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Antrag der Stadtverordnetenfraktion DIE GRÜNEN betreffend Erstellung eines Hitzeaktionsplans für die Stadt Bad Hersfeld
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Bad Hersfeld |
| Datum | 2026-09-24 geplant |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Grünen beantragen beim Magistrat die Erstellung eines Hitzeaktionsplans mit kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und zur Mikroklimasteuerung. Der Plan soll konkrete Maßnahmen wie Verschattungskonzepte, Begrünung, gekühlte Aufenthaltsräume und Risikokommunikation enthalten und regelmäßig aktualisiert werden. Ein Grundgerüst soll vor der Haushaltsberatung 2027 dem Haupt- und Finanzausschuss vorgelegt werden. Beschluss nicht dokumentiert.
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Dokument
Extrahierter Text
Fraktion Die Grünen in der
Stadtverordnetenversammlung
der Kreisstadt Bad Hersfeld
Antrag zur Erstellung eines Hitzeaktionsplans für die Stadt Bad Hersfeld
Der Magistrat der Kreisstadt Bad Hersfeld wird beauftragt, einen Hitzeaktionsplan mit
kurz-, mittel und langfristige Maßnahmen zu erarbeiten.
Dieser Aktionsplan soll konkrete und wirksame Maßnahmen zum Gesundheitsschutz der
Bevölkerung und zur Mikroklimasteuerung der Stadt Bad Hersfeld enthalten und nach
seiner Erstellung regelmäßig aktualisiert werden.
Ein erstes Grundgerüst des Hitzeaktionsplans soll vor der Haushaltsberatung für den Haushalt
2027 dem Haupt- und Finanzausschuss vorgelegt und auch den beiden anderen Ausschüssen zur
Beratung vorgelegt werden.
Zur Begründung:
Der Sommer 2026 wird als bislang heißester Sommer in die Geschichte eingehen. Auch in den
folgenden Jahren müssen wir mit immer neuen Hitzerekorden rechnen.
Bereits 2017 wurden vom Umweltbundesministerium „Handlungsempfehlungen für die
Erstellung von Hitzeaktionsplänen zum Schutz der
menschlichen Gesundheit“ erstellt, an denen sich kommunale Pläne orientieren sollen. Ebenso
gibt der „Hessische Hitzeaktionsplan“ seit 2023 konkrete Empfehlungen für Kommunen.
Zu den Maßnahmen zählen beispielhaft:
• ein Verschattungskonzept für den öffentlichen Raum – insbesondere für Haltestellen
des ÖPNV und für öffentliche Plätze
• Erfordernis gekühlter Aufenthaltsräume
• die Risikokommunikation (mit vulnerablen Gruppen sowie die Optimierung von Hilfssystemen)
das Management von Akutereignissen (z.B. durch die Einrichtung von Hitzetelefonen bis zum
Aufsuchen betroffener alleinstehender Personen)
• eine hitzeresiliente Innenstadt-, Dach- und Fassadenbegrünung
• die Erhaltung und Ausweitung von Oberflächen-Gewässern im Stadtgebiet
• angepasste und konsequent durchgeführte Bauleitplanung
• Einhaltung der bestehenden Satzung (z.B. Anzahl der zu pflanzenden Bäume, Grad der
Versiegelung, Notwendigkeit zur Entsiegelung und Einhaltung des Baufensters)
• die Erarbeitung einer „Hitzeseite“ auf der städtischen Homepage, welche Informationen rund
um das Thema Hitze, insbesondere für das persönliche Verhalten, bereitstellt.
Die weitere Begründung erfolgt mündlich.
Bad Hersfeld, 03.08.2026
gez. Andrea Zietz
Fraktionsvorsitzende
Text aus PDF extrahiert