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Antrag der KBV Fraktion vom 06.09.2026; Anbindung Delbrückstraße in Kevelaer
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stadt Kevelaer |
| Datum | 2026-09-29 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die KBV-Fraktion beantragt die Anbindung der Delbrückstraße als zusätzliche Erschließung des Gewerbegebiets Süd in Kevelaer. Das Projekt war 2014 mit Kosten von 1,7 Millionen Euro veranschlagt, wurde aber aufgrund von Personalmangel in der Stadtplanung und wirtschaftlichen Gründen nicht umgesetzt. Die Verwaltung weist auf hohe sechsstellige Kosten hin und merkt an, dass der Beschluss von 2014 aufgehoben werden müsste. Ein Beschlussentwurf ist nicht enthalten.
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Dokument
Extrahierter Text
Fraktionsantrag
Stadtwerke
Vorlagen-Nr. 154 /2026
Beratungsart - öffentlich -
Antrag der KBV Fraktion vom 06.09.2026; Anbindung Delbrückstraße in
Kevelaer
Anlage(n):
1. KBV 2026-09-06 - Verschiedene Anträge
Beratungsfolge Sitzungstermin TOP-Nr.
Betriebsausschuss 29.09.2026
Rat der Wallfahrtsstadt Kevelaer 08.10.2026
Sachverhalt / Rechtslage / Begründung:
Es wird auf die Vorlage 155/2026 (Betriebsausschuss/Rat) verwiesen.
Die bislang vorgesehene Maßnahme zur zusätzlichen Anbindung des Gewerbegebiets Süd war in
den vergangenen Haushaltsberatungen wiederholt Gegenstand der Beratung und wurde im Wirt-
schaftsplan der Technischen Betriebe Kevelaer berücksichtigt. Für die Planung der Maßnahme
waren unter anderem Mittel in Höhe von 100.000 Euro vorgesehen. Der Planungsumfang beinhal-
ten die Herstellung der Rampe von der OW 1 zur Delbrückstraße. Die Gesamtkosten der Maß-
nahme waren 2014 mit 1,7 Mio. veranschlagt. Am 14.05.2014 hatte der Stadtentwicklungsaus-
schuss den Beschluss gefasst, die Maßnahme weiter zu verfolgen. Aufgrund der Personalsituation
im Bereich der Stadtplanung und der Priorisierung anderer Projekte ist der Bebauungsplan bis
heute nicht geändert. Auch aus wirtschaftlichen Gründen ist das Projekt zunächst nicht weiterver-
folgt worden.
Das Gewerbegebiet Süd ist über die bestehenden umliegenden Straßen erschlossen.
Die Anbindung des Haagschen Weges an die Bundesstraße 9 wurde bisher immer vom Landes-
betrieb Straßenbau abgelehnt, da keine weitere Zufahrt zur B 9 genehmigt wurde.
Sollte der Antrag der KBV Fraktion gefolgt werden, müsste der Beschluss aus dem Jahre 2014
aufgehoben werden.
Finanzielle Auswirkungen:
Der Ausbau der Haagschen Weges wäre zu kalkulieren. Aufgrund der Erfahrungen beim Ausbau
der B 9 (Aent Vorst) wird auch mit Kosten im hohen sechsstelligen Bereich gerechnet.
Personelle Auswirkungen:
Im Bereich der Stadtplanung müsste zunächst das Bebauungsplanverfahren eingeleitet und umge-
setzt werden. Danach könnten die Technischen Betriebe mit Umsetzung des Bebauungsplanes
beginnen.
Beschlussentwurf / Beschlussempfehlung:
Kein Beschlussentwurf; da Fraktionsantrag
Kevelaer, den 10.09.2026
Der Bürgermeister
Dr. Dominik Pichler
Mitzeichnende
gez. Lukas Arntz
gez. Wolfgang Toonen
Fraktionsantrag 154 /2026 Seite 2 von 2
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