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Erstellung eines Feuerwehrbedarfsplanes; Antrag von Bündnis 90/Die Grünen
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Zirndorf |
| Datum | 2026-09-23 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Bündnis 90/Die Grünen beantragen die Erstellung eines Feuerwehrbedarfsplans für Zirndorf. Die Verwaltung schätzt die Kosten für einen externen Dienstleister auf 30.000–40.000 Euro und weist darauf hin, dass dies zwar ein wirkungsvolles Instrument zur einsatztaktischen Ausrichtung sein kann, aber nicht zwingend zu Kosteneinsparungen führt – vielmehr könnte Mehrbedarf bei Material, Ausrüstung und Modernisierung anfallen. Die Verwaltung erteilt keinen Beschlussvorschlag.
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Dokument
Extrahierter Text
Stadt Zirndorf
Beschlussvorlage für Vorlage Nr: VO/0128/26
Stadtrat Zirndorf Status: öffentlich
AZ: II/1-Kan
Sitzungsdatum: 23.09.2026
Erstellung eines Feuerwehrbedarfsplanes; TOP: 10
Antrag von Bündnis 90/Die Grünen
Anlagen:
Antrag Bündnis 90/DIE GRÜNEN vom 08.06.2026
Sachverhalt:
Im Benehmen mit der Feuerwehr Zirndorf wird zunächst die Historie beleuchtet, da
die Thematik eines Feuerwehrbedarfsplanes in den vergangenen Jahrzehnten immer
wieder in den Fokus gerückt ist, es jedoch zu keiner konkreten Umsetzung eines
Konzeptes gekommen ist.
So hat bereits der frühere 1. Kommandant der Feuerwehr und später Leiter des Ord-
nungsamtes bereits Anfang des Jahrtausends ein Feuerwehrkonzept erarbeitet, dass
sich aus feuerwehrtaktischer Sicht vor allem mit den Standorten der einzelnen Weh-
ren auseinandergesetzt hat.
Auch der Nachfolger wurde mit der Erstellung eines Feuerwehrkonzeptes beauftragt,
welches jedoch die Beibehaltung der damaligen Struktur zur Folge hatte.
Im Januar 2015 sollte dann mit Beschluss des damaligen Haupt- und Controllingaus-
schusses durch den derzeitigen 1. Kommandanten ein weiterer Feuerwehrbedarfs-
plan erstellt werden mit dem Ziel, Finanzen einzusparen und Ressourcen zu bün-
deln. Dieser wurde letztlich nach den Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung
zwischen den Jahren 2015 und 2016 erstellt und durch den damaligen Kreisbrandrat
ratifiziert. Gegenstand des 107-seitigen Feuerwehrbedarfsplanes waren vor allem die
Beleuchtung des „Status-Quo“ hinsichtlich der taktischen Arbeit und Funktionalität al-
ler Wehren und ein Blick in die Zukunft; der finanzielle Aspekt spielte eine unterge-
ordnete Rolle. Auch die Zusammenlegung einzelner Wehren wurde hier empfohlen.
Letztlich wurde der Feuerwehrbedarfsplan im Stadtrat abgelehnt.
Dem Grunde nach besteht keine rechtliche Verpflichtung zur Erstellung eines Feuer-
wehrbedarfsplanes, auch nicht zur möglichen Gewährung eines Zuschusses bei An-
schaffungen, wie richtig im Antrag dargestellt. Dieser kann jedoch ein wirkungsvolles
Instrument hinsichtlich einer künftigen einsatztaktischen Ausrichtung sein, sofern die
Empfehlungen umgesetzt werden.
Es ist jedoch nicht zwingend zu erwarten, dass Finanzmittel eingespart werden kön-
nen. Tatsächlich ist es durchaus möglich, dass ein Mehrbedarf an Material, Gerät-
schaften sowie Modernisierung der städtischen Feuerwehrhäuser festgestellt wird,
was teilweise bereits schon bekannt ist. Gerade im Hinblick auf die gestiegenen An-
forderungen im Katastrophenschutz (Waldbrände, Stromausfall, Hochwasserschutz
etc.) ist dies durchaus realistisch.
Bislang wurde noch kein Angebot eingeholt, weshalb die Kosten für einen externen
Dienstleister zur Erstellung eines Feuerwehrbedarfsplanes lediglich geschätzt wer-
den können. Nach herrschender Meinung geht man für eine Stadt in der Größenord-
nung und den Strukturen von Zirndorf von Kosten zwischen 30.000 € und 40.000 €
aus, je nach Auftragsvolumen. Da die im Antrag genannten Aspekte jedoch eher zu
einem umfangreicheren Bedarfsplan tendieren, erscheint der genannte Kostenrah-
men durchaus realistisch.
Beschlussvorschlag:
Von Seiten der Verwaltung ergeht kein Beschlussvorschlag.
Stadtverwaltung Zirndorf
Marcus Spath
Erster Bürgermeister
Text aus PDF extrahiert