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Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu barrierefreien Gehwegen im Bereich Jesuitenmauer
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Paderborn |
| Datum | 2026-09-23 geplant |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt, dass die Verwaltung die problematischen Gehwege der Jesuitenmauer beim geplanten Fußverkehrs-Check mit dem NRW-Umweltministerium vorstellt. Grund: Die zu engen Bürgersteige, das Kopfsteinpflaster und die schlechte Sicht zwingen Fußgänger auf die Straße und behindern Menschen mit Rollator, Kinderwagen oder Rollstuhl. Die Gasse dient vielen als Schulweg und Zugang zu Geschäften und Einrichtungen. Der Antrag soll in der Ausschusssitzung am 14. Juli 2026 behandelt werden.
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Dokument
Extrahierter Text
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN · Bahnhofstr. 16 · 33102 Paderborn Ratsfraktion Paderborn
Sabine Kramm
An den Vorsitzenden des Ausschusses Fraktionssprecherin
für Umwelt, Klima und Mobilität
Klaus Schröder
Herrn Klaus Schröder
Fraktionssprecher
– per E-Mail – Barbara Pähler
Geschäftsführerin
Tel.: 0 52 51 - 1 80 46 50
Mobil: 0176 - 64 89 49 30
Mail: [email protected]
Paderborn, 16. Juni 2026
Antrag: Barrierefreie Gehwege Jesuitenmauer
Sehr geehrter Herr Schröder,
bitte setzen Sie folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Aus-
schusses für Umwelt, Klima und Mobilität am 14. Juli 2026:
Antrag: Barrierefreie Gehwege Jesuitenmauer
Antrag:
Die Verwaltung wird beauftragt, die problematischen Gehwege der Jesuitenmauer beim ge-
planten Fußverkehrs-Check mit dem NRW-Umweltministerium vorzustellen.
Begründung:
Es ist sehr erfreulich, dass Paderborn als eine von 12 Kommunen den Zuschlag erhalten
hat, kostenfrei am Fußverkehrs-Check NRW teilzunehmen. Der Check soll „gezielt in der
Innenstadt durchgeführt werden, da hier die Wegebeziehungen und Nutzungsansprüche
besonders hoch sind“, erklärte dazu Beigeordnete Claudia Warnecke. Im Anschluss an den
Check soll es Vorschläge des Planungsbüros zur Verbesserung der Situation geben und eine
Beratung zur Generierung von Fördermitteln erfolgen. Diese Chance gilt es, für die Jesuiten-
mauer zu nutzen.
Die Jesuitenmauer ist für Fußgänger*innen, die von der Rosenstraße kommen oder in diese
gehen möchten, eine extrem problematische Gasse. Die Bürgersteige werden auf beiden
Seiten so eng um die Häuser geführt, dass Fußgänger*innen gezwungen sind, auf die Straße
auszuweichen. Die Straße ist mit grobem Kopfsteinpflaster belegt, das von Menschen mit
Rollator, Kinderwagen oder Rollstuhl schwer überwunden werden kann. Eine sichere Querung
Grüne Fraktion im Rat der Stadt Paderborn, Geschäftsstelle: Bahnhofstr. 16, 33102 Paderborn www.padergruen.de
der Gasse ist zudem wegen der eingeschränkten Sicht durch geparkte Autos nicht möglich.
In der Jesuitenmauer befinden sich drei Geschäfte, eine Kindertagespflege-Einrichtung und
eine Gemeinschaftspraxis, die fast ausschließlich zu Fuß aufgesucht werden. Für Fußgän-
ger*innen, die vom Rosentor zum Rathaus, zur Marktkirche oder auf den Kamp möchten,
führt der kürzeste Weg über die Jesuitenmauer. Wegen der schlechten Begehbarkeit wird
die Gasse von vielen gemieden und Umwege werden in Kauf genommen. Dieser Zustand ist
gerade für gehbehinderte Menschen belastend.
Alle Schüler*innen des Gymnasium Theodorianum, die aus der Südstadt über das Rosentor
in die Stadt kommen, benutzen die Jesuitenmauer als ihren täglichen Schulweg.
Die Jesuitenmauer sollte für alle, die zu Fuß, mit einem Rollator oder mit einem Kinder-
wagen unterwegs sind, barrierefrei und sicher gestaltet werden.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Schröder und Florian Rittmeier
für die Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Text aus PDF extrahiert