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weitere Prüfung der Ausstattung von Feuerwehrfahrzeugen und Gerätehäusern mit Mobilfunk-Rauchmeldern, hier: Ergänzungsantrag der FWI-Fraktion vom 03.07.2026

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeStadt Hamminkeln
Datum2026-10-15
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die FWI-Fraktion beantragt, dass die Verwaltung zwei Brandfrüherkennungskonzepte für Feuerwehrfahrzeuge und -gerätehäuser vergleichend darstellt: das bereits umgesetzte System mit Brandmelde- und Funkrauchmeldeanlage versus das von der FWI vorgeschlagene Mobilfunk-Rauchmeldesystem. Haushaltsmittel von 110.000 Euro sollen mit Sperrvermerk versehen werden. Der Bauausschuss empfiehlt, das Mobilfunk-Rauchmeldesystem in den Fahrzeugen umzusetzen und ein Gerätehaus als Pilotprojekt auszustatten, mit Gesamtkosten von 16.000 Euro und 94.000 Euro Sperrvermerk.

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Dokument

Extrahierter Text

Stadt Hamminkeln Der Bürgermeister FD65-1 Gebäudeservice Vorlagen-Nr.: 2026/0256 Beschlussvorlage öffentlich Beratungsfolge: Ausschuss / Gremium Sitzungstermin Bauausschuss 07.10.2026 Rat 15.10.2026 Betreff: weitere Prüfung der Ausstattung von Feuerwehrfahrzeugen und Gerätehäusern mit Mobilfunk-Rauchmeldern, hier: Ergänzungsantrag der FWI-Fraktion vom 03.07.2026 Sachverhalt und Begründung: Bereits innerhalb der Mitteilungsvorlage 2026/0197 vom 08.07.2026 wurde das Thema der Prüfung der Ausstattung von Feuerwehrfahrzeugen und Gerätehäusern mit Mobilfunk-Rauchmeldern auf Grundlage des Antrages der FWI-Fraktion vom 08.06.2026 geprüft und der bisherige Sachstand mitgeteilt. Ergänzend zu ihrem Antrag vom 08.06.2026 hat die FWI-Fraktion am 03.07.2026 einen weiteren Antrag eingereicht. Mit dem Antrag wird die Verwaltung beauftragt, dem Ausschuss für öffentliche Sicherheit, Feuerschutz und Ehrenamt in seiner nächsten Sitzung eine vergleichende Darstellung der beiden zur Diskussion stehenden Konzepte zur Brandfrüherkennung in Feuerwehrgerätehäusern und Feuerwehrfahrzeugen vorzulegen. Das von der Verwaltung bereits umgesetzte bzw. geplante Konzept auf Basis der im Feuerwehrgerätehaus Hamminkeln installierten Brandmelde- und Funkrauchmeldeanlage soll das von der FWI-Fraktion vorgeschlagene Konzept einer Ausstattung der Feuerwehrfahrzeuge und gegebenenfalls der Gerätehäuser mit Mobilfunk- Rauchmeldern gegenübergestellt werden. Da die Mitteilungsvorlage bereits dem Bauausschuss vorgelegt wurde, soll auch die erneute Prüfung abweichend zum Antrag innerhalb des Bauausschusses beraten werden. Gem. dem Antrag sollen bis zur abschließenden Beratung und Entscheidung des zuständigen Fachausschusses die im Haushaltsplan 2026 unter dem PSP-Element 7.023036.700.300 („Rauchmeldeanlage Feuerwehrgerätehäuser“) veranschlagten Haushaltsmittel in Höhe von 110.000 Euro mit einem Sperrvermerk versehen werden. Eine Freigabe der Mittel soll erst nach Beschlussfassung über das künftig einzusetzende System erfolgen. Die Gegenüberstellung der Konzepte anhand verschiedener Parameter sowie Erfahrungswerten der Feuerwehr, Verwaltung sowie anderen Kommunen erfolgt innerhalb einer separaten Aufstellung (siehe Anlage 1). Dabei ist zu beachten, dass zu dem Zeitpunkt, als die Verwaltung sich damalig erstmalig mit dem Themengebiet beschäftigt hat, kaum Vergleichsvarianten vorlagen. Daher wurde seitens der Verwaltung in Abstimmung mit der Feuerwehr ein System ausgesucht, dass die notwendigen Absicherungen gewährleistet. Anhand des Pilotprojektes in Hamminkeln sollten hierdurch eigene Erfahrungen gemacht werden. Im Anschluss sollte dann ggf. eine Ausweitung des Systems vorangetrieben werden. Das bisher umgesetzte System steht immer im Zusammenhang mit der Zugangskontrolle, der Einbruchmeldeanlage und der Brandmeldeanlage des Gerätehauses, sodass dieses über den reinen Schutz der Feuerwehrfahrzeuge hinausgeht. Fazit, Kosten und weitere Vorgehensweise: Sofern die Variante der Rauchmelder mit Mobilfunkanbindung in den Fahrzeugen weiterverfolgt werden soll, entstehen hierfür voraussichtlich folgende Kosten: Es ist davon auszugehen, dass ca. 50 Melder für die Ausstattung der Fahrzeuge benötigt wird. Es stehen 25 Fahrzeuge zur Verfügung, die aufgrund der Größe teilweise allerdings mit mehr als einem Melder auszustatten wären. Die Kosten pro Melder liegen bei ca. 100 €, sodass hierfür 5.000 € erforderlich wären. Nach Rückmeldungen aus Hünxe werden keine monatlichen Grundgebühren für die SIM-Karten etc. fällig. Nach erster Rücksprache ist es geplant, die Montage und Erstinstallation mit internen Kräften durchzuführen. Sollte dies allerdings nicht möglich sein, müssten vorsorglich bereits Finanzmittel für die Dienstleistung eines Dritten eingeplant werden, damit die durchgeführten Beschaffungen auch in einen betriebsbereiten Zustand gebracht werden können. Daher werden hierfür seitens der Verwaltung zusätzlich 5.000 € eingeplant. Wichtig zu erwähnen ist, dass hiermit lediglich die Fahrzeugüberwachung in den Gerätehäusern abgedeckt wird. Seitens des Gebäudemanagements wird es allerdings weiterhin als sinnvoll angesehen, auch die Gebäude entsprechend auszurüsten. Ob das gewünschte Ziel mit den Meldern ebenfalls erreicht werden kann, soll nun weitergehend geprüft werden. Für die 6 Gerätehäuser werden dann im Schnitt ca. jew. 5 Melder erforderlich, sodass nochmals Kosten in Höhe von 3.000 € für die Absicherung der Gerätehäuser hinzukommen, ebenso weitere 3.000 € (wie oben bereits erläutert) für ggf. erforderliche Einrichtungskosten. Daraus ergibt sich ein Gesamtkostenansatz in Höhe von 16.000 € (10.000 € für die Fahrzeuge / 6.000 € für die Gerätehäuser). Sofern innerhalb der Gerätehäuser an sich bzw. an den Einbruchmelde- und Brandanlagen entsprechend weitere Nachrüstungen erforderlich werden oder das o. g. System nach einem Testprojekt als nicht zielführend erachtet wird, würden andere Lösungen gesucht und ggf. separat vorgelegt werden. Finanzielle Auswirkungen: Ertrag/Einzahlung Mittel stehen zur Verfügung im Produkt 7.023036.700.300 unter dem Sachkonto 78510000 in Höhe von 110.000 €. Mittel stehen nicht zur Verfügung Bemerkungen: Beschlussvorschlag: Der Bauausschuss empfiehlt dem Rat, Beschlussvorlage 2026/0256 Seite 2 von 3 1) das in der Vorlage genannte System der „Rauchmelder mit Mobilfunkanbindung“ in den Feuerwehrfahrzeugen umzusetzen und ein Feuerwehrgerätehaus als Pilotprojekt ebenfalls entsprechend auszustatten. 2) über die auf dem PSP-Element 7.023036.700.300 zur Verfügung stehenden Finanzmittel einen Sperrvermerk in Höhe von 94.000 € einzurichten und die restlichen Finanzmittel (16.000 €) gem. der o. g. Vorgehensweise zu verwenden. Hamminkeln, den 25.09.2026 gez. Payer Vorstandsbereichsleitung Anlage(n): 1. Gegenüberstellung der Systeme zu den Rauchmeldern in der FW Beschlussvorlage 2026/0256 Seite 3 von 3

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