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Beratung und Beschlussfassung über einen Prüfauftrag zur Klimatisierung der Kitas und der Neubornhalle (Antrag CDU-Fraktion und SPD-Fraktion)
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Saulheim |
| Datum | 2026-09-21 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
CDU- und SPD-Fraktion beantragen, dass die Verwaltung die Machbarkeit von Klimageräten und Kühlkonzepten in vier städtischen Kitas sowie der Neubornhalle prüft. Hintergrund sind zunehmende Hitzeperioden durch den Klimawandel und das neue Bundes-Klimaanpassungsgesetz. Die Prüfung soll technische Machbarkeit, Investitions- und Betriebskosten sowie Fördermöglichkeiten des Bundes und Landes evaluieren, um vulnerable Gruppen wie Kinder und ältere Menschen zu schützen.
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Dokument
Extrahierter Text
CD U Stadtratsfraktion
Pu
STADTVERBAND WÖRRSTADT
Herrn
Stadtbürgermeister
Ingo Kleinfelder
Pariser Sir. 75
35286 Wörrstadt
Antrag auf Überprüfung der Machbarkeit der Installation von Klimageräten als
Maßnahme zum Hitzeschutz in den städtischen Kitas und der Neubornhalle
(gemeinsamer Antrag der CDU-Fraktion und der SPD-Fraktion)
Sehr geehrter Herr Stadtbürgermeister Kleinfelder,
die Verwaltung möge prüfe, inwieweit und unter welchen technischen sowie finanziellen
Voraussetzungen die städtischen Kindertagesstätten (Kita Rheingrafenstraße, Kita am
Nussbaum, Kita Hinter der Bahn, Kita Haus der kleinen Füße) sowie die Neubomhalle
energetisch sinnvoll klimatisiert bzw. mit aktiven/passiven Kühlkonzepten ausgestattet
werden können.
Begründung
Infolgedessen des voranschreitenden Klimawandels nehmen Dauer, Intensität und
Häufigkeit von Sommerhitzeperioden auch in unserer Region spürbar zu.
Extremtemperaturen stellen eine erhebliche gesundheitliche Belastung für die
Bevölkerung dar. Mit dem im Juli 2024 in Kraft getretenen Bundes-
Klimaanpassungsgesetz (KAnG) sowie den Empfehlungen der Bundesregierung zu
kommunalen Hitzeaktionsplänen sind die Kommunen aufgerufen, konkrete Vorkehrungen
zum Schutz vulnerabler Gruppen sowie zur Bereitstellung kühler Räume zu treffen.
Vor diesem Hintergrund ergibt sich für die Stadt Wörrstadt in zwei Schwerpunktbereichen
unmittelbarer Handlungsbedarf:
Schutz der Kinder und des Betreuungspersonals in den Kitas: Kleinkinder gehören zu
den am stärksten von Hitzestress gefährdeten Personengruppen. In überhitzten
Gruppen- und Schlafräumen sinkt nicht nur die Wohlfühl- und Schlafqualität der Kinder
spürbar, auch die körperliche Belastung für die Erzieherinnen und Erzieher erhöht sich
dadurch. Um einen sicheren Betreuungsbetrieb auch an anhaltenden Hitzeiagen zu
gewährleisten, müssen nachhaltige Kühl- und Verschattungslösungen für alle vier
städtischen Einrichtungen (Kita Rheingrafenstraße, Kita am Nußbaum, Kita Hinter der
Bahn, Kita Haus der kleinen Füße) geprüft werden.
Schaffung einer zentralen Zufluchtstätte (‚Kühler Raum“) in der Neubornhalle:
Die Neubornhalle erfüllt als zentrale Versammlungsstätte bereits heute eine wichtige
Funktion im Gemeindeleben. Im Rahmen einer vorausschauenden Klimaanpassung
bietet es sich an, die Halle (oder Teilbereiche davon) so auszustatten, dass sie an Tagen
extremer Hitzewellen als gekühlter Zufluchts- und Aufenthaltsraum für die Wörrstädter
Bevölkerung - insbesondere für ältere oder vorerkrankte Bürgerinnen und Bürger —
temporär zur Verfügung gestellt werden kann.
Umfang des Prüfauftrags:
Die Verwaltung möge im Rahmen der Begutachtung folgende Aspekte evaluieren:
Technische Machbarkeit:
Gebäudebezogene Untersuchung der Machbarkeit von modernen, energieeffizienten
Klimageräten (idealerweise in Kombination mit PV Anlagen zur Eigenstromnutzung,
Prüfauftrag bereits im März 2022 erteilt!) sowie passiver Kühlmaßnahmen
(außenliegender Sonnenschutz, Dämmung).
Kostenermittlung / Fördermöglichkeiten:
Ermittlung der voraussichtlichen Investitions- sowie Betriebskosten für die jeweiligen
Objekte. Dabei sollen auch Fördermöglichkeiten durch Abfragen von Förderprogrammen
des Bundes (z. B. BMUV-Förderrichtlinie Kliimaanpassung) und des Landes Rheinland-
Pfalz zur Kofinanzierung von Klimaanpassungs- und Hitzeschutzmaßnahmen in sozialen
Einrichtungen und öffentlichen Gebäuden evaluiert werden.
Durch eine frühzeitige und strukturierte Planung schaffen wir die Voraussetzung, um
unsere Infrastruktur widerstandsfähig gegen Sommerhitze aufzustellen und die
Gesundheit unserer jüngsten wie auch ältesten Mitbürgerinnen und Mitbürger
vorausschauend zu schützen.
Wir bitte Sie, diesen Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Stadtratssitzung zu
setzen.
Mit freundlichen Grüßen
ib cf
Michael Schwind ‚ Matthias Ader
CDU Stadtratsfraktion SP dtratsfraktion
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