Startseite › Verbandsgemeinde Bad Marienberg (Westerwald) › Antrag
Antrag der SPD-Fraktion "Hitzeschutz aktiv vorantreiben - erster Schritt: Unsere Schulen gut vorbereiten"
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Verbandsgemeinde Bad Marienberg (Westerwald) |
| Datum | 2026-09-28 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die SPD-Fraktion beantragt, Hitzeschutzmaßnahmen an Grundschulen und der Realschule Plus der Verbandsgemeinde Bad Marienberg zu prüfen und umzusetzen. Konkret sollen mobile/stationäre Klimageräte, zusätzliche Schattenplätze auf Schulhöfen, Verschattungsanlagen an Fenstern und Trinkbrunnen geprüft werden. Die Prüfung erfolgt in Absprache mit Schulleitungen, erste Ergebnisse sollen im zuständigen Ausschuss vorgestellt werden. Finanzierung soll durch Förderprogramme von Bund und Land sowie mögliche Bundesmittel erfolgen.
Automatisch aus dem Quelldokument zusammengefasst. Wichtige Details bitte immer im Originaldokument unten prüfen.
Dokument
Extrahierter Text
SPD-Fraktion im
Verbandsgemeinderat Bad Marienberg
Fraktionsvorsitzender
A n t r a g
Karsten Lucke
VG-Rat VG Bad Marienberg
Hauptstr. 3
Sitzung am 28. September 2026 56472 Lautzenbrücken
Mobil: 0170 7356708
[email protected]
Lautzenbrücken, 30.08.26
Hitzeschutz aktiv vorantreiben – erster Schritt: Unsere Schulen gut vorbereiten.
Die zunehmenden Hitzewellen sind eine unmittelbare Folge des fortschreitenden
Klimawandels. Deshalb muss die Anpassung öffentlicher Gebäude an die veränderten
klimatischen Bedingungen deutlich beschleunigt werden. Auch im Bereich der Bildung ist dies
von besonderer Bedeutung, sollen unsere Kinder und Jugendlichen doch in einer adäquaten
und gewinnbringenden Lernumgebung Schule erleben.
Die vergangenen Tage und Wochen haben gezeigt, wie schnell sich Klassenräume auf
Temperaturen von deutlich über 30 Grad aufheizen können. Solche Temperaturen erschweren
konzentriertes Lernen und beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit sowie das Wohlbefinden der
Schüler ebenso wie den Lehrkräften.
Die SPD-Fraktion geht, gestützt auf wissenschaftliche Erkenntnisse, davon aus, dass der
Sommer 2026 mit seinen Rekordtemperaturen kein einmaliges Phänomen bleiben wird und
wir auch in den kommenden Jahren immer wieder mit der Hitze zu kämpfen haben werden.
Daher sollte bereist jetzt über präventive Maßnahmen nachgedacht werden, die jetzt zu
realisieren sind, damit bei der nächsten Hitzeperiode das Lernumfeld viel besser ausgerichtet
ist. In einem ersten Schritt richten wir die Augen auf die VG-eigenen Liegenschaften im
Bildungsbereich, eine Ausweitung der Maßnahmen und die Schaffung von Kooperationen z.B.
mit den Kindertagesstätten ist denkbar und sinnvoll und muss in einem zweiten Schritt
vorangetrieben werden.
Die Finanzierung der Maßnahmen kann vorrangig durch Förderprogramme von Bund und Land
erfolgen. Darüber hinaus ist zu prüfen, ob Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes für
Investitionen in die kommunale Infrastruktur in Anspruch genommen werden können.
Sofern die Förderbedingungen dies zulassen, könnte dadurch eine vollständige Finanzierung
der Maßnahmen ermöglicht werden. Andernfalls sind aufgrund der Virulenz der Problematik
entsprechende Mittel in den Haushaltsberatungen vorzusehen.
Der VG-Rat möge beschließen:
Die SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Bad Marienberg beantragt, Maßnahmen zum
Hitzeschutz an den Grundschulen und der Realschule Plus der Verbandsgemeinde zu prüfen
und im Rahmen verfügbarer Haushaltsmittel umzusetzen.
Hierzu sollen - erforderlichenfalls mit fachkundiger externer Unterstützung - insbesondere
folgende Maßnahmen geprüft werden:
- 1 -
• Einsatz mobiler oder stationärer Klimageräte/-anlagen in den Klassenräumen,
abhängig von Wirtschaftlichkeit, technischer Umsetzbarkeit und Nutzung der Räume
• Schaffung zusätzlicher Schattenplätze auf den Schulhöfen
• Nachrüstung bzw. Erweiterung von Verschattungsanlagen an den Fenstern
• Installation von Trinkbrunnen
Die Prüfung soll in enger Abstimmung mit den jeweiligen Schulleitungen erfolgen.
Die ersten Ergebnisse der Prüfung sollen im zuständigen Ausschuss vorgestellt und vorberaten
werden.
In der Folge sollen - mit dem Ziel einer Realisierung im kommenden Jahr – Schritte zur
Umsetzung getroffen werden. Mögliche Fördermittel unterschiedlicher Ebenen soll eruiert
werden, ebenso wie die mögliche Nutzung des Sondervermögens.
- 2 -
Text aus PDF extrahiert