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Wald- und Forstkonzept; Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/Die Grünen vom 20.08.2026
Angenommen
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stadt Straelen |
| Datum | 2026-09-29 |
| Datenstufe | Nur Ergebnisse |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Fraktion BÜNDNIS 90/Die Grünen beantragt die Erstellung eines Wald- und Forstkonzepts für die städtischen Waldflächen Straelens. Die Verwaltung soll bis Ende 2026 zunächst den aktuellen Sachstand dokumentieren (Eigentumsverhältnisse, Bewirtschaftungsziele, Zuständigkeiten), um dann langfristig ein verbindliches, pragmatisches Konzept zu erarbeiten. Die Erstellung erfolgt mit eigenen Ressourcen und dem Forstamt ohne externe Beauftragung. Der Antrag wurde vom Ausschuss für Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit und Mobilität am 29.09.2026 beraten; die Verwaltung befürwortete ihn inhaltlich und bestätigte Machbarkeit ohne zusätzliche Kosten.
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Dokument
Extrahierter Text
Stadt Straelen
Der Bürgermeister
Stabsstelle Klima, Umwelt und Nach
haltigkeit
Fraktionsantrag Vorlagennummer: XVII/2026-137V
Datum: 21.08.2026
öffentlich
Wald- und Forstkonzept;
Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/Die Grünen vom 20.08.2026
Beratungsweg:
Gremium: Sitzungstermin
Ausschuss für Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit und 29.09.2026
Mobilität
Beschlussvorschlag:
Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit und Mobilität beschließt
1) Dokumentation des aktuellen Sachstands: Die Verwaltung wird beauftragt, den aktuellen
Sachstand zur Straelener Wald- und Forstbewirtschaftung auf den kommunalen Flächen bis
zum Ende des Jahres 2026 schriftlich zu dokumentieren. Dabei sind insbesondere folgende
Fragen zu beantworten:
a) Welche Waldflächen befinden sich im Eigentum der Stadt Straelen?
b) Was sind die aktuellen Ziele der kommunalen Wald- und Forstbewirtschaftung in Strae-
len?
c) Wie ist die Aufgaben- und Zuständigkeitsverteilung im Rahmen der Zusammenarbeit zwi-
schen der Stadt Straelen, dem zuständigen Forstamt und weiteren Beteiligten geregelt?
2) Erarbeitung eines Wald- und Forstkonzeptes: Auf Grundlage der Dokumentation soll langfristig
ein verbindliches Wald- und Forstkonzept für die kommunalen Waldflächen erarbeitet und do-
kumentiert werden, das als transparente Richtlinie und Entscheidungsgrundlage für zukünfti-
ges Handeln dient.
3) Rahmenbedingungen für das Konzept: Das zu erstellende Konzept soll pragmatisch, relativ
kurz und überschaubar gestaltet werden. Für die Erstellung soll keine kostspielige Beauftra-
gung einer externen Firma erfolgen, die Ausarbeitung soll stattdessen mit eigenen Ressourcen
der Verwaltung sowie in der bewährten Zusammenarbeit mit dem Forstamt umgesetzt werden.
Inhalt/Begründung:
Auf den Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wird verwiesen.
Der Antrag wird seitens der Verwaltung inhaltlich begrüßt. Eine strukturierte und nachvollziehbare
Dokumentation des aktuellen Sachstands zur Bewirtschaftung der kommunalen Waldflächen sowie
die anschließende Erarbeitung eines schlanken Wald- und Forstkonzeptes werden als sinnvoll er-
achtet. Insbesondere vor dem Hintergrund der Auswirkungen des Klimawandels auf die Wälder
bietet ein solches Konzept die Möglichkeit, bestehende Ziele und Zuständigkeiten transparent dar-
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zustellen und die zukünftige Entwicklung der kommunalen Waldflächen vorausschauend zu beglei-
ten. Auch aus wirtschaftlichen Gründen ist ein Konzept, das geplante forstliche Maßnahmen trans-
parat darstellt und priorisiert, zu begrüßen.
Die im Antrag vorgesehene Bearbeitung mit eigenen Ressourcen der Verwaltung und in bewährter
Zusammenarbeit mit dem zuständigen Forstamt ist aus Sicht der Verwaltung sachgerecht und er-
möglicht eine Umsetzung ohne unverhältnismäßigen zusätzlichen Aufwand. Die geforderte Sach-
standsdokumentation kann bis zum Ende des Jahres 2026 erstellt werden. Auch die weiteren im
Antrag angesprochenen Aspekte – insbesondere Klimaanpassung, ökologische Funktionen, nach-
haltige Bewirtschaftung, Waldbrandschutz und Erholungsfunktion – können im Rahmen der weite-
ren konzeptionellen Betrachtung im Laufe des kommenden Jahres angemessen berücksichtigt
werden.
Aus Sicht der Verwaltung bestehen daher keine inhaltlichen Bedenken gegen den Antrag. Die Ver-
waltung sieht in der beantragten Vorgehensweise vielmehr eine gute Grundlage, die bereits beste-
hende fachliche Zusammenarbeit und Bewirtschaftung der kommunalen Waldflächen transparent
zu dokumentieren und für die Zukunft weiterzuentwickeln.
Finanzielle Auswirkungen:
( x ) Die Maßnahme ist im Rahmen der Festsetzungen des Haushaltsplanes zu realisieren.
Produkt: 13.03.02 Bezeichnung: Wald- und Forstwirtschaft
Sachkonto Teilergebnisplan / Teilfinanzplan: --
Anmerkungen:
Die Erarbeitung einer Dokumentation des aktuellen Sachstandes zur Bewirtschaftung der kommu-
nalen Waldflächen sowie die anschließende Erarbeitung eines Wald- und Forstkonzeptes verursa-
chen voraussichtlich keinen zusätzlichen finanziellen Aufwendungen. Sofern geringe Aufwendun-
gen entstehen sollten, können diese aus dem zur Verfügung stehenden Budget finanziert werden.
Stellungnahme zur Nachhaltigkeit des Vorhabens:
Siehe Sachdarstellung.
Bewertung des Vorhabens in Bezug auf das Stadtleitbild:
Das Vorhaben einer Konzepterstellung steht insbesondere im Einklang mit dem Stadtleitbild
„Menschlich. Natürlich. Verbunden.“. Die nachhaltige Bewirtschaftung und Pflege des rund 69 ha
großen Stadtwaldes trägt zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen, zum Klimaschutz und
zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels bei. Gleichzeitig werden die ökologischen und ge-
sellschaftlichen Funktionen des Waldes langfristig erhalten und gestärkt.
Anlagen:
A-10_ASNM_Wald- und Forstkonzept
Workflow-Beteiligung(en):
Aufgabe Signaturname erledigt am
Stellungnahme Jordi Fages 16.09.2026
Stellungnahme Uwe Marksteiner 16.09.2026
Freigabe Bernd Kuse 18.09.2026
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