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Sachstandsbericht "Bedarfs- und zielgruppengerechte Wohnungsmarktstrategie" - Einbringung eines Antrags - Die Linke Fraktion im Krefelder Stadtrat vom 01. September 2026

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeKrefeld
Datum2026-09-15
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die Linke Fraktion beantragt, dass die Verwaltung bis 5. November 2026 einen Sachstandsbericht zur Entwicklung einer bedarfsgerechten Wohnungsmarktstrategie vorlegt. Der Bericht soll die Strategie für bezahlbaren Wohnraum, Entwicklungen seit Dezember 2025, Umwandlung von Mietwohnungen in Kurzzeitvermietungen, bauliche Zustände sowie Maßnahmen gegen Zweckentfremdung ohne Wohnraumschutzsatzung beleuchten. Hintergrund ist die im Dezember 2025 außer Vollzugsetzung einer Wohnraumschutzsatzung bei gleichzeitig angespanntem Wohnungsmarkt.

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Antrag - Die Linke Fraktion im Krefelder Stadtrat -öffentlich- Die Linke Fraktion im Krefelder Stadtrat Von-der-Leyen-Platz 1 47798 Krefeld Tel. 02151 86-2013 [email protected] Vorlagennummer 1445/26 A Krefeld, 01.09.2026 Beratungsfolge Sitzungstermin Beschlussform Rat 15.09.2026 beschließend Betreff Sachstandsbericht "Bedarfs- und zielgruppengerechte Wohnungsmarktstrategie" - Einbringung eines Antrags - Die Linke Fraktion im Krefelder Stadtrat vom 01. September 2026 Beschlussentwurf Sehr geehrter Herr Vorsitzender, für die kommende Ratssitzung bitten wir folgenden Beschlussentwurf zur Abstimmung zu stellen: Die Verwaltung wird beauftragt zur Entwicklung einer „Bedarfs- und zielgruppengerechten Wohnungsmarktstrategie unter der Maßgabe gerechtes `Wohnen für alle´“ einen aktuellen Sachstandsbericht vorzulegen. Dieser Sachstandbericht soll spätestens in der Sitzung des Rates am 05.11.2026 vorgelegt werden. Er soll folgende Fragen beantworten: Mit welcher Strategie will die Verwaltung für deutlich mehr bezahlbaren Wohnraum in Krefeld sorgen? Wie bewertet der FB Wohnen die „aktuellen Entwicklungen und Versorgungslagen“ auf dem Krefelder Wohnungsmarkt seit Dezember 2025? Wieviele Mietwohnungen wurden seit Dezember 2025 zur Kurzzeitvermietung umgewandelt, bzw. zweckentfremdet? Ist die Zahl von über 600 Kurzzeitvermietungsangeboten in Krefeld realistisch? Welche Informationen hat die Verwaltung zum baulichen und brandschutzrechtlichen Zustand der Wohnungen, die in Krefeld zur Kurzzeitvermietung angeboten werden? Wieviele Wohnungen werden nach Kenntnis der Verwaltung ohne erforderliche Genehmigung zur Kurzzeitvermietung angeboten? Kopie an Fraktionen/Gruppen/Einzelmitglieder: CDU, SPD, Bündnis ‘90/Die Grünen, FDP, Freie Wähler, LUKS, Die Partei Drucksache 1445/26 A Seite - 2 - Gibt es bereits „praxisorientierte Empfehlungen für unterstützende Maßnahmen“ zur „Maßgabe gerechtes `Wohnen für alle`“? Mit welchen Maßnahmen will die Verwaltung der Umwandlung von Mietwohnungen in Wohnungen zur Kurzzeitvermietung entgegenwirken? Wie schätzt die Verwaltung ihre Möglichkeiten ein zum Schutz der Mietwohnungen in Krefeld vor Zweckentfremdung OHNE eine Wohnraumschutzsatzung? Begründung Mit ihrem Antrag „Wohnen in Krefeld: Wohnraumschutzsatzung, Schrottimmobilien“ (294/25 A) haben CDU und SPD den Fachbereich Wohnen damit beauftragt „Bedarfs- und zielgruppengerechten Wohnungsmarktstrategie unter der Maßgabe gerechtes `Wohnen für alle´“ zu erarbeiten. Dabei sollen „aktuelle Entwicklungen und Versorgungslagen im Krefelder Wohnungsmarkt“ dargestellt werden, um „daraus praxisorientierte Empfehlungen für unterstützende Maßnahmen abzuleiten“. Durch die Außervollzugsetzung der Wohnraumschutzsatzung im Dezember 2025 steht die Stadt nach wie vor ohne ein wirksames Instrument zur Verhinderung der Zweckentfremdung der Mietwohnungen in Krefeld dar. Der Krefelder Wohnungsmarkt ist laut Einschätzung der Landesregierung angespannt. Die zweckentfremdeten Mietwohnungen stehen dem Wohnungsmarkt nicht mehr zur Verfügung. Aus der Zivilgesellschaft wird der Lokalpolitik seit Ende 2025 gemeldet, dass gerade in der Innenstadt immer mehr Mietwohnungen zweckentfremdet werden. Die Presseberichterstattung der 35. KW hat noch einmal verdeutlicht, wie groß der Handlungsdruck ist. Der DeHoGa geht von aktuell 607 Wohnungen aus, die in Krefeld zur Kurzzeitvermietung angeboten werden. Vor diesem Hintergrund liegt es im öffentlichen Interesse, dass der Öffentlichkeit und dem Rat der Stadt Krefeld noch im Herbst dieses Jahres ein Sachstand präsentiert wird, wie es um die Entwicklung einer Wohnungsmarktstrategie steht und wie diese ausgestaltet werden soll. gez. Sebastian Schubert Sprecher der Ratsfraktion

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