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EU-Förderprogramm Erasmus+ im Bereich der öffentlichen Verwaltung und kommunalen Zusammenarbeit Antrag der AFB-WG-Fraktion vom 14.06.2026

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeBarsinghausen
Datum2026-09-23 geplant
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die AFB-WG-Fraktion beantragt, dass die Verwaltung Barsinghausens die Teilnahme am EU-Förderprogramm Erasmus+ vorbereitet. Dazu soll sie eine Organisationskennung beantragen, sich bei der Nationalen Agentur registrieren und akkreditieren lassen sowie Fördermittel akquirieren. Die Gelder sollen für Job Shadowing, Praktika, Fortbildungen und Austauschfahrten von Verwaltungsmitarbeitenden und Ratsmitgliedern genutzt werden, um von europäischen Best Practices zu profitieren. Die Verwaltung soll regelmäßig über Registrierungsstand, Fördermittel und durchgeführte Mobilitäten berichten.

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Der Bürgermeister Fraktionsantrag öffentlich Fachdezernat/Fachamt Datum Vorlagen-Nr. AFB-WG 10.09.2026 XIX/0955 B01 / S01 Beratungsfolge Sitzungsdatum Beratungsergebnis Abstimmungsergebnis geänderte Beschluss- Ja Nein Enth. empfehlung Fraktion Ausschuss für Finanzen, 23.09.2026 Digitalisierung und Inneres (Finanzausschuss) Verwaltungsausschuss 29.09.2026 EU-Förderprogramm Erasmus+ im Bereich der öffentlichen Verwaltung und kommunalen Zusammenarbeit Antrag der AFB-WG-Fraktion vom 14.06.2026 Beschlussempfehlung: 1. Die Verwaltung wird beauftragt, die Voraussetzungen für eine Teilnahme am EU- Förderprogramm Erasmus+ im Bereich der öffentlichen Verwaltung und kommunalen Zusammenarbeit zu schaffen. 2. Hierzu wird die Verwaltung beauftragt, • zunächst eine Organisationskennung (OID-Organisation ID) über das Registrierungsportal der Europäischen Kommission zu beantragen, • anschließend die Registrierung bei der zuständigen Nationalen Agentur für Erasmus+ vorzunehmen, • anschließend die Akkreditierung bei der zuständigen Nationalen Agentur für Erasmus+ durchzuführen, • sowie Fördermittel aus dem Programm Erasmus+ zu beantragen. 3. Die Fördermittel sollen insbesondere genutzt werden für: • Job Shadowing von Mitarbeitenden der Verwaltung bei europäischen Kommunalverwaltungen sowie anderen Erasmus+ Partnern. • Job Shadowing von Mitarbeitenden städtischer Beteiligungen, Eigenbetriebe und • kommunaler Unternehmen im Rahmen der geltenden Erasmus+ Förderbedingungen • Kurzzeitpraktika und Fachkräfteaustausche, • Fortbildungen und Hospitationen im europäischen sowie außereuropäischen Ausland, • europäische und außereuropäische Austausch- und Informationsfahrten von Ratsmitgliedern zur Vertiefung kommunalpolitischer Zusammenarbeit und zum Austausch bewährter kommunaler Praxis. 4. Ratsmitglieder sollen im Rahmen der geltenden Förderbedingungen ausdrücklich die Möglichkeit erhalten, an geeigneten Erasmus+ Mobilitäten, Fachbesuchen und Austauschformaten teilzunehmen. __________________________________________________________________________________________________________ Vorlage XIX/0955, EU-Förderprogramm Erasmus+ im Bereich der öffentlichen Verwaltung und kommunalen Zusammenarbeit Antrag der AFB-WG-Fraktion vom 14.06.2026 Seite 1 5. Die Verwaltung berichtet dem Rat regelmäßig über: • den Stand der Registrierung und OID-Beantragung, Registrierung und Akkreditierung, • eingeworbene Fördermittel, • durchgeführte Mobilitäten, • gewonnene Erkenntnisse und deren Nutzen für die Verwaltung sowie die Bürgerinnen und Bürger. ____________________________________________________________________________________________________________ Vorlage XIX/0955, EU-Förderprogramm Erasmus+ im Bereich der öffentlichen Verwaltung und kommunalen Zusammenarbeit Antrag der AFB-WG-Fraktion vom 14.06.2026 Seite 2 Sachdarstellung: Antragsbegründung der Antragsstellerin: Europa lebt vom Austausch. Gerade Kommunen stehen heute vor gemeinsamen Herausforderungen: Digitalisierung, Fachkräftemangel, Klimaschutz, Bürgerbeteiligung, moderne Verwaltungsstrukturen und nachhaltige Stadtentwicklung. Viele europäische und außereuropäische Städte und Gemeinden entwickeln hierfür innovative Lösungen, von denen auch Barsinghausen profitieren kann. Mit dem EU-Programm Erasmus+ besteht die Möglichkeit, Mitarbeitenden der Stadtverwaltung sowie kommunalpolitischen Verantwortlichen internationale Erfahrungen zu ermöglichen und gleichzeitig europäische Fördermittel nach Barsinghausen zu holen. Das Programm unterstützt unter anderem sogenannte “Job Shadowings”, bei denen Beschäftigte Einblicke in die Arbeitsweise anderer europäischer und außereuropäischer Verwaltungen erhalten, sowie fachbezogene Praktika und Austauschprogramme. Auch für Ratsmitglieder bietet ein Erfahrungsaustausch einen erheblichen Mehrwert. Kommunalpolitik profitiert vom direkten Austausch mit europäischen und außereuropäischen Partnerkommunen, von neuen Perspektiven und kommunale Herausforderungen und vom Kennenlernen erfolgreicher Projekte und Verwaltungsansätze in anderen Ländern. Dies stärkt nicht nur die Verständigung mit anderen Ländern, sondern verbessert auch die Qualität kommunalpolitischer Entscheidungen vor Ort. Voraussetzung für die Teilnahme am Erasmus+ Programm ist die vorherige Beantragung einer sogenannten OID (Organisation ID) über das zentrale Registrierungsportal der Europäischen Kommission. Diese OID dient der eindeutigen Identifizierung der teilnehmenden Einrichtung und ist Grundlage für sämtliche Förderanträge und Mobilitätsprojekte im Rahmen von Erasmus+. Im direkten Anschluss können die Registrierung und Akkreditierung bei der Nationalen Agentur für Erasmus+, welche für die Beantragung von Fördermitteln unabdingbar sind, vorgenommen werden. Für die Stadt Barsinghausen ergeben sich aus einer Teilnahme zahlreiche Vorteile: • Stärkung der europäischen und außereuropäischen Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene, • Modernisierung der Verwaltung durch neue Ideen und bewährte Verfahren aus anderen Ländern, • Steigerung der Attraktivität der Verwaltung als moderne Arbeitgeberin, • Förderung interkultureller Kompetenzen von Mitarbeitenden und Ratsmitgliedern, • Aufbau langfristiger Partnerschaften mit europäischen und außereuropäischen Kommunen. • Nutzung von EU-Fördermittel zur Finanzierung von Austauschmaßnahmen. Gerade in Zeiten, in denen internationale Zusammenarbeit zunehmend unter Druck gerät, sollte Barsinghausen ein klares Zeichen für ein offenes, modernes und weltweit verbundenes kommunales Handeln setzen. Europa darf nicht abstrakt bleiben, sondern muss vor Ort erlebbar sein. Andere Kommunen in Deutschland wie z.B. Wuppertal, Bochum, Gelsenkirchen, Aachen nutzen Erasmus+ bereits erfolgreich, um Verwaltungskompetenzen auszubauen und internationale Netzwerke aufzubauen. Auch Barsinghausen sollte diese Chance nutzen und Vorreiter in Niedersachsen sein. Die Teilnahme am Programm verursacht zunächst nur einen begrenzten organisatorischen Aufwand, eröffnet jedoch erhebliche Möglichkeiten für Förderung, Wissenstransfer und internationale Vernetzung. _ ___________________________________________________________________________________________________________ Vorlage XIX/0955, EU-Förderprogramm Erasmus+ im Bereich der öffentlichen Verwaltung und kommunalen Zusammenarbeit Antrag der AFB-WG-Fraktion vom 14.06.2026 Seite 3 Gez. Th. Struß und K. Beckmann Gleichstellungsrelevante Aspekte, die die Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten erforderlich machen, sind nicht gegeben. Haushaltsmittel: Finanzielle Auswirkungen sind gegeben? Ja Nein Produkt-Nummer: P1.111001 Gremien, Komm.verf., Produktname Verwaltungsleitung Die Kosten sind: einmalig wiederkehrend Mittel sind im Haushalt veranschlagt? Ja Nein Ausreichende Mittel stehen im Budget zur Verfügung? Ja Nein Die konkreten finanziellen Auswirkungen werden in der Sachdarstellung näher erläutert. Auswirkungen auf strategische Ziele: Zielkonformität Zielkonflikt Lebensqualität und Umweltschutz Wohnen Stabile Kommunalfinanzen Anlagen: Anlage 1 – Antrag der AFB-WG-Fraktion vom 14.06.2026 ____________________________________________________________________________________________________________ Vorlage XIX/0955, EU-Förderprogramm Erasmus+ im Bereich der öffentlichen Verwaltung und kommunalen Zusammenarbeit Antrag der AFB-WG-Fraktion vom 14.06.2026 Seite 4

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