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Gemeinsamer Antrag von SPD und CDU, betr. Konzept zur Unterbringung des Katastrophenschutzes
Angenommen52 Ja · 0 Nein · 1 Enthaltung
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Neumünster |
| Datum | 2026-09-29 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
SPD und CDU beauftragen die Verwaltung, bis Ende Q2 2027 einen Sachstandsbericht und Lösungsvorschläge zur Verbesserung der Katastrophenschutz-Unterbringung vorzulegen. Der Bericht soll die Modernisierung der Einsatzküche, verbesserte Fahrzeugunterbringung, Kapazitäten für zusätzliche Einsatzmittel sowie erforderliche bauliche, organisatorische und finanzielle Maßnahmen einschließlich Fördermöglichkeiten prüfen. Hintergrund sind gestiegene Anforderungen durch veränderte Sicherheitslage und Extremwetterereignisse sowie geplante Stärkung durch Bund und Land mit zusätzlichen Fahrzeugen.
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Dokument
Extrahierter Text
Gemeinsamer Antrag
SPD/CDU Fraktion-Großflecken75-24534 Neumünster Sozialdemokratische Rathausfraktion
Christdemokratische Ratsfraktion
Stadt Neumünster der Stadt Neumünster
Frau Stadtpräsidentin
Großflecken 75
Anna-Katharina Schättiger
24534 Neumünster
Großflecken 59
E-Mail: [email protected]
24534 Neumünster E-Mail: [email protected]
Neufassung
Sehr geehrte Frau Stadtpräsidentin, Neumünster, den 15.09.2026
hiermit bitten wir Sie, den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten
Ratsversammlung zu setzen.
Wir bitten auch um Vorberatung im Ausschuss für Feuerwehr, Sicherheit und Ordnung am
15.09.2026.
Mit freundlichen Grüßen
Claus-Rudolf Johna
und Fraktion
Antrag an die Ratsversammlung:
Die Ratsversammlung beschließt:
Die Verwaltung wird beauftragt, ein Sachstandsbericht und erste Lösungsvorschläge zur
Verbesserung der Unterbringung des Katastrophenschutzes der Stadt Neumünster zu
erarbeiten und den zuständigen politischen Gremien zur Beratung und Beschlussfassung
spätestens bis Ende 2.Quartal 2027 vorzulegen.
Dabei sind insbesondere folgende Punkte zu berücksichtigen:
- die Erneuerung und zeitgemäße Ausstattung der Einsatzküche,
- die Verbesserung der Unterbringung der vorhandenen Einsatzfahrzeuge,
- die Schaffung geeigneter Unterbringungsmöglichkeiten für künftig zu erwartende
zusätzliche Fahrzeuge und Einsatzmittel des Katastrophenschutzes,
- die Prüfung der hierfür erforderlichen baulichen, organisatorischen und finanziellen
Maßnahmen einschließlich eines Zeit- und Finanzierungskonzeptes.
- die Prüfung, ob es Förderprogramme hierzu gibt (Bund, Land, etc.)
Die Verwaltung berichtet den politischen Gremien über die Ergebnisse der Prüfung und
unterbreitet konkrete Umsetzungsvorschläge.
Begründung:
Der Katastrophenschutz gewinnt angesichts der veränderten sicherheitspolitischen Lage,
zunehmender Extremwetterereignisse sowie wachsender Anforderungen an den Zivil- und
Bevölkerungsschutz kontinuierlich an Bedeutung. Gleichzeitig werden Bund und Land den
Katastrophenschutz in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter stärken und
zusätzliche Fahrzeuge sowie Ausstattung zur Verfügung stellen.
Die derzeitigen Unterbringungsmöglichkeiten der Regieeinheit und des
Katastrophenschutzes entsprechen diesen steigenden Anforderungen nur noch
eingeschränkt. Insbesondere besteht Handlungsbedarf bei der Küche der Regieeinheit, die
sowohl für die Einsatzbereitschaft als auch für die Versorgung von Einsatzkräften im Einsatz-
und Ausbildungsbetrieb von wesentlicher Bedeutung ist. Eine Modernisierung trägt dazu bei,
die Funktionsfähigkeit und Einsatzfähigkeit langfristig sicherzustellen.
Darüber hinaus sind die vorhandenen Fahrzeugstellplätze auf die bestehenden und künftig
zu erwartenden Fahrzeuge nur noch bedingt ausgelegt. Bereits heute stoßen die räumlichen
Kapazitäten an ihre Grenzen. Mit Blick auf die angekündigte beziehungsweise zu erwartende
Erweiterung der Fahrzeugausstattung des Katastrophenschutzes ist eine frühzeitige Planung
erforderlich, um geeignete Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen und kostenintensive
Provisorien zu vermeiden.
Ziel des Antrages ist es daher, die Verwaltung mit der Entwicklung eines zukunftsfähigen
Gesamtkonzeptes zu beauftragen. Dieses soll sowohl den aktuellen Bedarf als auch die
mittel- und langfristigen Entwicklungen berücksichtigen und konkrete Vorschläge
einschließlich einer Kostenschätzung und eines realistischen Umsetzungszeitplans
enthalten. Damit wird die Grundlage für eine nachhaltige Stärkung des
Katastrophenschutzes in der Stadt Neumünster geschaffen und die Einsatzbereitschaft der
ehrenamtlichen Kräfte langfristig gesichert.
Text aus PDF extrahiert