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Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und CDU Erweiterung der Böhämmer-Grundschule Bad Bergzabern - Änderung der Planung hinsichtlich Wärmeversorgung und Klimatisierung des Anbaus losgelöst vom Fernwärmenetz
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Verbandsgemeinde Bad Bergzabern |
| Datum | 2026-09-22 geplant |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Fraktionen CDU und Bündnis 90/Die Grünen beantragen, die Wärmeversorgung des geplanten Anbaus der Böhämmer-Grundschule Bad Bergzabern unabhängig vom Fernwärmenetz mit Wärmepumpen auszustatten. Ein Fernwärmeanschluss soll als Redundanz für extreme Außentemperaturen bestehen bleiben. Die Begründung verweist auf häufigere Hitzeperioden in Schulgebäuden und die Kostengünstigkeit von Wärmepumpen in der Planungsphase, zudem könne die obligatorische Photovoltaik-Anlage selbst verbrauchten Strom generieren. Der Antrag wurde zur Beschlussfassung in der Ratssitzung am 22.9.2026 eingereicht.
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Dokument
Extrahierter Text
Frau
Bürgermeisterin Kathrin Flory
Königstr. 61
76887 Bad Bergzabern
11.9.2026
Antrag für die Verbandsgemeinderatssitzung am 22.9.2026
Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Flory,
hiermit stellen wir im Namen der Fraktionen CDU und Bündnis 90/Die Grünen gemeinsam folgenden
Antrag zur Beschlussfassung:
Der Verbandsgemeinderat beschließt, die Fachplaner für die Errichtung des Anbaus der
Grundschule, damit zu beauftragen, abweichend von früheren Vorgaben, die Wärmeversorgung
des geplanten Grundschulanbaus nun unabhängig vom Fernwärmenetz, ausschließlich mit
Wärmepumpen zur Beheizung und Klimatisierung vorzusehen. Ein Anschluß an die Fernwärme darf
jedoch aus Gründen der Redundanz und für den Fall extremer Außentemperaturen bestehen. Die
Kosten und energetischen Kenndaten sollen als Entscheidungsgrundlage für den VG-Rat ermittelt
werden.
Begründung:
Die zunehmenden Hitzeperioden stellen insbesondere in Schulgebäuden eine erhebliche Belastung
dar. Für den Anbau der Grundschule haben wir die besonders gute Voraussetzung, dass das Gebäude
noch in der Planungsphase ist und eine Klimatisierung somit kostengünstig realisiert werden kann.
Wenn ein Neubau ohnehin mit einer Wärmepumpe im Sommer klimatisiert wird, kann diese
Wärmepumpe auch einfach, kostengünstig und ökologisch vorteilhaft die Wärmeversorgung im
Winter übernehmen, da die Kältelast in solchen Gebäuden regelmäßig größer als die Heizlast ist, bzw.
mindestens in der gleichen Größenordnung liegt.
Der Strom aus der obligatorischen Photovoltaik auf dem Gebäude kann so zum größten Teil über das
ganze Jahr selbst verbraucht werden, was ein wirtschaftlicher Vorteil gegenüber einer
Überschußeinspeisung in das Netz ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ann-Kathrin Butscher Bernhard Mertel
Fraktionsvorsitzende der CDU Fraktionsvorsitzender
Bündnis 90/Die Grünen
Text aus PDF extrahiert