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Gießpatenschaften und Bewässerungskonzept für Hitze- und Trockenperioden. - Antrag Fraktion BVP vom 10.09.2026

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeStadt Pulheim
Datum2026-09-30
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die Fraktion Bürgerverein beantragt ein Gießpatenschaften- und Bewässerungskonzept für Hitze- und Trockenperioden. Die Verwaltung bestätigt die Notwendigkeit strukturierter Bewässerung, wässert Neupflanzungen bereits bedarfsgerecht und will Paten-Bewerbungen ausbauen. Ein formalisiertes Patensystem lehnt sie ab, da der Verwaltungsaufwand unverhältnismäßig wäre. Der Ausschuss soll die Verwaltungsbemühungen zur Grünflächenversorgung zur Kenntnis nehmen und sie fortsetzen lassen.

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Extrahierter Text

Vorlage Nr.: 376/2026 Aktenzeichen: IV/67 Vorlage zur Beratung/Beschlussfassung Gremium TOP ö. Sitzung nö. Sitzung Termin Umwelt- und Planungsausschuss X 30.09.2026 Betreff Gießpatenschaften und Bewässerungskonzept für Hitze- und Trockenperioden. - Antrag Fraktion BVP vom 10.09.2026 V eranlasser/in / Antragsteller/in Fraktion Bürgerverein Haushalts-/Personalwirtschaftliche Auswirkungen Die Vorlage hat haushaltswirtschaftliche Auswirkungen: ― bei Einzahlungen bzw. Erträgen ja x nein ― bei Auszahlungen bzw. Aufwendungen ja x nein Die Vorlage hat personalwirtschaftliche Auswirkungen: ja x nein Finanzierungsbedarf gesamt: € (ggf. inkl. zusätzlicher Personalkosten) — im Haushalt des laufenden Jahres € — in den Haushalten der folgenden Jahre € € € Die Mittel stehen haushaltswirtschaftlich zur Verfügung: ja nein Finanzierungsvorschlag (und ggf. weitere Erläuterungen): Vorlage Nr.: 376/2026 . Seite 2 / 3 Beschlussvorschlag Der Umwelt- und Planungsausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis und beauftragt die Verwal- tung ihre Bemühungen zur Versorgung des städtischen Grüns in Hitze- und Trockenphasen wie beschrieben weiter fort- zusetzen. Erläuterungen Im Nachfolgenden nimmt die Verwaltung zu dem von der Fraktion Bürgerverein mit Datum 10.09.2026 gestellten Antrag Stellung: Zu 1. Die Verwaltung bestätigt die in dem Antrag skizzierte Notwendigkeit zur konsequenten Bewässerung des städtischen Baumbestandes, insbesondere bei langanhaltenden Hitze- und Trockenperioden und Neupflanzungen, um hier den in vielerlei Hinsicht wichtigen städtischen Baumbestand zu erhalten. Es findet bereits eine strukturierte und bedarfsgerechte Wässerung aller neu gepflanzten Bäume im Rahmen der Ent- wicklungspflege in den ersten 2 – 3 Jahren durch den städtischen Bauhof statt. Im Bedarfsfall werden diese Bäume bei großer Hitze und Trockenheit sogar alle 1-2 Tage gegossen. Altbaumbestände sind häufig nur sehr schwer mit Wasser zu versorgen, wenn sie unter Hitze und Trockenheit leiden, da sie dann große Mengen Wasser benötigen, die über eine vertrocknete und meist verdichtete Bodenschicht an tiefer liegende (Fein-)Wurzeln gelangen müssen, was mit einer me- chanischen / künstlichen Bewässerungen kaum und in vielen Fällen quasi nicht umsetzbar ist. Auch neu angelegte Grünflächen und Pflanzbeete erhalten eine strukturierte und bedarfsgerechte Wässerung. Eine Be- wässerung aller auch bereits etablierten Beete und Grünflächen ist u.a. aus Kapazitätsgründen nicht möglich. Auch wäre der Wasserbedarf enorm. Zu 2. Und 3.: Die Anzahl der Pflanzbeetpatenschaften, hierzu gehört auch das Wässern von Bäumen und Beeten, soll durch geeig- nete Bewerbung weiter erhöht werden. Hierfür gestaltet die Verwaltung u.a. bereits ansprechendes Informationsmaterial, wie Flyer und Plakate, die auch bei Öffentlichkeitsveranstaltungen genutzt werden können. Darüber hinaus bestehen Überlegungen, Musterbeete an zentralen Stellen im Stadtgebiet anzulegen und vor Ort am Beet für die Übernahme einer Pflanzbeetpatenschaft vor der eigenen Haustür zu werben. Auch die Internetpräsenz soll bei diesem Thema ausgebaut werden. Die Unterstützung durch die Bevölkerung, durch Schulen und Kitas, Unternehmen, Vereine oder sonstige Institutionen beim Wässern des Stadtgrüns wird seitens der Verwaltung begrüßt. Ein strukturiertes Gießpatensystem, durch das die Stadt beim Bewässern von Baum- und Pflanzbeeten effektiv entlastet wird, indem die entsprechenden Flächen aus der Gießliste des städtischen Bauhofs gestrichen werden, erscheint jedoch unrealistisch. Unter den gegebenen Umständen würde der Verwaltungsaufwand zum Nachhalten, ob die entsprechenden Flächen tat- sächlich gewässert wurden, oder beispielsweise aufgrund von Urlaubszeiten oder auch aus anderen Gründen nicht ge- wässert wurden und einer Wässerung durch den Bauhof bedürfen, ein vertretbares Maß übersteigen. Smarte Systeme, mit denen der Feuchtigkeitsgehalt des Bodens gemessen und digital übertragen wird, sind derzeit noch sehr kostenin- tensiv, werden aber auch bei der Stadt Pulheim im Rahmen eines Pilotprojektes zum Thema „SmartCity“ getestet. Vorlage Nr.: 376/2026 . Seite 3 / 3 Zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit der Baum- und Pflanzbeete werden diese durch den städtischen Bauhof koordiniert gewässert. Jede Wassergabe durch Beetpaten oder durch freiwilliges Engagement, auch ganz ohne Paten- schaft, wird dabei begrüßt und hilft den Grünbestand in Pulheim vital zu halten. Dabei setzt die Verwaltung auf den Aus- bau der o.g. Öffentlichkeitsarbeit. Über eine geeignete Form der Würdigung des Engagements der Pflanzbeetpaten wird derzeit verwaltungsintern in den entsprechenden Fachabteilungen ebenfalls diskutiert. Ein geeignetes „Dankeschön“ sollte dabei weniger materiell, als vielmehr ideell ausfallen und könnte z.B. in geeignete Veranstaltungsformate als the- matisch passender Programmpunkt eingebaut werden. Zu 4.: Die Feuerwehr hat den Bauhof im vergangenen Jahr bei der Bewässerung von Bäumen unterstützt. Dabei wurden ins- besondere auch teils ältere Bäume in Parkanlagen gewässert, die nicht auf der Gießliste der Jungbäume beim Bauhof stehen. Die Verwaltung befand sich auch dieses Jahr wieder im Austausch mit der Feuerwehr hinsichtlich einer mögli- chen Bewässerung von Bäumen, auch wenn diese letztlich aus unterschiedlichen Gründen nicht zustande kam. Die Ver- waltung wird hier gemeinsam und frühzeitig vor dem kommenden Sommer erneut mit der Feuerwehr in Kontakt treten, um mögliche Formen der Unterstützung beim Wässern auszuloten. Zu 5.: Die Stadt hat die Pulheimer Bevölkerung sowohl im letzten, als auch in diesem Jahr über Pressemitteilungen / Newslet- ter dazu aufgerufen, die Stadt bei der Wässerung des Baumbestandes zu unterstützen. Wie oben beschrieben, soll die Bewerbung zur Übernahme von Beetpatenschaften ausgebaut und zukünftig thematisch geeignete Formate / Veranstal- tungen genutzt werden, den Paten ein „Dankeschön“ auszusprechen.

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