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Erstellung einer Karte der kühlen Orte in der Kreisstadt Groß-Gerau (Fraktion: SPD)
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Stadt Groß-Gerau |
| Datum | 2026-09-23 geplant |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die SPD-Fraktion beantragt die Erstellung einer „Karte der kühlen Orte" in Groß-Gerau als Klimaanpassungsmaßnahme. Die Karte soll online und gedruckt verfügbar sein, Kategorien wie Innenräume, Freiflächen und Trinkwasserstellen enthalten und durch eine Mitmachaktion der Bürger erweitert werden. Der Magistrat wird aufgefordert, notwendige Mittel im Haushalt 2027 einzuplanen und regelmäßig über den Fortschritt zu berichten. Die Maßnahme soll besonders gefährdeten Personen helfen, hitzebelastete Bereiche zu meiden.
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Dokument
Extrahierter Text
Absender: SPD-Fraktion Groß-Gerau, 11.09.2026
An die
Stadtverordnetenvorsteherin
der Kreisstadt Groß-Gerau
Am Marktplatz 1
64521 Groß-Gerau
Antrag zur Stadtverordnetenversammlung
Beratungsfolge Termin Beratungsaktion
Klima-, Umwelt-, Mobilität-, Bau- und
23.09.2026 beschließend
Stadtentwicklungsausschuss
Finanz-, Digital-, Organisationsausschuss 01.10.2026 beschließend
Stadtverordnetenversammlung der Kreisstadt
01.10.2026 beschließend
Groß-Gerau
(wird vom Büro vergeben) Antragsteller:
SPD-Fraktion
Antrag Nr. AT-60/2026-2031
Betreff:
Erstellung einer Karte der kühlen Orte in der Kreisstadt Groß-Gerau (Fraktion: SPD)
Antragstext/Begründung:
Der Klima-, Umwelt-, Mobilitäts-, Bau- und Stadtentwicklungsausschuss (KUMBS) beschließt
nachfolgenden Beschlussvorschlag und empfiehlt dem FiDO diesem zu folgen.
Der Finanz-, Digital- und Organisationsausschuss (FiDO) nimmt den Beschluss des KUMBS zur
Kenntnis und empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung der Kreisstadt Groß-Gerau diesem zu
folgen.
Die Stadtverordnetenversammlung der Kreisstadt Groß-Gerau nimmt den Beschluss des
FiDO zur Kenntnis und beschließt:
Der Magistrat der Kreisstadt Groß-Gerau wird dazu aufgefordert, eine „Karte der kühlen
Orte“ in der Kreisstadt Groß-Gerau zu erstellen.
Diese soll sowohl online als auch in gedruckter Form erstellt und regelmäßig aktualisiert werden.
Die gedruckte Form soll an geeigneten Orten ausgehangen werden. Einwohnende sollen in Form
einer Mitmachaktion dazu angeregt werden, Ideen für kühle Orte einzureichen, um zusätzlich ein
Bewusstsein in der Gesellschaft zu schaffen und zugleich sollen hierdurch Orte identifiziert
werden, die nicht im Fokus der Verwaltung stehen. Die in der Mitmachaktion identifizierten Orte
werden von der Verwaltung geprüft und in die Karte aufgenommen.
Es soll in folgende Kategorien eingeteilt werden:
- Im Innenraum
(öffentliche / städtische Gebäude, Kirchen, Geschäfte usw.)
- Im Freien
(Parks, Grünflächen, Freibad, Spielplätze, Bachläufe usw.)
- Trinkwasser und WC
Es sollen kurze Informationen sowie eventuelle Öffnungszeiten hinterlegt werden.
Der Magistrat der Kreisstadt Groß-Gerau bzw. die zuständige Fachverwaltung soll regelmäßig
über den Sachstand der Karte sowie nach Fertigstellung einmal jährlich über die Erweiterung der
„Karte der kühlen Orten“ im zuständigen Fachausschuss (KUMBS) berichten.
Etwaige notwendige Finanzmittel, die Verwaltung zur Aufstellung der „Karte der kühlen Orte“
sollen durch den Magistrat der Kreisstadt Groß-Gerau bei der Aufstellung des Haushalts 2027
berücksichtigt werden.
Begründung:
Eine Karte der kühlen Orte hilft einer Stadt, ihre Bevölkerung während heißer Tage und
Hitzewellen schnell zu sicheren, möglichst angenehmen Aufenthaltsorten zu führen. Sie ist damit
ein praktisches Instrument der Klimaanpassung und Gesundheitsvorsorge.
Zentrale Vorteile
• Gesundheit schützen: Die Karte erleichtert es besonders gefährdeten Menschen - etwa
älteren Personen, Kindern, Schwangeren oder chronisch Kranken - hitzebelastete
Bereiche zu verlassen und kühlere Orte zu finden.
• Orientierung geben: Parks, schattige Plätze, Kirchen, klimatisierte Gebäude, das
Schwimmbad und Wasserflächen werden übersichtlich gebündelt.
• Versorgung sichtbar machen: Trinkbrunnen, Refill-Stationen, Wasserspiele und
öffentliche Toiletten lassen sich gezielt finden.
• Niedrigschwellige Hilfe anbieten: Eine digitale Karte ist unterwegs per Smartphone
nutzbar und kann schnell aktualisiert werden.
• Soziale Ungleichheit verringern: Nicht alle Menschen verfügen über eine kühle
Wohnung, einen Garten oder Geld für kostenpflichtige Freizeitangebote. Kostenlose
öffentliche Rückzugsorte sind deshalb besonders wichtig.
• Stadtplanung verbessern: Die räumliche Verteilung zeigt, welche Viertel gut versorgt
sind und wo Schatten, Bäume, Trinkwasser oder zugängliche Innenräume fehlen.
• Bürgerwissen einbeziehen: Bei Mitmachkarten können Einwohnerinnen und Einwohner
auch kleinere, lokal bekannte Schattenplätze und kühle Wege melden.
• Klimabewusstsein stärken: Die Karte macht sichtbar, wie wichtig Grünflächen, Bäume,
Wasser und unversiegelte Flächen für ein angenehmes Stadtklima sind.
Text aus PDF extrahiert