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Ergänzungsantrag zur Vorl. 117/2026 "Hitzeaktionsplan für die Gemeinde Isernhagen sowie Prüfung und zeitnahe Umsetzung technischer Kühlsysteme in Kindertagesstätten und Schulen"; Antrag der Gruppe Grüne/PARTEI

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeIsernhagen
Datum2026-09-15
DatenstufeNur Dokumente
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'202611 Vorlale Nr. / Nroffentlich H nichtoffentlich Gruppe Grune/PARTEI lsernhagen Fraktionsvorsitzender.Fabian Peters BMW 90 S1 obvious' DIE GROWN MIT TIMM MINTON PDS V 111 DIE ZUMOIOT FOR ISERXMAGENI lsernhagen den 17.08.2026 Erganzungsantrag zu Von. 117/2026 „Hitzeaktionsplan fur die Gemeinde lsernhagen sowie Priifung und zeitnahe Umsetzung technischer Kuhisysteme in Kindertagesstatten und Schulen" Beschlussvorschlag: Erganzend zu den MaRnahmen in der genannten Vorlage wird die Gemeindeverwaltung beauftragt, eine Bestandsanalyse zu Baumen, GrOnflachen, Verschattung und der Erreichbarkeit offentlicher GrOnflachen in der Gemeinde Isernhagen durchzufOhren oder extern durchfuhren zu lassen. Die Analyse soil insbesondere folgende Aspekte umfassen: • die Ermittlung des Baumkronenanteils in den untersuchten Quartieren, • die Untersuchung der fuRlaufigen Erreichbarkeit offentlicher Grunflachen, • die Identifikation von Bereichen mit besonderem Handlungsbedarf im Hinblick auf Hitzebelastung, Versiegelung und mangelnde Verschattung, Die Ergebnisse der Analyse sind dem zustandigen Fachausschuss vorzustellen und sollten in den Hitzeaktionsplan einflieRen. Hierfur sind auch GegenmaRnahmen zu prufen wie insbesondere: • das Anpflanzen zusatzlicher StraRen- und Alleebaume, • EntsiegelungsmaRnahmen auf offentlichen Flachen, • die Entwicklung kleiner offentlicher GrOnflachen (sogenannte Pocket- Parks), • die starkere Begrunung offentlicher Platze und Parkflachen, die Verbesserung der Aufenthaltsqualitat und Verschattung auf SchulhOfen, Spielplatzen und an Bushaltestellen, die Sicherung und Weiterentwicklung bestehender GrOnzuge. Begrtindung: Die Folgen des Klimawandels sind auch in Isernhagen zunehmend spOrbar. Langere Hitzeperioden, Trockenphasen und haufigere Extremwetterereignisse stellen die Gemeinde vor neue Herausforderungen. Besonders altere Menschen, Kinder sowie gesundheitlich vorbelastete Personen leiden unter anhaltender Hitze. Gleichzeitig fUhren Nachverdichtung und zunehmende Versiegelung in einzelnen Bereichen dazu, dass die Bedeutung von Baumen und GrOnflachen weiter zunimmt. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Baume und Grunflachen die sommerliche Hitzebelastung mindern, die Luftqualitat verbessern, die Biodiversitat fordern und sich positiv auf Gesundheit und Lebensqualitat auswirken. Als Orientierungsrahmen fur eine klimaangepasste Ortsentwicklung gewinnt international die sogenannte 3-30-300-Regel des Stadtgrunforschers Cecil Konijnendijk zunehmend an Bedeutung. Die Regel fasst wissenschaftliche Erkenntnisse zum Zusammenhang von Grunflachen, Gesundheit und Hitzeschutz in drei leicht verstandlichen Zielen zusammen: • Von jeder Wohnung, Schule oder jedem Arbeitsplatz aus sollten meiglichst mindestens drei grogere Baume sichtbar sein. • Wohnquartiere sollten einen Baumkronenanteil von mOglichst 30 Prozent erreichen. • Offentliche Grunflachen sollten moglichst innerhalb eines Fuflwegs von 300 Metern erreichbar sein. Die 3-30-300-Regel wird international zunehmend von Kommunen als Orientierungsrahmen fur eine klimaangepasste und gesundheitsfordernde Ortsentwicklung genutzt. Dabei handelt es sich nicht urn starre Vorgaben, sondern urn praxisnahe Zielwerte. Urn zielgerichtete und wirtschaftliche Mallnahmen entwickeln zu konnen, ist zunachst eine belastbare Bestandsaufnahme erforderlich. Die Ergebnisse sollen bestehende Klimaanpassungsmagnahmen erganzen und eine fundierte Grundlage für zukCinftige Planungen schaffen. lnsbesondere bei neuen Wohngebieten und graeren NachverdichtungsmaBnahmen bietet sich die Moglichkeit, Aspekte des Hitzeschutzes fruhzeitig in die Planung einzubeziehen. Dadurch kOnnen langfristig die Lebensqualitat verbessert und kostenintensive NachrOstungen vermieden werden. Die Untersuchung sollte zunachst vorrangig in Altwarmbuchen sowie in weiteren Quartieren mit hoher Versiegelung in den Cibrigen Ortschaften erfolgen. DarCiber hinaus sind groilere bestehende und geplante Neubaugebiete zu berucksichtigen, insbesondere das Bodegelande in Isernhagen H.B. sowie weitere grogere Wohnbauentwicklungen. Die Auswahl weiterer Untersuchungsgebiete erfolgt insbesondere auf Grundlage des Versiegelungsgrades und der Siedlungsstruktur. gez. Fabian Peters Quellen: • Konijnendijk, C. C. (2023): Evidence -based guidelines for greener, healthier, more resilient neighbourhoods: Introducing the 3-30-300 rule. Journal of Forestry Research. • VVeltgesundheitsorganisation (WHO Europe): Urban green spaces and health. A review of evidence. • Nazish et al. (2024): Green spaces and heat -related health outcomes: a systematic review.

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