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Antrag der Stadtratsfraktion Bündnis90/Die Grünen: Einführung von Spielplatzpatenschaften im Stadtgebiet Boppard
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stadtrat |
| Datum | 2026-09-16 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt die Einführung von Spielplatzpatenschaften in Boppard. Ehrenamtliche Patinnen und Paten sollen Spielplätze regelmäßig betreuen, Schäden melden, kleinere Reinigungen durchführen und als Ansprechpartner fungieren. Die Zuständigkeit bleibt bei den Ortsbeiräten; die Stadt soll die rechtlichen und versicherungstechnischen Voraussetzungen schaffen. Der Stadtrat beschloss am 21.09.2026, die notwendigen Rahmenbedingungen für die Einführung zu schaffen.
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Dokument
Extrahierter Text
Stadt Boppard Beschlussvorlage
Der Bürgermeister FB 1/230/2026
Betreff
Einführung von Spielplatzpatenschaften im Stadtgebiet Boppard
Federführend: Az: Datum
Fachbereich 1 FB 1/SG 1.9 16.09.2026
Sachbearbeitung:
Navina Knox
Beteiligte Stellen:
Beratungsfolge (Zuständigkeit) Sitzungstermin Status
Stadtrat (Entscheidung) 21.09.2026 Ö
Beschlussvorschlag:
Der Stadtrat beschließt, in Abstimmung mit der Stadtverwaltung die notwendigen
Rahmenbedingungen für die Einführung und Umsetzung von Spielplatzpatenschaften im
Stadtgebiet Boppard zu schaffen.
Sachverhalt:
siehe Anlage
Finanzielle Auswirkungen:
siehe Anlage
Anlagen:
Antrag Stadtratsfraktion Bündnis 90_Die Grünen - Einführung von Spielplatzpatenschaften
im Stadtgebiet Boppard
Markus Mono, Oberstraße 92, 56154 Boppard Markus Mono
An Fraktionsvorsitzender von
Stadtverwaltung Bündnis 90/Die Grünen
56154 Boppard im Stadtrat
Oberstraße 92
56154 Boppard
Mobil: +49 (0)179
6965555
[email protected]
Boppard, 15.09.2026
Einführung von
Spielplatzpatenschaften im Stadtgebiet Boppard
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haseneier,
wir bitten um die Aufnahme des folgenden Tagesordnungspunktes „Einführung von
Spielplatzpatenschaften im Stadtgebiet Boppard“ im öffentlichen Teil der nächsten
Stadtratssitzung.
Uns ist bewusst, dass die Zuständigkeit für die Spielplätze originär bei den
Ortsbeiräten liegt und dort auch verbleiben soll. Die Stadt soll die rechtlichen und
versicherungstechnischen Voraussetzungen dafür schaffen, dass jeder Ortsbeirat
nach eigenem Ermessen einen Spielplatzpaten einsetzen kann.
Begründung:
Spielplätze sind wichtige Orte der Begegnung für Menschen aller Generationen.
Eltern mit
ihren Kindern, Großeltern mit Enkeln sowie Kinder und Jugendliche finden hier
Raum, um
an der frischen Luft miteinander zu spielen, sich auszutauschen und Gemeinschaft
zu
erleben. Damit diese Orte dauerhaft attraktiv bleiben, ist eine kontinuierliche Pflege
und
Aufmerksamkeit notwendig.
Gerade in einer flächengrößeren Stadt wie Boppard, in der der Bauhof vielfältige
Aufgaben
übernimmt, können ehrenamtliche Initiativen eine wertvolle Entlastung der
kommunalen
Dienste darstellen und zugleich das Miteinander in der Gemeinde stärken. Eine
bewährte
Möglichkeit hierfür ist die Einführung von Spielplatzpatenschaften.
Aufgaben von Spielplatzpatinnen und Spielplatzpaten
Ehrenamtliche Spielplatzpatinnen und -paten begleiten „ihren“ Spielplatz über
einen
längeren Zeitraum. Zu ihren Tätigkeiten zählen insbesondere:
• Regelmäßige Begehungen: Sichtkontrolle des Spielplatzes, Erkennen und Melden
von Schäden, Verschmutzungen oder Gefahrenstellen an die Stadtverwaltung.
• Reinigung: Durchführung kleinerer Reinigungsarbeiten, z. B. das Beseitigen von
Unrat.
• Pflege: Übernahme kleinerer Instandhaltungs- und Pflegearbeiten, wie z.B. das
Säubern von Spielgeräten oder Bänken. Details in Absprache mit den
Verantwortlichen Trägern.
• Gemeinschaftsaktionen (optional): Organisation von Spielaktionen oder
Veranstaltungen zur Stärkung des sozialen Miteinanders.
• Ansprechpartnerfunktion: Anlaufstelle für Kinder, Eltern und Anwohnende;
Vermittlung ihrer Anliegen und Beobachtungen an den Ortsvorsteher.
Wer kann eine Patenschaft übernehmen?
Einzelpersonen, Familien, Vereine, Schulklassen oder Gruppen können eine
Spielplatzpatenschaft übernehmen. Voraussetzung ist die Freude am Umgang mit
Kindern
sowie die Bereitschaft, einen Spielplatz in Wohnortnähe regelmäßig zu betreuen.
In Verschiedenen Kommunen besteht bereits ein funktionierendes Modell der
Spielplatzpatenschaften, wie z.b. in Koblenz. Dieses erfolgreiche Konzept soll auch
auf
Boppard übertragen werden, um das Ehrenamt weiter zu stärken und zu fördern.
Beschlussvorschlag:
Der Stadtrat beschließt, in Abstimmung mit der Stadtverwaltung die notwendigen
Rahmenbedingungen für die Einführung und Umsetzung von
Spielplatzpatenschaften im
Stadtgebiet Boppard zu schaffen.
Mit freundlichen Grüßen
Markus Mono
Text aus PDF extrahiert