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Prüfung zur Einführung eines regelmäßigen "Feierabendmarktes" in Arnstadt zur Belebung der Innenstadt und zur Unterstützung von Vereinen, Künstlern, Einzelhandel sowie Gastronomie

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeStadt Arnstadt
Datum2026-09-22
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die Fraktion Alternative für Deutschland beantragt, dass die Stadtverwaltung Arnstadt die Einführung eines regelmäßigen „Feierabendmarktes" prüft. Der Markt soll in den Frühlings- und Sommermonaten quartalsweise donnerstags oder freitags von 16:00 bis 21:00 Uhr stattfinden, um Berufstätige zu erreichen und die Innenstadt zu beleben. Die Verwaltung soll klären, ob Satzungsänderungen nötig sind, Einzelhandel und Gastronomie beteiligen und lokale Vereine sowie Künstler einbinden. Ein Prüfungsergebnis mit Plan soll bis Q1 2027 dem Stadtrat vorgelegt werden.

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Stadt Arnstadt Fraktion Alternative für Deutschland Stadtrat der Stadt Arnstadt Beschlussantrag Nummer: 2026-0550 Datum: 22.09.2026 Bezug-Nr: Einreicher Markus Klimpel Fraktion Alternative für Deutschland Beratungsfolge Termin Status Stadtrat der Stadt Arnstadt 08.10.2026 öffentlich einbringend Prüfung zur Einführung eines regelmäßigen "Feierabendmarktes" in Arnstadt zur Belebung der Innenstadt und zur Unterstützung von Vereinen, Künstlern, Einzelhandel sowie Gastronomie Beschlussvorschlag: 1. Die Stadtverwaltung wird beauftragt zu prüfen, unter welchen Bedingungen ein regelmäßiger „Feierabendmarkt“ in der Arnstädter Innenstadt stattfinden kann. 2. In einer ersten Testphase soll dieser Markt einmal pro Vierteljahr in den Frühlings- und Sommermonaten stattfinden. Als Zeitraum wird jeweils ein Donnerstag oder Freitag von 16:00 bis 21:00 Uhr vorgeschlagen. 3. Die Stadtverwaltung prüft, ob die bestehende Satzung über die Wochenmärkte der Stadt Arnstadt (Marktsatzung) für dieses neue Modell geändert oder erweitert werden muss. Dabei geht es besonders um die längeren Öffnungszeiten am Abend und die Erlaubnis für Stände von Vereinen und Kulturtreibenden. 4. Die Stadtverwaltung spricht mit den lokalen Einzelhändlern und der Gastronomie in der Innenstadt. Hier soll geklärt werden, ob Interesse besteht, die eigenen Läden an diesen Markttagen abends länger offenzuhalten. 5. Lokale Vereine, Musiker und Künstler aus Arnstadt und der Umgebung sollen die Möglichkeit bekommen, sich auf dem Markt zu präsentieren. Dies kann durch Informationsstände, kleine Auftritte oder den Verkauf von Speisen und Getränken erfolgen. 6. Das Ergebnis dieser Prüfung und ein erster Plan werden dem Stadtrat im 1. Quartal 2027 vorgelegt. Problembeschreibung / Begründung: Die Stadt Arnstadt hat eine schöne Innenstadt. Damit der historische Stadtkern auch in Zukunft belebt und für die Bürger attraktiv bleibt, braucht es weitere Ideen. Der normale Arnstädter Wochenmarkt findet tagsüber statt. Berufstätige Menschen und Pendler – zum Beispiel die vielen Mitarbeiter im nahen Industriegebiet „Erfurter Kreuz“ – können diesen Markt wegen ihrer Arbeitszeiten kaum nutzen. Ein Feierabendmarkt könnte dieses Problem lösen. Er verlegt den Markt in die späten Nachmittags- und Abendstunden. Hier können die Bürger nach der Arbeit frische Waren aus der Region kaufen und den Tag in gemütlicher Runde in der Stadt ausklingen lassen. Dass dieses Modell ein großer Erfolg ist, zeigen erfolgreiche Beispiele aus anderen Städten: - Beispiel Schmalkalden (Thüringen): In der thüringischen Fachwerkstadt wird der Feierabendmarkt unter dem Namen „Schmalkalder Abendmarkt“ durchgeführt. Die Stadt verbindet dort den Verkauf von regionalen Lebensmitteln gezielt mit Live-Musik und gemütlichen Sitzgelegenheiten. Das Format zieht regelmäßig hunderte Bürger und Berufstätige nach Feierabend an und belebt den Marktplatz bis in den späten Abend hinein. - Beispiel Olpe (Nordrhein-Westfalen): Hier findet der Feierabendmarkt von Frühjahr bis Herbst einmal im Monat am Donnerstagabend statt. Neben Händlern mit Essen und Getränken nutzen lokale Vereine den Markt intensiv, um sich vorzustellen. Die umliegenden Geschäfte halten an diesen Tagen freiwillig länger offen. Die Stadt verzeichnet durch diesen Markt eine deutlich höhere Kaufkraft und vollere Gassen in der Innenstadt. Gleichzeitig hilft dieses Modell unseren heimischen Vereinen und Künstlern. Sie erhalten auf dem Markt eine Bühne und Plätze für eigene Stände, um sich den Bürgern vorzustellen. Das sorgt für ein schönes Programm mit Musik und Unterhaltung, was wiederum mehr Besucher in die Innenstadt lockt. Die Verwaltung muss prüfen, ob für das Abendformat (bis 21:00 Uhr) eine Satzungsänderung der bestehenden Marktsatzung notwendig ist oder ob der Feierabendmarkt rechtlich als Spezialmarkt gem. § 69 GewO festgesetzt und geregelt werden kann. Der Markt bringt viele Menschen in die Stadt. Davon sollen auch die festen Geschäfte vor Ort profitieren. Durch rechtzeitige Gespräche mit den Ladeninhabern der Innenstadt soll herausgefunden werden, wer von ihnen seinen Laden an diesen Abenden freiwillig länger offenlassen möchte. Mit dem Plan, den Markt vorerst nur einmal pro Vierteljahr durchzuführen, bleibt die Arbeit für die Stadtverwaltung klein. Trotzdem setzen wir damit ein deutliches Zeichen für eine lebendige Heimatstadt. Markus Klimpel Fraktionsvorsitzender

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