/II
Datum: 17.09.2026
Tagesordnungspunkt:
OGS-Ferienbetreuung: Bericht Sommerferien 2026
Beratungsfolge: Sitzungsdatum: Zuständigkeit:
Ausschuss für Schule und Bildung 06.10.2026 Kenntnisnahme
Beschlussvorschlag:
<<Beschlusstext>> Der Auschuss für Schule und Bildung nimmt den in Vorlage
2026/5113/FB50/II dargestellten Bericht über die OGS-Ferienbetreuung in den Sommerferien 2026
zur Kenntnis.<<BeschlTextEnde>>
Finanzielle und personelle Auswirkungen:
Finanzielle Auswirkungen: Nein
Finanzielle Auswirkungen einschl. Folgekosten:
(Haushaltsbelastung einschl. Folgekosten; Erläuterungen siehe unten.) Keine.
Personeller Mehrbedarf: Nein
Mitzeichnung des Verwaltungsvorstandes erforderlich: Nein
Personelle Auswirkungen:
(Personeller Aufwand/Stellenbedarf; Erläuterungen siehe unten.)
Beschlusskontrolle:
Beschlusskontrolle erforderlich: Nein
Umsetzungsdatum:
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Sachverhalt:
1. Ausgangslage und pädagogischer Erfolg
Mit der Vorlage 2026/4908-FB 50-II wurde der Ausschuss für Schule und Bildung über die
Planungen zur zentralen OGS-Ferienbetreuung informiert. In den Sommerferien 2026 bot die Stadt
Viersen daraufhin für OGS-Kinder erstmalig eine Betreuung auch in den ersten drei Wochen der
Sommerferien (20.07.2026 – 07.08.2026) an der KGS Remigiusschule an. Bisher fielen in diesen
Zeitraum die regulären dreiwöchigen Schließzeiten der OGS-Einrichtungen.
Das Betreuungsteam vor Ort gestaltete in Abstimmung mit der Fachberatung im FB 50/II ein
abwechslungsreiches und pädagogisch hochwertiges Ferienprogramm. Ein zentrales Anliegen war
es dabei, den Kindern trotz des schulischen Umfeldes eine erholsame Auszeit zu ermöglichen. Das
Programm hob sich bewusst vom regulären Schulalltag ab und bot Raum für Erholung, kreatives
Spiel und „Feriengefühl“.
Unter aktiver Mitgestaltung der Kinder wurden Ausflüge sowie Bewegungs-, Kreativ- und
Ernährungsangebote umgesetzt. Zu den Highlights gehörten u. a.:
• Kreativ- und Upcyclingprojekte: Upcycling-Projekte (z. B. Bemalen von Flaschen, Zentangle-
Karten, Steingestaltung), Schnitzarbeiten mit Naturmaterialien sowie die Konzeption, der
Bau und die feierliche Taufe eines großen gemeinsamen „Ferienschiffs“,
• Ernährung & Alltagskompetenz: gemeinsamer Einkauf auf dem Markt mit anschließender
Zubereitung eines Obstsalates,
• Tiergestützte Pädagogik: wöchentliche Besuche des Schulhundes Artur mit vielfältigen
Aktionen rund um den Hund,
• Entspannungstechniken
Das Angebot stieß bei den teilnehmenden Kindern und deren Eltern auf sehr positive Resonanz und
stellte eine wertvolle Bereicherung des Betreuungsangebotes dar.
2. Entwicklung der Teilnahmezahlen und personelle Herausforderungen
Diesem pädagogischen Erfolg steht jedoch eine deutliche Abweichung zwischen den
Anmeldezahlen und der tatsächlichen Inanspruchnahme gegenüber.
Im Vorfeld wurden für die drei Betreuungswochen rund 120 Kinder fest angemeldet. Auf dieser
Grundlage erfolgte die Personalbemessung, die Zusammenstellung des Teams sowie die Ausflugs-
und Materialplanung.
In der Praxis nahm jedoch nur ca. die Hälfte der angemeldeten Kinder das Angebot wahr. In einer
Woche sank die Anwesenheit sogar auf nur noch ca. 30 Kinder.
Diese erhebliche Diskrepanz stellt die Verwaltung vor organisatorische und personelle
Herausforderungen. Die OGS-Mitarbeitenden planen ihren Jahresurlaub maßgeblich unter
Berücksichtigung der dreiwöchigen Schließzeiten. Um die Betreuung für 120 angemeldete Kinder
sicherzustellen, musste in den ersten drei Wochen ein entsprechend großes Betreuungsteam
vorgehalten werden. Diese Personalressourcen fehlten folglich in den verbleibenden Ferienwochen
bzw. im regulären Betrieb, während die Kapazitäten in den ersten drei Wochen tatsächlich nur zu
einem Teil genutzt wurden.
Darüber hinaus müssen Aktivitäten, Ausflüge und Materialanschaffungen im Vorfeld für die
angemeldete Gruppengröße kalkuliert werden. Wenn Kinder unangekündigt fernbleiben oder
Familien kurzfristig umplanen, erschwert dies den reibungslosen Ablauf und führt zu einer
ineffizienten Bindung von Ressourcen.
3. Weiteres Vorgehen
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Die Erhebung der Zahlen hat gezeigt, dass die verbindliche Planungssicherheit für künftige
Ferienbetreuungen gestärkt werden muss, ohne dabei die Bedarfe der Familien aus dem Blick zu
verlieren.
Die Verwaltung eruiert derzeit verschiedene Handlungsoptionen, wie der Rahmen für künftige
Ferienbetreuungen so gestaltet werden kann, dass einerseits der Betreuungsbedarf verlässlich
abgedeckt wird und andererseits die Personalkapazitäten bedarfsgerecht eingesetzt werden
können. Hierfür muss den Eltern vermittelt werden, dass verbindliche Planungen die Grundlage für
eine gute und den Bedürfnissen der Kinder entsprechende Betreuung in den Sommerferien sind.
Die Verwaltung stellt diesen Erfahrungsbericht im Ausschuss zur Diskussion, um ein erstes
Meinungsbild der Politik zu den organisatorischen Rahmenbedingungen und Erwartungen für
zukünftige Ferienangebote einzuholen.
Darstellung der finanziellen/personellen Auswirkungen:
(Detaillierte Darstellung der finanziellen/personellen Auswirkungen auf Haushalts-, Finanz- und
Stellenplan.)
In Vertretung
gez.
Ertunç Deniz
Beigeordneter
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