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Ergebnis zum Prüfantrag "Verbesserung der Verkehrssicherheit an der Einmündung Landauer-Straße/Hohenzollernstraße"; Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 09.06.2026
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Neustadt an der Weinstraße |
| Datum | 2026-09-29 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Grüne Fraktion beantragt (09.06.2026), die Verwaltung zu beauftragen, die Verkehrssicherheit an der Einmündung Landauer-/Hohenzollernstraße zu verbessern. Konkret sollen eine Fahrradaufstellfläche eingerichtet und die Grünphase der Fahrradampel vorgezogen werden, wie bereits am Winzinger Knoten umgesetzt. Die Fraktion begründet dies mit gefährlichen Situationen durch gleichzeitiges Losfahren von Kfz und Radfahrenden sowie mit gesetzlichen Vorgaben und bewährten Lösungen an anderer Stelle. Eine vorherige Verwaltungsabfrage bestätigte die grundsätzliche Machbarkeit.
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Dokument
Extrahierter Text
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN · Stadtratsfraktion Neustadt an der Weinstraße Neustadt an der Weinstraße
Fraktion im Stadtrat
An
Herrn Oberbürgermeister
Fraktionsvorsitzende
Rainer Grun-Marquardt
Marc Weigel
Friderike Graebert
per E-Mail
Stangenbrunnengasse 15
67433 Neustadt an der Weinstraße
fraktion@gruene-neustadt-
weinstrasse.de
Neustadt/Weinstr., 09.06.2026
Prüfantrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit an
der Einmündung Landauerstraße / Hohenzollernstraße
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Marc Weigel,
die Grüne Fraktion bittet um Behandlung dieses Antrags in der nächsten Sitzung des
Stadtrats am 23.06.2026. Der Stadtrat möge beschließen:
Die Verwaltung wird mit der Prüfung beauftragt,
1. eine Fahrradaufstellfläche auf der Landauerstraße vor der Einmündung zur
Hohenzollernstraße einzurichten,
2. die Grünphase der bestehenden Fahrradampel vorzuziehen und entsprechend
umzuprogrammieren, so wie es am Winzinger Knoten in der Landauerstraße schon
realisiert ist.
Begründung:
Aktuell schaltet die Fahrradampel synchron zur Hauptampel. Dadurch entsteht zu Beginn
der Grünphase eine kritische und unfallträchtige Situation, da PKW, LKW und Busse mit den
Radfahrenden gleichzeitig losfahren und aufgrund des engen Verkehrsraums auch nicht die
1,5 m Mindestabstand eingehalten werden kann.
Fahrradfahrende sollten immer eine vorgezogene Aufstellfläche bekommen, weil sie damit
sichtbarer, geschützter und früher im Kreuzungsbereich sind – was nachweislich die
Unfallgefahr reduziert. Gesetzlich geregelt ist das in der StVO, der VwV-StVO und den
Richtlinien für Lichtsignalanlagen (RiLSA).
Bankverbindung: Sparkasse IBAN: DE12546512401000450146, BIC MALADE51DKH www.gruene-nw.de
Beobachtungen vor Ort an der Einmündung Hohenzollernstraße zeigen, dass die
Fahrradampel dort problemlos früher auf Grün schalten kann – sogar parallel zur
Fußgängerampel am Ende der Hohenzollernstraße. Zudem ist das Vorziehen der Grünphase
der Fahrradampel an anderer Stelle bei der Landauerstraße schon realisiert und hat sich
dort bewährt.
Eine Gefährdung von Fußgängerinnen und Fußgängern besteht nicht, da die
Hohenzollernstraße eine Einbahnstraße ist und Radfahrende bisher dort nicht einbiegen
dürfen. Ein früheres Grün ermöglicht Radfahrenden einen sicheren Vorsprung vor PKW, LKW
und Bussen.
Wir haben im Vorfeld den entsprechenden Experten aus der Verwaltung gebeten, die
Machbarkeit unsere Vorschläge unverbindlich zu prüfen. Nach seiner ersten Einschätzung
sind unsere Vorschläge prinzipiell machbar, da es keine unverträglichen Verkehrsströme
gibt.
Wir bitten daher um die Prüfung der Realisierbarkeit in der Verwaltung und der
Verkehrskommission.
Viele Grüße
Rainer Grun-Marquardt Christian Boestel
Fraktionsvorsitzender Stadtrat
Text aus PDF extrahiert