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Nachtschutz für Igel
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Kassel |
| Datum | 2026-09-21 geplant |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Grünen-Fraktion Kassel beantragt, dass der Magistrat Maßnahmen ergreift, um Mähroboter zwischen einer halben Stunde vor Sonnenuntergang und einer halben Stunde nach Sonnenaufgang zu verbieten. Begründet wird dies mit dem Schutz von Igeln, die als nachtaktive Tiere durch Mähroboter gefährdet sind und sich bei Bedrohung nicht in Sicherheit bringen können. Der Igel steht auf der Roten Liste gefährdeter Arten; andere Städte haben bereits ähnliche Regelungen eingeführt. Eine Beschlussfassung ist nicht dokumentiert.
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Dokument
Extrahierter Text
Rathaus, 34112 Kassel
Telefon 0561 787 1294
Telefax 0561 787 2104
[email protected]
www.GRUENE-Fraktion-Kassel.de
21. Mai 2026
Vorlage Nr. 101.20.64
1 von 1
Nachtschutz für Igel
Antrag
zur Überweisung in den Ausschuss für Klima, Umwelt und Energie
Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, folgenden Beschluss zu fassen:
Der Magistrat wird gebeten, Maßnahmen zu ergreifen, um den Betrieb von
Mährobotern in der Zeit von einer halben Stunde vor Sonnenuntergang bis eine halbe
Stunde nach Sonnenaufgang des folgenden Tages zu unterbinden.
Begründung:
Der Igel wurde von der Deutschen Wildtierstiftung zum Wildtier des Jahres 2024 gewählt
und steht seit 2020 auf der Vorwarnliste der Roten Liste gefährdeter Arten. Sein
Lebensraum wird zunehmend durch den Einsatz von Mährobotern bedroht, insbesondere
in den Nachtstunden.
Im Gegensatz zu anderen elektrischen Rasenmähern dürfen Mähroboter aufgrund ihrer
geringen Geräuschemissionen rund um die Uhr betrieben werden. Dies stellt eine
erhebliche Gefahr für Igel dar, da sie nachtaktiv sind und sich bei Bedrohung einrollen,
anstatt zu fliehen. Mähroboter können die Tiere dabei schwer verletzen oder sogar töten.
Selbst leichte Schnittverletzungen können unbehandelt zu schweren Infektionen oder zum
Befall mit Fliegeneiern führen, was oft einen qualvollen Tod zur Folge hat.
Andere Städte wie Köln und Göttingen haben bereits entsprechende Regelungen zum
Schutz von Igeln erlassen. Eine Unterbindung des nächtlichen Betriebs von Mährobotern ist
daher eine sinnvolle Maßnahme, um den Bestand dieser geschützten Wildtierart zu
erhalten.
Berichterstatter/-in: Stadtverordneter Malte Gerlach
gez. Pilar Butte gez. Eva Koch
Fraktionsvorsitzende Fraktionsvorsitzende
Text aus PDF extrahiert