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Änderungsantrag zu TOP 3.1 „Bunker in Bocholt“ (Antrag der AfD-Fraktion vom 17.03.2026) Antrag der Stadtverordneten Frau Sauer (Soziale Liste) v. 19.04.2026
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stadt Bocholt |
| Datum | 2026-09-29 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Stadtverordnete Sauer (Soziale Liste) beantragt, die Verwaltung solle einen umfassenden Überblick über den Bevölkerungsschutz in Bocholt erstellen, bestehende Gebäude als potenzielle Schutzräume prüfen und ein Konzept zur Stärkung des Bevölkerungsschutzes entwickeln. Sie begründet dies damit, dass der ursprüngliche AfD-Antrag zu eng auf einzelne Bunker fokussiert und modernen Anforderungen nicht genügt. Die Stadtverordnetenversammlung vertagte den Antrag mit großer Mehrheit (42:5 Stimmen) zur weiteren Beratung an den Ausschuss für Öffentliche Sicherheit.
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Dokument
Extrahierter Text
Soziale Liste
Antrag bis 07/2026
Bocholt
Vorlage Nr. AT/20/2026 1. Ergänzung als Antragsteller
Status - öffentlich -
Datum 22.09.2026
Verfasser Bärbel Sauer
Betreff
Änderungsantrag zu TOP 3.1 „Bunker in Bocholt“ (Antrag der AfD-Fraktion vom 17.03.2026)
Antrag der Stadtverordneten Frau Sauer (Soziale Liste) v. 19.04.2026
Beratungsfolge Termin Beratungsaktion
Ausschuss für Öffentliche Sicherheit, Ordnung und
29.09.2026 beschließend
Feuerwehr
Antragstext
Hinweis zur Ergänzungsvorlage:
Die Vorlage AT/20/2026 wurde in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 29.04.2026 mit
42 Ja-Stimmen und 5 Gegenstimmen bei 47 Stimmen auf die Sitzung des Ausschusses für
Öffentliche Sicherheit, Ordnung und Feuerwehr vertagt.
Der Rat der Stadt Bocholt beauftragt die Verwaltung:
1. einen Überblick über den aktuellen Stand des Bevölkerungsschutzes im Stadtgebiet zu
erstellen. Dabei sollen insbesondere erfasst werden:
Notfall- und Informationspunkte,
bestehende Schutzmöglichkeiten für die Bevölkerung,
wichtige Bereiche der Infrastruktur, die im Krisenfall besonders geschützt werden
müssen;
2. zu prüfen, ob vorhandene Gebäude grundsätzlich als Schutzräume geeignet sind und wie
sie unter heutigen Bedingungen sinnvoll genutzt oder verbessert werden können;
3. ein Konzept zu erarbeiten, wie der Bevölkerungsschutz in Bocholt weiter gestärkt werden
kann. Dabei sollen besonders berücksichtigt werden:
eine gute Information der Bevölkerung,
die Erreichbarkeit von Anlaufstellen im Krisenfall,
sowie die Bedürfnisse von besonders schutzbedürftigen Menschen;
4. dem Rat die Ergebnisse sowie konkrete Vorschläge für das weitere Vorgehen vorzulegen.
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Begründung des Antragstellers
Der vorliegende Antrag ist zu eng gefasst, da er sich nur auf einzelne Bunker konzentriert und damit
den Anforderungen an einen modernen Bevölkerungsschutz nicht gerecht wird.
Die Stadt Bocholt hat bereits Maßnahmen zur Vorsorge getroffen. Dazu gehören Notfall-Infopunkte,
Informationsangebote für die Bevölkerung sowie technische Vorkehrungen für Krisenfälle.
Ein wirksamer Bevölkerungsschutz braucht jedoch einen breiteren Blick auf die tatsächlichen
Risiken und die vorhandenen Strukturen und sollte sich nicht auf einzelne Lösungen oder wenig
belastbare Szenarien beschränken.
Mit der Neufassung wird deshalb ein umfassender Ansatz verfolgt, der bestehende Maßnahmen
einbezieht und gezielt weiterentwickelt.
Unterzeichnet durch:
Bärbel Sauer
Weitere Mitwirkende:
Antrag bis 07/2026 AT/20/2026 1. Ergänzung Seite 2 von 2
Text aus PDF extrahiert