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Antrag der GfD-Fraktion: Aufarbeitung des Unwetters vom 19. August 2026 und Stärkung der kommunalen Krisenvorsorge in Dernbach

Ergebnis unbekannt
TypAntrag
GemeindeVerbandsgemeinde Wirges
Datum2026-09-16
DatenstufeNur Dokumente
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Zusammenfassung (KI, experimentell)

Die GfD-Fraktion beantragt, einen Tagesordnungspunkt zur Aufarbeitung des Unwetters vom 19. August 2026 in die nächste öffentliche Ratssitzung aufzunehmen. Sie fordert einen Lagebericht der Verwaltung zur Schadensbilanz, den Ablauf des Unwetters, eingetretene Schäden an gemeindlichen Liegenschaften, durchgeführte Notfallmaßnahmen und deren Finanzierung. Zusätzlich sollen Schwachstellen analysiert und die kommunale Krisenvorsorge gestärkt werden, etwa durch Krisensimulationsübungen wie in der Nachbargemeinde Staudt. Ein Beschluss wird im Text nicht erwähnt.

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Extrahierter Text

wei ON Gemeinsam für Dernbach [4 Sy Fraktion im Ortsgemeinderat Dernbach An den Bürgermeister der Gemeinde Dernbach Ferdinand Düber Hauptstraße 17 36428 Dernbach Dernbach, den 1. September 2026 Sehr geehrter Herr Ortsbürgermeister, lieber Ferdi. im Namen der Fraktion Gemeinsam für Dernbach bitte ich gemäß 834 Abs. 5 GemO RLP folgen- den Tagesordnungspunkt zur Beratung in der nächsten Ratssitzung der Ortsgemeinde im öffentli- chen Teil zu behandeln und das Schreiben im Ratsinformationssystem zu veröffentlichen. Aufarbeitung des Unwetters vom 19. August 2026 und Stärkung der kommunalen Krisen- vorsorge in Dernbach Zu diesem Tagesordnungspunkt wird gebeten, einen kurzen Lagebericht der Verwaltung zu ge- ben. Sofern es aus Sicht der Verwaltung sinnvoll ist, kann die Sitzung um Gäste ergänzt werden. In dem TOP sollen insbesondere folgende Punkte besprochen werden: ° Schadensbilanz in Dernbach: ® Ablauf und Lagebild des Unwetters am 19. August 2026 in Dernbach (Sturm, Stark- regen, umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer) ° Welche Schäden an gemeindlichen Liegenschaften, Wegen, Plätzen, Bäumen, Eın- richtungen sind eingetreten? « welche Schäden sind noch nicht behoben? ® Welche Kosten sind bisher entstanden (z. B. für Räumungen, Baumfällungen, Re- paraturen, Notmaßnahmen) und wie wurden diese finanziert (eigenes Budget, Ver- bandsgemeinde, Land, Versicherungen)? * Notfallmaßnahmen der Gemeinde: e Welche Sofortmaßnahmen wurden umgesetzt (z. B. Sperrung von Wegen, Warn- hinweise, Einsatz von Bauhof/externen Firmen)? oe Wie lief die Koordination mit Feuerwehr, Verbandsgemeinde, Katastrophenschutz und anderen Beteiligten? e Welche Rolle spielte das Gemeindezentrum als Notfalltreffpunkt (inkl. Notstromag- gregat) — was hat gut funktioniert, was ist zu verbessern? e Folgewirkungen und offene Fragen: « Welche Folgewirkungen sind zu erwarten (z. B. weitere Baumfällungen, Nachbes- serungen an gemeindeeigenen Gebäuden, längerfristige Sperrungen, mögliche wirtschaftliche Rückwirkungen auf die örtliche Wirtschaft wie z. B. Osmose)? Gemeinsam für Dernbach Fraktion im Ortsgemeinderat Dernbach ° Stärkung der kommunalen Krisenvorsorge: ° Vergleich mit Nachbargemeinden (z. B. Staudt), in denen zuvor in einem Workshop Krisenszenarien (Stromausfall) und das richtige Verhalten besprochen wurde; Prü- fung, ob und wie ähnliche Übungen auch für Dernbach sinnvoll sind ° Konkrete Schwachstellen und Lessons Learned (z. B. Information bei Stromausfall, Notstromversorgung, Nutzung öffentlicher Gebäude, Verkehrslenkung auch bei Sperrung der Bundesautobahn) Begründung Am Abend des 19. August 2026 zog eine schwere Unwetterfront über den Westerwald; das Un- wetter war in der letzten Ratssitzung unmittelbar erlebbar. Der Deutsche Wetterdienst hatte eine Warnung der Stufe 3 von 4 herausgegeben; auch in und um Dernbach kam es zu erheblichen Schäden: Umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer, zahlreiche Feuerwehreinsätze und zeitweise Stromausfälle, die teilweise über 24 Stunden anhielten. Das Gemeindezentrum Dernbach wurde als Notfalltreffpunkt genutzt und mit einem Notstromag- gregat betrieben, um eine Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger zu bieten. Im Nachbarort Staudt wurden zuvor Krisenszenarien im Rahmen eines Workshops durchgespielt (Bericht in der Westerwälder Zeitung vom 26. August 2026); für Dernbach ist der Fraktion nichts Vergleichbares bekannt. Der 19. August 2026 hat jedoch gezeigt, dass Extremwetterereignisse auch im Wester- wald real und folgenschwer sind und dass eine gute Vorbereitung im Ernstfall Menschen, Tiere und Infrastruktur noch besser schützen kann. Viele Aspekte der Unwetterbewältigung berühren gemeindliche Zuständigkeiten und die Zusam- menarbeit mit der Verbandsgemeinde: Warnung und Information der Bevölkerung, Bereitstellung von Notfalltreffpunkten, Koordination mit Feuerwehr, Katastrophenschutz und zuständigen Stellen, Umgang mit Stromausfällen, Beseitigung von Schäden im öffentlichen Raum (Bäume, Straßen, Plätze). Die Ortsgemeinde bleibt dabei im Rahmen ihrer Mitwirkung im Brandschutz und in der allgemeinen Hilfe tätig; die Federführung im Katastrophenschutz liegt beim Landkreis bzw. bei der Verbandsgemeinde als Aufgabenträger für Brandschutz und allgemeine Hilfe. Eine strukturierte Aufarbeitung im Gemeinderat hilft, Schwachstellen zu erkennen und die Krisen- vorsorge in Dernbach gezielt zu verbessern. Mit fpeundlichen Grüßen 56428 Dernbach Für die Fraktion „Gemeinsam für Dernbach"

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