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VBW Bauen und Wohnen GmbH hier: Beschlussfassung über den Jahresabschluss 2025 - Änderungsantrag der Fraktion "Die Linke im Rat" -
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stadt Bochum |
| Datum | 2026-09-17 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Linke im Rat beantragt, die Gewinnverwendung der VBW Bauen und Wohnen GmbH für 2025 zu ändern: Statt der vorgeschlagenen Ausschüttung sollen 3 Millionen Euro aus dem Bilanzgewinn von 10,1 Millionen Euro in kommunalen Wohnungsbau im öffentlich geförderten Preissegment investiert werden, die restlichen 7,1 Millionen Euro gehen in freie Rücklagen. Begründung ist der Rückgang des Sozialwohnungsbestands auf 6 Prozent; eine Investitionsinitiative könne diesem Trend entgegenwirken.
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Dokument
Extrahierter Text
Fraktion „Die Linke im Rat“ der Stadt Bochum, 44777 Bochum Rathaus, Ebene 0, Zimmer 054
Willy-Brandt-Platz 2-6
An den Ausschussvorsitzenden 44777 Bochum
Julian Meischein Telefon: 0234 – 910 1296 / 910 1288
E-Mail: [email protected]
Internet: DieLinke-Bochum-Ratsfraktion.de
Bochum, den 14.09.2026
Änderungsantrag von Die Linke im Rat der Stadt Bochum zur 4. Sitzung des Ausschusses
für Beteiligungen und Controlling
Hier: TOP 1.1 - VBW Bauen und Wohnen GmbH - Beschlussfassung über den
Jahresabschluss 2025, Vorlage 20261878
Der Ausschuss für Beteiligungen und Controlling möge Punkt 2 der Beschlussvorlage wie folgt
ändern:
Der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Gewinnverwendung wird nicht zugestimmt. Aus
dem Bilanzgewinn i.H.v. 10.076.478,79 EUR werden 3.000.000,00 EUR von der VBW zur
Förderung von kommunalem Wohnungsbau im Preissegment der öffentlichen
Wohnungsbauförderung investiert und 7.076.478,79 EUR den freien Rücklagen zugewiesen.
Begründung:
Die jährliche Ausschüttung von drei Millionen Euro an die Anteilseigner der VBW verringert den
Spielraum, mehr Sozialwohnungen zu bauen und angemessen in den Bestand zu investieren. So
kann in Bochum von einem starken kommunalen Wohnungsbau keine Rede sein.
Auch im vergangenen Jahr war keine Trendwende bei der Entwicklung des
Sozialwohnungsbestands zu erkennen. Der Anteil der Sozialwohnungen ist auf 6 Prozent
gesunken. Der Bestand von derzeit knapp über 12.000 Sozialwohnungen wird sich ohne
entsprechende Gegenmaßnahmen voraussichtlich weiter verringern. Ein Verzicht auf die
Gewinnausschüttung bei der VBW würde dem kommunalen Wohnungsbau von öffentlich
geförderten Wohnungen einen wichtigen Schub verleihen.
Ralf-D. Lange
Ratsmitglied
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