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Antrag der FDP-Fraktion: Fördern und Fordern – Arbeitsgelegenheiten auch für Bürgergeldempfänger stärker nutzen
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Oelde |
| Datum | 2026-09-28 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die FDP-Fraktion beantragt, die Verwaltung zu beauftragen, gemeinsam mit dem Jobcenter zu prüfen, wie Arbeitsgelegenheiten für Bürgergeldempfänger in Oelde ausgeweitet werden können – insbesondere durch städtische oder gemeinnützige Träger. Die Prüfung soll Personengruppen, geeignete Tätigkeiten, organisatorische Anforderungen und Erfahrungen anderer Kommunen umfassen. Die Verwaltung empfiehlt, die Beratung zu vertagen und zunächst den Jobcenter-Leiter anzuhören, da die meisten beantragten Aufgaben in die Zuständigkeit des Jobcenters fallen.
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Dokument
Extrahierter Text
Stadt Oelde
Die Bürgermeisterin
Sitzungsvorlage
B 2026/011/0316
öffentliche Sitzungsvorlage
Federführung
Fachdienst Rats- und Öffentlichkeitsarbeit
Auskunft erteilt Frau Mona Hooge
Telefon 02522 / 72-215
E-Mail [email protected]
Antrag der FDP-Fraktion:
Fördern und Fordern – Arbeitsgelegenheiten auch für Bürgergeld-
empfänger stärker nutzen
Beratungsfolge Zuständigkeit Termin
Rat Entscheidung 28.09.2026
Beschlussvorschlag
Die FDP-Fraktion beantragt folgende Beschlussfassungen:
1. Der Rat beschließt, die Verwaltung zu beauftragen, gemeinsam mit dem zuständigen
Jobcenter zu prüfen, in welchem Umfang in Oelde Arbeitsgelegenheiten nach § 16 d SGB
II für arbeitsfähige und nicht erwerbstätige Bürgergeldempfänger ausgeweitet bzw.
verstärkt genutzt werden können.
2. Dabei soll insbesondere geprüft werden, ob und in welchem Umfang die Stadt Oelde selbst
oder in Zusammenarbeit mit kommunalen Einrichtungen, Vereinen und gemeinnützigen
Trägern geeignete zusätzliche und wettbewerbsneutrale Arbeitsgelegenheiten anbieten
kann.
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3. Die Prüfung soll insbesondere folgende Punkte umfassen:
welche Personengruppen für Arbeitsgelegenheiten grundsätzlich in Betracht kommen,
welche zusätzlichen und gemeinnützigen Tätigkeiten in Oelde geeignet sind,
welche organisatorischen, personellen und finanziellen Voraussetzungen erforderlich
sind,
welcher Betreuungs- und Anleitungsaufwand entsteht,
welche Erfahrungen andere Kommunen mit entsprechenden Modellen gemacht haben
(z. B. der Landkreis Nordhausen in Thüringen) und
welche Auswirkungen auf die Heranführung an den regulären Arbeitsmarkt zu erwarten
sind.
4. Die Verwaltung wird gebeten, dem Rat darzustellen, welche Möglichkeiten bestehen,
Arbeitsgelegenheiten insbesondere für langzeitarbeitslose und bislang nur unzureichend in
den Arbeitsmarkt integrierte Personen stärker einzusetzen.
5. Die Verwaltung wird außerdem gebeten, dem Rat regelmäßig über die Zahl der
eingerichteten Arbeitsgelegenheiten, die Teilnahme, die Vermittlung in reguläre
Beschäftigung sowie weitere messbare Ergebnisse zu berichten.
Beschlussvorschlag der Verwaltung:
Der Rat der Stadt Oelde vertagt die Beratung über den Antrag der FDP-Fraktion. Herr Kai John
als Leiter des Jobcenters soll zunächst zu einer der nächsten Ratssitzungen eingeladen werden.
Sachverhalt
Am 29.08.2026 stellte die FDP-Fraktion den der Vorlage beigefügten Antrag (Anlage 1).
Der von der FDP-Fraktion vorgeschlagene Beschlussinhalt bewegt sich in einem ausschließlich
dem Jobcenter beim Kreis Warendorf gesetzlich zugewiesenen Aufgabengebiet nach dem
Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II). Auch eine gemeinsame Prüfung der Stadtverwaltung
mit dem Jobcenter des Kreises in dessen Zuständigkeitsbereich ist nicht möglich. Die
Berichterstattung über Ergebnisse und Veröffentlichung von statistischen Daten obliegt
ebenfalls dem Jobcenter selbst. Lediglich die Einrichtung von Arbeitsgelegenheiten bei der
Stadt Oelde bewegt sich im eigenen Zuständigkeitsbereich.
Darüber hinaus gibt es bei der Stadt keine geeignete Organisationsstruktur. Die Stadt selbst
verfügt nicht über Personal, das neben bereits wahrgenommenen Aufgaben die Einweisung,
Betreuung und Begleitung des Personenkreises übernehmen könnte.
Die Verwaltung empfiehlt, den Antrag zu vertagen und Herrn Kai John als Leiter des Jobcenters
zu einer der nächsten Ratssitzungen einzuladen.
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Anlage
Anlage 1 – Antrag der FDP-Fraktion vom 29.08.2026
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