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Sofortpaket „Weiterführende Schulen“ – Vorgehen und Priorisierung der endgültigen Schulgebäude zur Schaffung des benötigten Schulraums (Antrag Fraktion Bündnis 90/Die Grünen)
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Dortmund |
| Datum | 2026-09-16 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Dokument
Extrahierter Text
02578-26/2
16.09.2026
Antrag zur Tagesordnung Beirat/BV.
Gremium Termin Zuständigkeit Status
Bezirksvertretung Eving 16.09.2026 Beschluss öffentlich
Tagesordnungspunkt.
Sofortpaket „Weiterführende Schulen„ – Vorgehen und Priorisierung der endgültigen
Schulgebäude zur Schaffung des benötigten Schulraums (Antrag Fraktion Bündnis 90/Die
Grünen)
Der Bezirksvertretung Eving liegt nachfolgender Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
vor:
Die Bezirksvertretung Eving empfiehlt dem Rat der Stadt Dortmund, die weitere Planung und
Umsetzung der Gesamtschule Eving im Rahmen der DS-Nr. 02578-26 um folgende Prüf-
und Berichtspunkte zu ergänzen:
1. Bau- und Übergangsphase
Für die Zeit zwischen der Inbetriebnahme der Sekundarstufe I und der Fertigstellung von
Sekundarstufe II und Sporthalle ist ein Bauphasen- und Logistikkonzept vorzulegen. Dieses
soll insbesondere die Trennung von Schul- und Baustellenverkehr, sichere Schulwege,
Baustellenzufahrten, Rettungswege, Pausen- und Freiflächen sowie die Auswirkungen auf
die angrenzende Wohnbebauung darstellen.
2. Sporthallenkapazitäten
Vor Inbetriebnahme der Sekundarstufe I ist nachvollziehbar darzustellen, wie der
vollständige Sportunterricht bis zur Fertigstellung der eigenen Sporthalle sichergestellt wird.
Dazu sind der konkrete Sportstundenbedarf der aufwachsenden Gesamtschule und die
tatsächlich verfügbaren Hallenzeiten der vorhandenen Schulen gegenüberzustellen.
3. Verkehr und ÖPNV
Die Verkehrsuntersuchung soll ausdrücklich auch die Übergangsphase ab 2030/31
betrachten. Dabei sind die zusätzlichen Schüler*innen und Beschäftigten, Hol- und
Bringverkehre, Fuß- und Radverkehr, ÖPNV-Nachfrage sowie der gleichzeitig anfallende
Baustellenverkehr zu berücksichtigen. Die Bewertung soll insbesondere die morgendliche
und nachmittägliche Spitzenbelastung abbilden.
02578-26/2
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4. Erschließungsvarianten
Neben der Erschließung über die Preußische Straße sollen alternative bzw. ergänzende
Erschließungsmöglichkeiten, insbesondere über die Walter-Kohlmann-Straße, geprüft und
hinsichtlich Leistungsfähigkeit, Schulwegsicherheit und Entlastungswirkung für die
angrenzenden Wohnbereiche bewertet werden.
5. Rückkopplung an die Bezirksvertretung
Die Ergebnisse zu Bauphasenlogistik, Sporthallenkapazitäten und Verkehr sollen der
Bezirksvertretung Eving vor wesentlichen weiteren Umsetzungsschritten vorgestellt werden.
Begründung:
Die gestufte Errichtung der Gesamtschule Eving führt zu einer mehrjährigen
Übergangsphase. Nach dem derzeitigen Zeitplan soll zunächst die Sekundarstufe I in
Betrieb gehen; Sekundarstufe II und die eigene Sporthalle folgen erst später. Damit treffen
laufender Schulbetrieb, weitere Bautätigkeit und ein wachsender Schulstandort über
mehrere Jahre aufeinander.
Für diese Phase reicht es aus Sicht der Bezirksvertretung nicht aus, lediglich auf ein
gegenüber dem Endausbau „geringeres Verkehrsaufkommen“ oder auf eine „teilweise“
Mitnutzung vorhandener Sporthallen hinzuweisen. Bereits mit vier Jahrgängen einer
sechszügigen Sekundarstufe I ist mit rund 24 Klassen und mehreren hundert zusätzlichen
Schüler*innen sowie weiterem Personal am Standort zu rechnen.
Vor diesem Hintergrund sind belastbare Aussagen dazu erforderlich, wie der Sportunterricht
tatsächlich abgesichert wird, wie Schul- und Baustellenverkehr getrennt werden und wie
eine sichere und leistungsfähige Erschließung des gesamten Drei-Schulen-Standorts
gewährleistet werden kann. Auch der zusätzliche ÖPNV-Bedarf und die morgendlichen und
nachmittäglichen Spitzenbelastungen müssen betrachtet werden.
Die Bezirksvertretung unterstützt die Errichtung der Gesamtschule ausdrücklich. Mit den
ergänzenden Prüf- und Berichtspunkten soll sichergestellt werden, dass die
Übergangsphase ebenso belastbar geplant wird wie der spätere Endausbau.
Text aus PDF extrahiert