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Fraktionsantrag: Maßnahmenkonzept für mehr Sauberkeit und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum (SPD-Fraktion)
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Rodenbach |
| Datum | 2026-09-17 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die SPD-Fraktion beantragt ein gemeindeweites Maßnahmenkonzept zur Verbesserung der Sauberkeit und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. Das Konzept soll Infrastruktur-Optimierung, Kostentransparenz, Verschmutzungsschwerpunkte, ordnungsrechtliche Maßnahmen, Sensibilisierungskampagnen und die Einbindung von Schulen, Vereinen und Initiativen umfassen. Der Gemeindevorstand wurde beauftragt, das Konzept innerhalb von sechs Monaten dem zuständigen Ausschuss vorzulegen.
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Dokument
Extrahierter Text
Vorlage an die Gemeindevertretung Rodenbach
Amt / Aktenzeichen Datum Drucksache Nr.
Ordnungsamt A30 10.09.2026 A 2026/012
Betreff
Fraktionsantrag: Maßnahmenkonzept für mehr Sauberkeit und Aufenthaltsqualität im
öffentlichen Raum (SPD-Fraktion)
Anlage
Originalantrag - Maßnahmenkonzept für mehr Sauberkeit und Aufenthaltsqualität im
öffentlichen Raum (SPD-Fraktion)
Beschlussvorschlag
Der Gemeindevorstand wird beauftragt, ein gemeindeweites Maßnahmenkonzept zur Erhaltung
und Verbesserung der Sauberkeit im öffentlichen Raum unter dem Leitgedanken „Rodenbach
bleibt sauber – gemeinsam Verantwortung übernehmen“ zu entwickeln und schrittweise
umzusetzen. Das Konzept ist dem zuständigen Ausschuss innerhalb von sechs Monaten zur
Beratung vorzulegen.
Zur Tagesordnung des Gemeindevorstandes: Bürgermeister/Beigeordnete(r)
Begründung zur Drucksache A 2026/012 Seite 1
Saubere öffentliche Räume tragen wesentlich zur Lebensqualität, Aufenthaltsqualität und zum
positiven Erscheinungsbild einer Gemeinde bei. Trotz diesbezüglich umfangreicher konkreter
Massnahmen der Verwaltung (Aufstellung von Containern, Abfallbehältern oder
Hundekotbeutelstationen; regelmäßige Öffnungszeiten am Bauhof; variable
Sperrmüllentsorgung; Mängelmelder über Internet)) sowie auch informellen Aufrufen
(Umweltfest; Frühjahrsputz; World Cleanup Day) gibt es immer wieder Beeinträchtigungen.
Verschmutzungen durch Müllablagerungen neben Containern, durch achtlos weggeworfene
Zigarettenkippen sowie nicht entfernten Hundekot werden von vielen Bürgerinnen und Bürgern
als belastend empfunden und führen zugleich zu zusätzlichem Reinigungs- und Pflegeaufwand.
Diese Kosten werden von allen Bürgerinnen und Bürgern getragen – obwohl sie durch das
Verhalten
weniger verursacht werden. Deshalb reicht es nicht aus, lediglich die Symptome zu beseitigen.
Entscheidend ist, das Bewusstsein für die eigene Verantwortung zu stärken.
Das Konzept soll praktische Umsetzbarkeit, Verhältnismäßigkeit, personellen Aufwand sowie
mögliche Kosten berücksichtigen und insbesondere folgende Punkte umfassen:
• Überprüfung der vorhandenen Standorte von Containern, Mülleimern und
Hundekotbeutelstationen hinsichtlich ihrer tatsächlichen Nutzung und Wirksamkeit.
Ziel ist eine bedarfsgerechte Optimierung der bestehenden Infrastruktur; ein
pauschaler Ausbau soll ausdrücklich nicht erfolgen.
• Veröffentlichung der jährlichen Kosten, die der Gemeinde durch die Beseitigung von
wildem Müll und sonstigen Verschmutzungen entstehen, um das Bewusstsein für die
finanziellen Folgen mangelnder Rücksichtnahme zu stärken
• Ermittlung besonderer Verschmutzungsschwerpunkte und Entwicklung geeigneter
Maßnahmen zu deren nachhaltiger Verbesserung
• Konsequente Anwendung der bestehenden ordnungsrechtlichen Möglichkeiten bei
vorsätzlichen oder wiederholten Verstößen sowie Prüfung, ob darüber hinaus weiterer
Handlungsbedarf wie Geldstrafen sinnvoll und verhältnismäßig erscheinen
• Entwicklung einer Informations- und Sensibilisierungskampagne zur Vermeidung von
Littering (Littering = sichtbarer Müll verursacht weiteres Wegwerfen)
• Einbindung von Schulen, Kindertagesstätten, Vereinen sowie weiteren
gesellschaftlichen Akteuren, um das Verantwortungsbewusstsein für ein sauberes
Rodenbach generationenübergreifend zu stärken
• Nutzung und Weiterentwicklung bestehender Initiativen der Gemeinde, insbesondere
des jährlich stattfindenden sauberhaften Frühjahrsputzes sowie des Umweltfestes am
3. Oktober, als zentrale Bestandteile der Kampagne. Der World Cleanup Day soll
weiterhin im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit beworben und unterstützt werden.
Die SPD-Fraktion ist überzeugt, dass mehr Sauberkeit nicht automatisch durch mehr Mülleimer
entsteht. Vielmehr gilt es, Eigenverantwortung, Rücksichtnahme und Umweltbewusstsein zu
stärken. Wo dies nicht ausreicht, müssen die bestehenden ordnungsrechtlichen Möglichkeiten
konsequent angewendet werden.
Unser Ziel ist ein ausgewogenes Gesamtkonzept, das Prävention, Aufklärung,
bürgerschaftliches Engagement und konsequentes Verwaltungshandeln miteinander verbindet.
So kann es gelingen, Rodenbach dauerhaft sauberer, lebenswerter und noch attraktiver zu
gestalten – gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern und nicht gegen sie.
Text aus PDF extrahiert