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Wasserstellen für Tiere bei Hitze und Trockenheit - Antrag der Fraktion BVP vom 04.08.2026

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeStadt Pulheim
Datum2026-09-30 geplant
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die Fraktion BVP beantragt, Wasserstellen für wild lebende Tiere bei Hitze und Trockenheit zu schaffen. Die Verwaltung würdigt die Intention, verweist aber auf bereits laufende Bürgerinitiativen: Eine Bürgerin betreut über 42 Wasserschalen auf Friedhöfen und in Grünanlagen. Beschlossen wurde, dass die Verwaltung Bauanleitungen für Vogel-, Insekten- und Wildtiertränken auf ihrer Internetseite bereitstellt und das bürgerschaftliche Engagement weiterhin unterstützt.

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Vorlage Nr.: 364/2026 Aktenzeichen: IV/67 Vorlage zur Beratung/Beschlussfassung Gremium TOP ö. Sitzung nö. Sitzung Termin Umwelt- und Planungsausschuss 14 X 30.09.2026 Betreff Wasserstellen für Tiere bei Hitze und Trockenheit - Antrag der Fraktion BVP vom 04.08.2026 V eranlasser/in / Antragsteller/in Fraktion Bürgerverein Pulheim Haushalts-/Personalwirtschaftliche Auswirkungen Die Vorlage hat haushaltswirtschaftliche Auswirkungen: ― bei Einzahlungen bzw. Erträgen ja x nein ― bei Auszahlungen bzw. Aufwendungen ja x nein Die Vorlage hat personalwirtschaftliche Auswirkungen: ja x nein Finanzierungsbedarf gesamt: € (ggf. inkl. zusätzlicher Personalkosten) — im Haushalt des laufenden Jahres € — in den Haushalten der folgenden Jahre € € € Die Mittel stehen haushaltswirtschaftlich zur Verfügung: ja nein Finanzierungsvorschlag (und ggf. weitere Erläuterungen): Vorlage Nr.: 364/2026 . Seite 2 / 3 Beschlussvorschlag Der Umwelt- und Planungsausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis. Die Verwaltung wird beauf- tragt auf der städtischen Internetseite Informationen zu Vogel-, Insekten- und Wildtiertränken sowie Bauanleitungen für die Errichtung solcher Wasserstellen bereitzustellen und das bürgerschaftliche Engagement wie beschrieben weiter zu unterstützen. Erläuterungen Die Verwaltung begrüßt grundsätzlich die Intention des Antrags der Fraktion Bürgerverein wild lebenden Tieren, wie Igeln, Vögeln, Insekten und anderen Kleintieren in längeren Hitze- und Trockenperioden den Zugang zu Wasser zu er- möglichen. Die Verwaltung steht u.a. auch bereits seit dem vergangenen Jahr mit einer sehr engagierten Bürgerin, Frau Astrid Ortmanns aus Pulheim Brauweiler, diesbezüglich in Kontakt. Frau Ortmanns hat bereits in Absprache mit der Ver- waltung auf sämtlichen Friedhöfen im Stadtgebiet entsprechende Wasserschalen für Igel, Vögel, Insekten und andere Kleintiere aufgestellt und befüllt und reinigt diese regelmäßig. Auf den Friedhöfen sind es jeweils mehrere Schalen in der Nähe der Brunnen, die zusätzlich mit keinen Hinweisschildern versehen sind, die den Sinn und Zweck der Schalen er- klären (s. Foto unten). Abbildung 1 Beispiel Wasserschalen auf Friedhöfen (A. Ortmanns) Anders, als auf dem Beispielfoto, sind viele der Schalen auch mit kleinen Steinen, Stöcken oder Moos belegt, damit auch Insekten gefahrlos trinken können. Über die Wasserschalen auf den Friedhöfen hinaus, hat Frau Ortmanns auch im Abteipark Brauweiler in Absprache mit dem LVR sowie den angrenzenden öffentlichen Grünflächen in Richtung Helmholtzstraße insgesamt 42 Wasserschalen Vorlage Nr.: 364/2026 . Seite 3 / 3 aufgestellt und betreut diese regelmäßig. Dabei wird sie von weiteren engagierten Bürgerinnen unterstützt. Auch die von der Fraktion BVP beispielhaft dem Antrag beigefügte Vakuumtränke ist bereits im Einsatz. Insofern werden hier mit bürgerschaftlichem Engagement bereits viele der von der Fraktion beantragten Punkte umge- setzt. Darüber hinaus plant die Verwaltung weiter für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren und entsprechende Öf- fentlichkeitsarbeit zu machen wie zum Beispiel: Bereitstellung von Bauanleitungen auf der städtischen Internetseite: Die Verwaltung wird auf der städtischen Internetseite eine Darstellung für eine gelungene Vogel- und Insektentränke so- wie eine Bauanleitung für Wildtier-Wasserstellen zur Verfügung stellen. Hierdurch erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen, Kindertageseinrichtungen und weitere Akteure eine praxisorientierte Handreichung zur eigen- ständigen Errichtung tiergerechter und sicherer Wasserstellen. Eine direkte Weiterleitung der Anleitungen an Schulen und Kitas ist ebenfalls denkbar. Im Kartenwerk des städtischen Klimaanpassungskonzeptes sind auch bereits öffentliche Trinkwasserstellen im Stadtge- biet enthalten. Zusätzlich bestehen auf den städtischen Friedhöfen öffentlich zugängliche allgemein bekannte Wasser- stellen, die ebenfalls von Bürgerinnen und Bürgern zum Tränken von Tieren genutzt werden können und bereits werden. Die Einrichtung eines weiteren städtischen Pilotprojekts mit betreuten Wasserstellen erscheint nicht erforderlich. Im Stadtgebiet stellen bereits Bürgerinnen und Bürger eigeninitiativ Wasserstellen zur Verfügung. Die Verwaltung wird die bereits bestehenden Bemühungen von engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie des NABU weiter unterstützen und darüber hinaus die oben beschriebene Öffentlichkeitsarbeit verstärken. Dadurch kann auch die Bürgerschaft niedrig- schwellig eingebunden werden. Die Aufnahme geeigneter Standorte für Tiertränken in die Klimaschutzkarte erscheint aus verwaltungsfachlicher Sicht nicht sachgerecht. Die Klimaschutzkarte dient der Darstellung übergeordneter Maßnahmen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung auf städtischer Ebene. Kleinteilige, dezentrale einzelne Wasserstellen die durch Bürgerinnen und Bür- ger aufgestellt wurden fallen nicht in diesen Abbildungsmaßstab.

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