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Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen betreffend Sofortprogramm Hitzeschutz in Kindertageseinrichtungen
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Hattersheim am Main |
| Datum | 2026-09-24 geplant |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt ein Sofortprogramm zum Hitzeschutz in städtischen Kindertageseinrichtungen. Der Magistrat soll bis 31.03.2027 ein Programm erarbeiten, das kurzfristige Maßnahmen (Sonnensegel, mobile Kühlgeräte), mittelfristige bauliche Maßnahmen (Begrünung, Sonnenschutz), Förderübersichten und eine Priorisierung enthält. Kita-Leitungen und Stadtelternbeirat sollen einbezogen werden. Der Finanzierungsbedarf soll zur Haushaltsplanung 2027 dargestellt werden. Grund: Extreme Hitzebelastung in Einrichtungen erfordert schnelle, pragmatische Lösungen für vulnerable Gruppen.
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Dokument
Extrahierter Text
Die Stadtverordnetenversammlung
der Stadt Hattersheim am Main
XIII. Wahlperiode
Drucksache Nr. 0011/GRÜNE/XIII
Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
betreffend Sofortprogramm Hitzeschutz in Kindertageseinrichtungen
Beschlussvorschlag:
Der Magistrat wird beauftragt:
1. spätestens bis zum 31.03.2027 ein Sofortprogramm für alle
Kindertageseinrichtungen in Hattersheim am Main zu erarbeiten und der
Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen.
2. Das Programm soll insbesondere enthalten:
a) eine Bestandsaufnahme der besonders hitzebelasteten Einrichtungen (u. a.
auf Basis der Rückmeldungen von Kita-Leitungen und Eltern aus dem
Sommer 2026);
b) kurzfristig und kostengünstig umsetzbare Sofortmaßnahmen (z. B.
Sonnensegel, mobile Kühlgeräte für die Schlafräume), die nach Möglichkeit
bereits vor Sommer 2027 wirksam werden;
c) mittelfristige bauliche Maßnahmen (außenliegender Sonnenschutz, Dach-
und Fassadenbegrünung, Beschattung und hitzereflektierende Beläge auf
Außenspielflächen) jeweils mit grober Kostenschätzung und realistischem
Umsetzungszeitraum;
d) eine Prüfung, in welchen Einzelfällen eine aktive Kühlung/Klimatisierung als
letztes Mittel notwendig und sinnvoll ist – unter Abwägung von
Energieverbrauch, Betriebskosten und den klimapolitischen Zielen der Stadt;
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e) eine Übersicht verfügbarer Förder- und Zuschussprogramme von Land,
Bund oder EU zur Kofinanzierung baulicher Maßnahmen;
f) eine Priorisierung der Maßnahmen und Einrichtungen nach Dringlichkeit
und Kosten-Nutzen-Verhältnis.
3. Bei der Erarbeitung des Programms sind die Leitungen aller
Kindertageseinrichtungen sowie der Stadtelternbeirat einzubeziehen, um
praxisnahe und für jede Einrichtung passende Lösungen zu finden.
4. Der Magistrat berichtet der Stadtverordnetenversammlung über den Stand der
Umsetzung und stellt den daraus resultierenden Finanzierungsbedarf im Rahmen
der Haushaltsplanung 2027 dar, damit über die konkrete Mittelbereitstellung im
gewohnten Haushaltsverfahren entschieden werden kann.
Begründung:
In diesem Jahr wurden Eltern bereits aufgefordert, ihre Kinder so früh wie möglich aus
den städtischen Kindergärten und Kitas abzuholen, weil die Hitze in den Einrichtungen
unerträglich war.
Dies zeigt, dass wir keine Zeit mehr verlieren dürfen. Die Hitzesituation war in diesem Jahr
bereits dramatisch und aufgrund des Klimawandels ist damit zu rechnen, dass sich die
Lage noch verschärfen wird. Gerade vulnerable Gruppen können nicht länger auf das
Erarbeiten eines Gesamtkonzepts für die ganze Stadt warten, sondern brauchen schnelle,
pragmatische Lösungen, damit sie bereits den Sommer 2027 besser überstehen können.
Durch die Einbeziehung der Kita-Leitungen und Elternvertreter*innen soll sichergestellt
werden, dass die Maßnahmen nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg entschieden
werden, sondern die individuell passenden Lösungen für jede Einrichtung gefunden
werden können.
Hattersheim am Main, 6. September 2026
Nathalie Ferko
für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
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Text aus PDF extrahiert