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Umsetzung von Maßnahmen zur Klimafolgeanpassung im Kindergarten Loikum, hier: Antrag der SPD-Fraktion vom 06.07.2026
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stadt Hamminkeln |
| Datum | 2026-10-07 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die SPD-Fraktion beantragte am 06.07.2026, bei der laufenden Sanierung des Kindergartens Loikum zusätzliche Klimafolgeanpassungsmaßnahmen zu prüfen, da zunehmende Hitzeperioden ein gesundes Raumklima für Kinder erfordern. Der Rat beschloss dies am 16.07.2026. Die Verwaltung plant nun Variante 2 einer aktiven Kühlung mit Mehrkosten von 36.000 €, die derzeit im Budget darstellbar sind, und will künftig Klimaanpassung regelhaft bei städtischen Baumaßnahmen berücksichtigen sowie ein übergreifendes Konzept entwickeln.
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Dokument
Extrahierter Text
Stadt Hamminkeln
Der Bürgermeister
FD65-1 Hochbau
Vorlagen-Nr.: 2026/0227
Mitteilungsvorlage
öffentlich
Beratungsfolge:
Ausschuss / Gremium Sitzungstermin
Bauausschuss 07.10.2026
Betreff:
Umsetzung von Maßnahmen zur Klimafolgeanpassung im Kindergarten Loikum,
hier: Antrag der SPD-Fraktion vom 06.07.2026
Sachverhalt und Begründung:
Innerhalb der Ratssitzung vom 16.07.2026 wurde beschlossen, für die Sanierung des Kindergarten
Loikums überplanmäßige Mittel bereitzustellen. Die überplanmäßigen Mittel wurden erforderlich, da
sich der Umfang der Maßnahme deutlich erweitert hat.
In diesen Zusammenhang hat die SPD-Fraktion am 06.07.2026 beantragt, die Verwaltung zu
beauftragen, im Rahmen der laufenden Sanierung des Kindergarten Loikum zu prüfen, welche
zusätzlichen Maßnahmen zur Klimafolgeanpassung wirtschaftlich und technisch sinnvoll umgesetzt
werden können (siehe Anlage 1).
Die SPD-Fraktion begründet ihren Antrag unter anderem damit, dass die Sanierung des
Kindergartens eine langfristige Investition in die kommunale Infrastruktur darstellt. Angesichts
zunehmender Hitzeperioden infolge des Klimawandels solle die Maßnahme genutzt werden, um
neben der energetischen Sanierung auch die Klimafolgenanpassung des Gebäudes zu
berücksichtigen. Insbesondere Kindertagesstätten seien aufgrund der dort betreuten Kinder auf ein
gesundes und angenehmes Raumklima angewiesen.
Der Beschlussvorschlag (Vorlage 2026/0116) wurde entsprechend dem Antrag und der
dazugehörigen Begründung angepasst und innerhalb der Ratssitzung vom 16.07.2026 beschlossen.
Zwischenzeitlich wurde die Umsetzung durch den Fachplaner geprüft (siehe Anlage
„Entscheidungsvorlage aktive Kühlung“). Dabei wurden drei Varianten bezüglich ihres Kühlumfangs,
gekühlten Räume, abgedeckte Kühllast, Anzahl der Außen- und Innengeräte, der geschätzten
Gesamtkosten sowie weiteren Parametern gegenübergestellt.
Auf Grundlage der fachlichen Bewertung dieser drei Alternativen konnte das Planungsbüro eine
Empfehlung für die Umsetzung der Variante 2 aussprechen. Sie begründen dies damit, dass die
Variante 2 sämtliche relevanten Aufenthalts- und Arbeitsräume abdeckt, mit zwei Außengeräten
auskommt und spätere Nachrüstkosten vermeidet. Der Mehrpreis gegenüber Variante 3 liegt
installiert überschlägig bei 4.000 € netto. Sofern die Haushaltsmittel eine Vollausstattung nicht
zulassen, sei Variante 3 als Kompromiss vertretbar, wobei der ungekühlte Personalraum
arbeitsschutzrechtlich zu bewerten bliebe. Variante 1 hingegen wird durch das Planungsbüro nur als
Minimallösung empfohlen.
Auch seitens der Verwaltung wird die Umsetzung der Variante 2 befürwortet.
Die geschätzten Mehrkosten für die zusätzliche klimatechnische Ausstattung in Höhe von 36.000 €
sowie die Kosten für den erhöhten Planungsaufwand des Ingenieurbüros lassen sich zurzeit noch
im zur Verfügung gestellten Budget darstellen, da sich bei den Rückbauarbeiten Einsparungen
ergeben haben. Dennoch kann die Kostenentwicklung zum heutigen Stand noch nicht sicher
beurteilt werden, da die Ausschreibungsergebnisse für die Ausbaugewerke noch nicht vorliegen.
Die Verwaltung sieht daher vor, die Variante 2 für die Umsetzung einzuplanen und -sofern
erforderlich - im kommenden Ausschuss erneut über die Kostenentwicklung zu berichten.
Unabhängig von der Umsetzung in der KiTa Loikum stimmt die Verwaltung der Ausführung innerhalb
des Antrages in dem Punkt zu, dass für zukünftige (Um-)Baumaßnahmen in städtische Infrastruktur
diese Prüfung regelhaft in die Planung von Maßnahmen zur Gebäudeentwicklung einbezogen
werden sollen.
Zusätzlich sieht die Verwaltung vor, in den kommenden Jahren ein Konzept für die Klimatisierung
sowie erforderliche Maßnahmen auf Grund der Klimafolgeanpassung städtischer Gebäude zu
erarbeiten. Dazu zählen neben den technischen Lösungen auch vermehrt natürliche Beschattungen
und der Aufbruch von versiegelten Flächen.
Dazugehörige Haushaltsmittel für ein erstes Konzept wurden seitens des Gebäudemanagements
für die Haushaltsjahre 2027 ff. angemeldet.
Hamminkeln, den 24.09.2026
gez. Kampen gez. Payer
Sachgebietsleitung Vorstandsbereichsleitung
Anlage(n):
1. 20260706_Antrag Beschluss KITA Loikum
2. 26008_Klima_Grundriss_EG
3. 26008_Klima_Grundriss_OG
4. Entscheidungsvorlage aktive Kühlung
Mitteilungsvorlage 2026/0227 Seite 2 von 2
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