Startseite › Bielefeld › Antrag
Sicherstellung von Anschlüssen zwischen Stadtbahn und Busverkehr an den Stadtbahn-Endhaltestellen Schildesche und Babenhausen-Süd (Antrag der CDU-Fraktion vom 27.05.2026)
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Bielefeld |
| Datum | 2026-09-22 geplant |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die CDU-Fraktion beantragt, dass die Verwaltung gegenüber den Stadtwerken Bielefeld auf eine verbesserte Anschlusssituation zwischen Stadtbahn und Busverkehr an den Endhaltestellen Schildesche und Babenhausen-Süd hinwirkt. Begründet wird dies mit Problemen beim Umsteigen, besonders abends und nachts sowie samstags. Die Bezirksvertretung empfiehlt dem Stadtentwicklungsausschuss einstimmig, die Verwaltung aufzufordern, insbesondere verbindliche Anschlussregelungen, angepasste Fahrpläne und klare betriebliche Vorgaben umzusetzen sowie die Situation nach sechs Monaten zu evaluieren.
Automatisch aus dem Quelldokument zusammengefasst. Wichtige Details bitte immer im Originaldokument unten prüfen.
Dokument
Extrahierter Text
BEZIRKSVERTRETUNG JÖLLENBECK
Auszug
aus der Niederschrift
der Sitzung vom 18.06.2026
Zu Punkt 9.2 Sicherstellung von Anschlüssen zwischen Stadtbahn und
(öffentlich) Busverkehr an den Stadtbahn-Endhaltestellen Schildesche
und Babenhausen-Süd (Antrag der CDU-Fraktion vom
27.05.2026)
Beratungsgrundlage:
Drucksache: 1475/2025-2030
Herr Strothmann erläutert den Antrag. Es handele sich um einen Erfah-
rungsbericht. Die Situation sei problematisch. Der Antrag sei eine Emp-
fehlung an den Stadtentwicklungsausschuss. Die Begründung sei ausrei-
chend.
Herr Kleinheinrich sagt, er kenne die Situation an der Haltstelle Baben-
hausen Süd. Gerade samstags sei es problematisch, in Einzelfällen auch
sonntags. Man stimme dem Antrag zu. Herr Kleinheinrich verweist da-
rauf, dass auf Grundlage der Verordnung über den Betrieb von Kraftfahr-
unternehmen im Personenverkehr es eine Dienstanweisung für moBiel
gäbe. Diese Dienstanweisung mache Punkt 3 des Beschlussvorschlags
überflüssig, da damit klare betriebliche Vorgaben bereits vorhanden sei-
en. Es gäbe auch eine Regelung für Anschlüsse. Die Frage sei, ob man
diese anders gestalten könne.
Frau Thöne erinnert daran, dass das in der Bezirksvertretung schon
Thema gewesen sei. Da wurde auch darauf hingewiesen, dass es dafür
Regelungen gäbe. Man könne bei moBiel nachfragen, ob das nicht bes-
ser geregelt werden könne.
Herr Strothmann erklärt, man habe keinen Einfluss auf Dienstanweisun-
gen, die moBiel an die Mitarbeiter gibt. Es solle eine Empfehlung gege-
ben werden, die besage, da sind Mängel vorhanden, die abgeschafft
werden sollen. Ob das über eine Dienstanweisung geregelt wird, ent-
scheidet nicht der StEA. Schlimmer wäre, wenn es schon eine entspre-
chende Dienstanweisung gäbe, diese aber nicht eingehalten würde. Die
Bezirksvertretung könne Mängel aufzeigen, das sei mit diesem Antrag
getan. Die interne Dienstanweisung sei erst einmal nebensächlich.
Frau Kleinekathöfer unterstützt den Antrag. Sie weiß auch, dass es Re-
gelungen gibt, diese würden jedoch nicht eingehalten. Für Babenhausen
Süd gab es in der letzten Legislaturperiode einen solchen Antrag. Wenn
man das Problem jetzt noch einmal betone, wäre das sicher hilfreich.
Was letztlich helfen würde, wären zusätzliche Umsteigezeiten, das ginge
aber zu Lasten z.B. der Verbindungen.
Herr Thot erklärt, die Prozesse würden fortlaufend evaluiert. Er verweist
auf eine Mobilitätsgarantie. Den Ärger kenne er auch, er sei mindestens 5
mal bei Schnee und Regen dort gestrandet. Die Frage sei, warum man
das über einen Antrag und nicht über eine Anfrage mache. Inhaltlich be-
grüße er das Anliegen.
Beschluss:
Die Bezirksvertretung empfiehlt dem Stadtentwicklungsausschuss zu
beschließen, die Verwaltung aufzufordern, gegenüber den Stadtwerken
Bielefeld bzw. moBiel darauf hinzuwirken, dass an Stadtbahn-
Endhaltestellen in Schildesche und Babenhausen-Süd die Anschlusssitu-
ation zwischen Stadtbahn und weiterführendem Busverkehr in Richtung
Jöllenbeck, Theesen und Vilsendorf in den Abend- und Nachtstunden
verbindlich verbessert wird.
Hierzu sollen insbesondere folgende Maßnahmen umgesetzt werden:
1. Einführung einer verbindlichen Anschlussregelung an Stadtbahn-
Endhaltestellen in den Abend- und Nachtstunden, bei der Anschluss-
busse auf verspätet eintreffende Stadtbahnen warten, sofern die Ver-
spätung geringfügig ist und keine unverhältnismäßigen Auswirkungen
auf den weiteren Linienbetrieb entstehen.
2. Anpassung der Fahrpläne bzw. Einplanung zusätzlicher Umsteigezei-
ten, sodass übliche geringfügige Verspätungen der Stadtbahn nicht
automatisch zum Verlust des Anschlusses führen.
3. Einführung klarer betrieblicher Vorgaben für Anschlussentscheidun-
gen mit dem Ziel, die Reisekette der Fahrgäste sicherzustellen und
Anschlussverluste zu vermeiden.
4. Evaluation der Anschlusssituation an den Endhaltestellen nach Um-
setzung und Bericht an die Bezirksvertretung innerhalb von 6 Mona-
ten.
- einstimmig beschlossen -
-.-.-
166 Bezirksamt Jöllenbeck, 02.07.2026, 51-66 00
An
660
StEA – 600.11
zur Kenntnis und ggf. weiteren Veranlassung
i. A.
gez.
Strobel
D.: Frau Kinder (600.11)
- 2 -
Text aus PDF extrahiert