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Antrag der SPD-Fraktion vom 18.05.2026 zur finanziellen Ausstattung der Bau GmbH
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Kitzingen |
| Datum | 2026-09-24 geplant |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
Große Kreisstadt Kitzingen Antrag
2026/148
Sachgebiet Sachbearbeiter Kontakt
Sachgebiet 20 Frau Gredel-Zehnder 09321/20-2008
ina.gredel-zehnder@stadt-
kitzingen.de
Beratung Datum Behandlung Zuständigkeit
Stadtrat 24.09.2026 öffentlich Entscheidung
Betreff
Antrag der SPD-Fraktion vom 18.05.2026 zur finanziellen Ausstattung der Bau
GmbH
Anlagen:
Anlage 1 zur SiVo 2026-148
Beschlussvorschlag des Antragsstellers:
1. Die Stadtverwaltung prüft, ob und wie die sich in ihrem Besitz befindlichen
Grundstücke und verkaufsfähigen Gebäude in das Eigentum der Kitzinger Bau
GmbH mittels einer Sacheinlage übertragen werden können.
2. Die Stadtverwaltung legt dem Stadtrat einen entsprechenden Beschlussvorschlag
mitAngabe der Wertgrößen zur Beschlussfassung vor.
3. Die Stadtverwaltung erarbeitet Vorschläge, wie die Kitzinger Bau GmbH mit den
notwendigen finanziellen Mitteln ausgestattet werden kann, um eine
ZwischenfinanzierungzurErschließungderGrundstückebzw.zurVermarktungder
Grundstücke zu ermöglichen.
Begründung des Antragstellers:
Die Kitzinger Bau GmbH wurde in den 1950er Jahren gegründet, um nach dem Krieg
ausreichend Wohnraum in Kitzingen zu schaffen. Sie ist gemäß § 2 Abs. 2 ihrer Satzung
berechtigt,nichtnurWohnrauminKitzingenzuschaffen,sondernauch„…alleimBereich
der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus, der Städtebauförderung und der Infrastruktur
anfallenden Aufgaben zu übernehmen, Grundstücke zu erwerben, belasten und zu
veräußern sowie Erbbaurechte auszugeben. …“
Bis in die 1980er Jahre ist die Kitzinger Bau GmbH ihrem ursprünglichen Zweck der
Wohnraumschaffung nachgekommen, aber seitdem entstanden keine neuen,
zusätzlichenWohnungenmehr,sondernlediglichinderBreslauerStraßewurdendieinden
50erJahrengebautenWohngebäude abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.
Bisherige Anläufe, zusätzliche Wohnungen zu bauen, scheiterten immer an der Aussage,
derKitzingerBauGmbHstehendafürnichtgenügendfinanzielleMittelzurVerfügung.Dies
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Große Kreisstadt Kitzingen Antrag 2026/148
ist richtig und aus eigener Kraft wird es dem Unternehmen auch nicht gelingen,
ausreichend flüssige Mittel zu generieren, um am Wohnungsmarkt eigenständig zu
agieren.
Aus diesem Grund schlagen wir vor, dass die Stadt Kitzingen als Alleingesellschafter der
Kitzinger Bau GmbH alle ihr gehörenden Grundstücke und verkaufsfähigen Gebäude als
Sacheinlage in die Kitzinger Bau GmbH einbringt, und das Unternehmen künftig die
Vermarktung der Grundstücke (Verkauf, Erschließung o.ä.) übernimmt. Damit würden
dem Unternehmen Mittel zufließen, die es zum Bau von, entweder geförderten
Wohnungen oder aber für andere Wohnbauformen(z.B.genossenschaftlichemWohnbau
etc.), verwenden kann. Ziel muss es sein, Wohnraum zu schaffen, der Mieten in einer
Größenordnung unter 10,00 € ermöglicht.
Der Vorgang der Sacheinlage wäre wie folgt:
- Bewertungder Grundstücke undGebäudedurchunabhängigen Gutachter.
- ÜbertragungderGrundstückeundGebäudezumjeweilsfestgestelltenWertvonder
Stadt Kitzingen auf die Kitzinger Bau GmbH (Erhöhung des dortigen
Anlagevermögens).
- Die Stadt Kitzingen erhält im Gegenzug einen erhöhten Gesellschaftsanteil an der
Kitzinger Bau GmbH (Erhöhung des dortigen Eigenkapitals).
Mit der Sacheinlage erhöht der Gesellschafter (Stadt Kitzingen) seinen Anteil an der
Kitzinger Bau GmbH. Bei der Kitzinger Bau GmbH erhöht sich aufgrund der Einlage das
Anlagevermögen. Es findet also kein Geldfluss statt.
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