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Antrag der FWG-Fraktion zur Einrichtung einer halben Stelle für Fördermittelmanagement
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Gemeinde Ober-Mörlen |
| Datum | 2026-09-21 geplant |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die FWG-Fraktion beantragt die Besetzung einer bereits beschlossenen halben Stelle für Fördermittelmanagement in der Gemeinde Ober-Mörlen. Sie begründet dies damit, dass Förderprogramme bislang oft zu spät bekannt wurden und systematische Recherche sowie Koordination von Förderanträgen notwendig sind, um die Förderquote zu erhöhen. Der Antrag sieht zudem vor, dass der Gemeindevorstand Möglichkeiten einer interkommunalen Zusammenarbeit in diesem Bereich prüfen soll. Ein Beschluss der Gemeindevertretung ist für den 21.09.2026 vorgesehen.
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Dokument
Extrahierter Text
Gemeinde Ober-Mörlen AT-22/2026
Antrag FWG-Fraktion
Beratungsfolge Termin
Gemeindevertretung 21.09.2026
Betreff:
Antrag der FWG-Fraktion zur Einrichtung einer halben Stelle für Fördermittelmanagement
Sachdarstellung:
Bereits im Rahmen der Haushaltsberatungen für das Jahr 2025 brachte die FWG-Fraktion die
Einrichtung einer halben Stelle für das Fördermittelmanagement ein. Die hierfür erforderliche Stelle
im Stellenplan wurde von der Gemeindevertretung beschlossen und die nötigen Gelder im
Haushalt eingestellt.
Obwohl die Stelle auch im Stellenplan für 2026 steht, erfolgte bisher keine Besetzung der Stelle.
Zur Begründung führte der Bürgermeister aus, dass das Aufgabenspektrum für eine eigene Stelle
in einer Kommune der Größe Ober-Mörlens nicht ausreichend sei und Fördermöglichkeiten durch
die jeweiligen Fachbereiche, Planungsbüros sowie externe Beratungsangebote geprüft würden.
Die Erfahrungen der vergangenen Monate bestätigen aus unserer Sicht jedoch den ursprünglichen
Handlungsbedarf. Immer wieder wurden Förderprogramme erst durch Hinweise aus der
Gemeindevertretung bekannt. Teilweise standen Programme kurz vor dem Fristablauf und konnten
durch die Gemeindevertretung und Ausschüsse nicht mehr ausreichend geprüft werden. Gerade
angesichts der geplanten Investitionen gewinnt die systematische Einwerbung externer
Fördermittel zunehmend an Bedeutung.
Das Fördermittelmanagement umfasst insbesondere
die kontinuierliche Recherche geeigneter Förderprogramme,
die frühzeitige Information der politischen Gremien und der Verwaltung über relevante
Fördermöglichkeiten,
die Koordination und Begleitung von Förderanträgen,
die Unterstützung bei der fristgerechten Nachweisführung und Abwicklung bewilligter
Fördermaßnahmen sowie
den Aufbau eines strukturierten Fördermittelcontrollings.
Wir halten daher weiterhin an unserer Auffassung fest, dass Fördermittelmanagement eine
strategische Zukunftsaufgabe der Gemeinde ist. Ziel ist nicht die Schaffung zusätzlicher
Bürokratie, sondern die Erhöhung der Förderquote und damit eine nachhaltige Entlastung des
kommunalen Haushalts.
Beschlussvorschlag:
Der Gemeindevorstand wird beauftragt,
1. die beschlossene und im Stellenplan stehende halbe Stelle für Fördermittelmanagement zu
besetzen,
2. ergänzend die Möglichkeiten einer interkommunalen Zusammenarbeit im
Fördermittelmanagement mit benachbarten Kommunen zu prüfen.
gezeichnet
Catinca Roth (Fraktionsvorsitzende)
Text aus PDF extrahiert