Startseite › Stadt Bocholt › Antrag

Schulhofbegrünung und Entsiegelung an der Hohe-Giethorst-Schule – Infrastrukturelle Aufwertung durch das Förderprogramm „Klimaanpassung. Kommunen. NRW“ Antrag der Fraktionen B90/Die Grünen und CDU v. 06.08.2026

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeStadt Bocholt
Datum2026-10-07
DatenstufeNur Dokumente
QuelleQuelldokument herunterladen →

Zusammenfassung (KI, experimentell)

B90/Die Grünen und CDU beantragen, den Schulhof der Hohe-Giethorst-Schule auf Entsiegelungs- und Begrünungsmöglichkeiten zu prüfen und konkrete Maßnahmen mit Kostenschätzung zu erarbeiten. Die Verwaltung soll sicherstellen, dass auch die Außenanlagen des geplanten Euregio-Gymnasiums klimaangepasst gestaltet werden und synergistische Effekte genutzt werden. Bis 31. Dezember 2026 soll ein Förderantrag beim Programm „Klimaanpassung.Kommunen.NRW" eingereicht werden. Der Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft beschließt über den Antrag am 07.10.2026.

Automatisch aus dem Quelldokument zusammengefasst. Wichtige Details bitte immer im Originaldokument unten prüfen.

Dokument

Extrahierter Text

B'90/Die Grünen + Antrag CDU Vorlage Nr. AT/44/2026 als Antragsteller Status - öffentlich - Datum 06.08.2026 Gisela Lehmkuhl, Sachkundige Bürgerin, BÜNDNIS 90/DIE Verfasser GRÜNEN Bocholt, Jannick Behrens, Sachkundiger Bürger, CDU Bocholt Betreff Schulhofbegrünung und Entsiegelung an der Hohe-Giethorst-Schule – Infrastrukturelle Aufwertung durch das Förderprogramm „Klimaanpassung. Kommunen. NRW“ Antrag der Fraktionen B90/Die Grünen und CDU v. 06.08.2026 Beratungsfolge Termin Beratungsaktion Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 07.10.2026 beschließend Antragstext Die Verwaltung wird beauftragt, 1. den Schulhof der Hohe-Giethorst-Schule daraufhin zu untersuchen, welche Flächen sich für eine Entsiegelung und Begrünung eignen. Notwendige Bewegungs-, Rettungs- und Aufstellflächen für die Feuerwehr sowie erforderliche Flächen für den Schulbetrieb sind dabei dauerhaft zu erhalten. 2. auf Grundlage dieser Prüfung konkrete Entsiegelungs- und Begrünungsmaßnahmen des Schulhofes einschließlich einer belastbaren Kostenschätzung zu erarbeiten. 3. im Rahmen der Planungen für den Neubau des angrenzenden Euregio-Gymnasiums sicherzustellen, dass die Außenanlagen von Beginn an unter den Gesichtspunkten einer klimaangepassten, funktionalen und attraktiven Schulhofgestaltung geplant werden. Dabei sind mögliche Synergien mit der Gestaltung des Schulhofes der Hohe-Giethorst-Schule zu berücksichtigen. 4. zur bestmöglichen Finanzierung der Maßnahmen einen Förderantrag im Rahmen des Programms „Klimaanpassung.Kommunen.NRW“ fristgerecht bis zum 31. Dezember 2026 einzureichen. 5. die zuständigen politischen Gremien fortlaufend über die Planung, die Kosten und den Fortgang des Projekts zu informieren. Begründung des Antragstellers Seite 1 von 3 Eine moderne und zukunftsfähige Schulinfrastruktur ist ein wesentlicher Baustein guter Bildung. Dazu gehört auch, Schulgebäude und Schulhöfe so zu gestalten, dass sie den veränderten klimatischen und witterungsbedingten Anforderungen, wie zunehmenden Hitze- und Starkregenereignissen, dauerhaft gerecht werden. Schülerinnen und Schüler verbringen einen großen Teil ihres Tages auf dem Schulgelände. Insbesondere in den Sommermonaten können hohe Temperaturen und stark aufgeheizte Schulhofflächen die Aufenthaltsqualität sowie das Lern- und Arbeitsumfeld beeinträchtigen. Eine klimaangepasste Gestaltung der Schulhöfe kann dazu beitragen, diese Belastungen zu verringern und die Schulhöfe langfristig funktionaler und attraktiver zu gestalten. Vor diesem Hintergrund bietet der stark versiegelte Schulhof der Hohe-Giethorst- Schule die Möglichkeit, durch gezielte Entsiegelungs- und Begrünungsmaßnahmen die Aufenthaltsqualität spürbar zu verbessern. Zusätzliche Verschattung sowie eine bessere Versickerung von Niederschlagswasser können die Hitzebelastung reduzieren und zugleich die Kanalisation bei Starkregen entlasten. Gleichzeitig bietet der geplante Neubau des unmittelbar angrenzenden Euregio- Gymnasiums die Chance, die Außenanlagen beider Schulstandorte von Beginn an aufeinander abgestimmt zu entwickeln. Während an der Hohe-Giethorst- Schule bestehende Flächen aufgewertet werden sollen, kann der Schulhof des Euregio-Gymnasiums bereits im Rahmen der laufenden Planung nach den Grundsätzen einer klimaangepassten und funktionalen Gestaltung konzipiert werden. So können die Schulhöfe funktional aufgewertet und zugleich als attraktive Aufenthalts- und Bewegungsräume weiterentwickelt werden. Dabei hat die uneingeschränkte Nutzbarkeit der Schulhöfe oberste Priorität. Bewegungsflächen, Rettungswege sowie die erforderlichen Aufstellflächen für die Feuerwehr bleiben dauerhaft erhalten. Entsiegelungs- und Begrünungsmaßnahmen kommen ausschließlich dort in Betracht, wo sie mit den Anforderungen an Sicherheit und Schulbetrieb vereinbar sind. Für die Finanzierung sollte konsequent auf verfügbare Fördermittel zurückgegriffen werden. Das Landesprogramm „Klimaanpassung.Kommunen.NRW“ bietet hierfür Fördermöglichkeiten von bis zu 200.000 Euro je Projekt. Angesichts der Antragsfrist zum 31. Dezember 2026 sollte die Stadt Bocholt diese Chance nutzen. Positiv ist zudem, dass das Kollegium der Hohe-Giethorst-Schule die Pflege der neu entstehenden Grünflächen übernehmen möchte, wodurch der laufende Pflegeaufwand der Stadt gering gehalten werden kann. Mit dem Projekt kann die Stadt Bocholt ihre Schulinfrastruktur sinnvoll weiterentwickeln, Fördermittel für eine nachhaltige Investition einsetzen und gleichzeitig einen konkreten Beitrag zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels leisten. Antrag AT/44/2026 Seite 2 von 3 Unterzeichnet durch: Annette Grümer-Weyers, Fraktionssprecherin, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bocholt, Gisbert Bresser, Fraktionsvorsitzender, CDU Bocholt Weitere Mitwirkende: Anlage(n): 1. 2026-07-30 Antrag CDU_Grüne.pdf Antrag AT/44/2026 Seite 3 von 3

Text aus PDF extrahiert