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Antrag der Gruppe Grüne/SPD/SOLI/DIE LINKE
Angenommen
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Samtgemeinde Gellersen |
| Datum | 2026-09-28 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Gruppe Grüne/SPD/SOLI/DIE LINKE beantragt die Einrichtung eines Seniorenbeirates, eines Seniorenbüros (0,5 Stelle), einer Gemeindefürsorgerin/eines Gemeindefürsorgers sowie die Prüfung verbesserter Mobilität für ausgewählte Gemeinden. Zudem soll die Verwaltung über umgesetzte Jugendkonferenz-Maßnahmen berichten. Die Verwaltung signalisiert grundsätzliche Zustimmung, weist aber auf offene Fragen zur Ausgestaltung hin und empfiehlt, ein Umsetzungskonzept zu entwickeln.
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Dokument
Extrahierter Text
Samtgemeinde Gellersen Reppenstedt, 21.07.2026
Der Samtgemeindebürgermeister
Verantwortlich:
Amt: Fachbereich Kindertagesstätten, Schulen und Jugend
Sitzungsvorlage SG/2026/63
Beratungsfolge Öffentlichkeitsstatus Sitzung am Zuständigkeit
Ausschuss für Kinder, Jugend, öffentlich 13.08.2026 Beschlussempfehlu
Soziales, Senioren, Partnerschaften ng
und Kultur
Samtgemeindeausschuss nicht öffentlich 17.08.2026 Beschlussempfehlu
ng
Samtgemeinderat öffentlich Beschluss
Antrag der Gruppe Grüne/SPD/SOLI/DIE LINKE
- Seniorenkonferenz und Jugendforen
Sachverhalt:
Die Gruppe Grüne/SPD/SOLI/DIE LINKE hat zur Beratung im Ausschuss für Kinder, Jugend, Soziales,
Senioren, Partnerschaften und Kultur und im Samtgemeinderat die folgenden Anträge gestellt.
1. Einrichtung und Wahl eines Seniorenbeirates bestehend aus mind. fünf Personen
2. Einrichtung einer halben Stelle in der Verwaltung für ein Seniorenbüro/Koordinierungsbüro mit
Lotsenfunktion als zentrale Anlaufstelle
3. Schaffung der Funktion einer Gemeindefürsorgerin/eines Gemeindefürsorgers als Teil einer
aufsuchenden Seniorenhilfe auf ehrenamtlicher Basis
4. Prüfung der Verwaltung, wie eine verbesserte Mobilität für z. B. Heiligenthal und
Südergellersen mit den Angeboten der Moin erreicht werden kann.
Zudem soll die Verwaltung eine Bilanz aus den Ergebnissen der Jugendkonferenzen vorlegen und
berichten, welche Maßnahmen, Vorhaben und Umsetzungen der Themen erfolgt sind, die auf der
Jugendkonferenz aufgeführt wurden.
Zu den einzelnen Punkten nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:
Einrichtung einer halben Stelle in der Verwaltung für ein Seniorenbüro/Koordinierungsbüro
Die Schaffung einer Anlaufstelle für Seniorinnen und Senioren wird grundsätzlich als sehr positiv
angesehen. Dabei sind aber eine Vielzahl an Fragen zu beantworten:
Welche konkreten Aufgaben nimmt das Seniorenbüro wahr?
Welche Anforderungen soll die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter erfüllen?
Welcher Eingruppierung entsprechen diese Aufgaben?
Wo soll das Seniorenbüro eingerichtet werden (Stichwort: Barrierefreiheit)?
Welche Öffnungszeiten soll das Seniorenbüro haben?
Wie arbeitet der Seniorenbeauftragte mit dem Seniorenbüro zusammen? Welche Rolle spielt
er?
Hierzu sollte zunächst ein konkretes Konzept erstellt werden und zu Beginn der nächsten Wahlperiode
des Samtgemeinderates vorgestellt werden.
Der Fachbereich für Kinder, Jugend und Senioren verfügt bereits über eine Mitarbeiterin, die viele
Vorerfahrungen durch ihre Tätigkeit bei der Samtgemeinde Gellersen (u. a. Organisation von
Seniorenfahrten, Seniorennachmittagen u. der Seniorenkonferenz) als auch durch ihre Tätigkeit als
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ehrenamtliche Seniorenbeauftragte in einem Sportverein gesammelt hat. Die Mitarbeiterin kann daher
sofort für die Erstellung des Konzeptes, sowie mit der Planung zur Einrichtung eines Seniorenbüros
herangezogen werden, soweit dies im Rahmen ihrer Kapazitäten möglich ist.
Entsprechende zusätzliche Stellenanteile und Haushaltsmittel sind im aktuellen Haushalt nicht
eingeplant und wären dann für den Haushalt 2027 zu berücksichtigen.
Die Verwaltung wird in diesem Zusammenhang prüfen, ob ggf. eine Förderung aus der Richtlinie für
den Bundesaltenplan generiert werden kann.
Einrichtung und Wahl eines Seniorenbeirates
Bezüglich der Einrichtung und Wahl eines Seniorenbeirates wäre im Vorfelde zu klären, ob und wie
dieser mit dem ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten zusammenarbeitet. Ein funktionierender
Seniorenbeirat setzt aber auch auf der Verwaltungsseite entsprechende Ansprechpartner voraus. Dies
ist bei der Erstellung der Konzeption und bei der personellen Ausstattung eines Seniorenbüros zu
berücksichtigen. Hier stellt sich auch die Frage der Erforderlichkeit eines zusätzlichen zu besetzenden
Gremiums neben dem bestehenden Amt des ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten, dem geplanten
Seniorenbüro und der geplanten Funktion der Gemeindefürsorgerin/des Gemeindefürsorgers. Auch
die Höhe des zusätzlichen Verwaltungsaufwandes ist dabei zu berücksichtigen. Eine gute
Zusammenarbeit mit einem Seniorenbeirat setzt entsprechende Kapazitäten in der Verwaltung voraus.
Dies zeigt auch das Beispiel des Seniorenbeirates mit 5 Mitgliedern der Hansestadt Lüneburg.
Ein Satzungsentwurf und ein Geschäftsordnungsentwurf für einen Seniorenbeirat wären vorab zu
erstellen.
Schaffung der Funktion einer Gemeindefürsorgerin/eines Gemeindefürsorgers
Hier stellt sich die Frage, wie die Abgrenzung zum ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten erfolgt und
welche konkreten Aufgaben die Gemeindefürsorgerin wahrnehmen soll. Darüber hinaus sind folgende
Fragen zu beantworten:
Welche Qualifikation sollte die Person mitbringen?
Welche Befugnisse erhält die Person? Wird sie im Auftrag der Samtgemeinde tätig?
Wer koordiniert die Person und ist Ansprechpartner?
Die Fragen sollten ebenfalls im Rahmen der Konzepterstellung beantwortet werden.
Verbesserte Mobilität durch die Moin
Die Samtgemeinde Gellersen hat bereits eine Stellungnahme zur verbesserungswürdigen Verbindung
nach Südergellersen und Heiligenthal abgegeben und ist auch weiterhin bemüht sich für eine bessere
Mobilität in den Gemeinden einzusetzen. Darüber hinaus ist eine Konkretisierung des angezeigten
Mobilitätsdefizit durch die antragsstellende Gruppe erforderlich.
Bericht zu den Ergebnissen der Jugendkonferenzen
Es wird auf die Ausschusssitzung vom 18.09.2024 verwiesen. In dieser wurde die Umsetzung sowie
das weitere Vorgehen besprochen.
Nicht umgesetzt werden konnte die Skateanlage. Hierzu gab es bereits umfangreiche Planungen
durch die Verwaltung. Zuletzt wurde im Rahmen der Bürgermeisterrunde mit den Mitgliedsgemeinden
die Anschaffung eines sog. Mobilen Pumptracks beraten. Eine vergleichbare Alternative befindet sich
in der Samtgemeinde Bardowick und wird dort insbesondere am Standort Bardowick gut
angenommen. Der Mobile Pumptrack hat gegenüber einem normalen Pumptrack neben dem
wechselnden Standort auch den Vorteil, dass Rollerfahrer oder Skateboardfahrer diesen nutzen
können. Hier fehlt es insbesondere noch an geeigneten Standorten und Grundstücken in den
Mitgliedsgemeinden. Die Verwaltung ist weiterhin bemüht, umsetzbare Optionen aufzuzeigen und
Fördermittel zu generieren.
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Umgesetzt wurden insbesondere die Durchführung von Film- und Kinoabenden, eine
Müllsammelaktion, eine Pflanzaktion, eine Kinder- und Jugenddisko sowie die Wiedereröffnung des
Kinder- und Jugendtreffs in Westergellersen. Hinzu kommt die geplante Erweiterung des
Jugendzentrums Reppenstedt sowie ein vereinsübergreifendes Sportturnier in den Osterferien 2027.
In den vergangenen Monaten hat es zahlreiche personelle Veränderungen in der Jugendpflege
gegeben. Insbesondere die verbliebende Jugendpflegerin musste direkt nach ihrer Einstellung über
einen längeren Zeitraum die Jugendpflege an drei Standorten weitestgehend alleine betreuen. Seit
dem 01.08.2026 ist die Jugendpflege mit der Einstellung einer weiteren Person wieder vollständig. Sie
besteht nunmehr aus vier Personen
Jugendpflegerin 35 Wochenstunden
Zusätzliche päd. Kraft 14 Wochenstunden (außerdem im Einsatz bei den Schlaufüchsen)
Zusätzliche päd. Kraft 5 Wochenstunden
Jugendpfleger 35 Wochenstunden (davon 12,5 Stunden in der nachschulischen Betreuung)
Es wird darauf hingewiesen, dass das neue Team der Jugendpflege sich nun erstmal finden und auch
eine Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen vor Ort aufgebaut werden muss. Erst dann kann die
Umsetzung weiterer Maßnahmen oder eine erneute Beteiligung der Jugendlichen im Rahmen eines
Jugendforums erfolgen.
Beschlussempfehlung:
Die Verwaltung wird beauftragt ein Umsetzungskonzept unter Berücksichtigung des Antrages der
Gruppe Grün-Rot-Soli-Linke und den Ergebnissen aus der Seniorenkonferenz zu erstellen und
vorzulegen.
Anlage(n):
Antrag Grüne/SPD/SOLI/DIE LINKE vom 15.06.2026
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