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Gemeinsamer Antrag der Fraktionen CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN betreffend Prüfung eines Maßnahmenpakets zur Klimaanpassung und zum Hitzeschutz
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Eschborn |
| Datum | 2026-09-17 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beantragen, dass der Magistrat Klimaanpassungsmaßnahmen zum Hitzeschutz in Eschborn prüft. Konkret sollen Begrünung öffentlicher Plätze, Klimainseln, Trinkwasserstellen, Wassernebelduschen und erweiterte Energieberatung evaluiert werden, mit Fokus auf vulnerable Gruppen wie Senioren und Kinder. Die Prüfungsergebnisse sollen schnellstmöglich vorgelegt werden.
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Dokument
Extrahierter Text
Stadt Eschborn
Stadtverordnetenversammlung
XX. Wahlperiode
Beschlussvorlage Nummer 2026/0046/stv
Eschborn, 10.09.2026
Aktenzeichen:
Beratungsfolge Termin Status
Ausschuss für Jugend, Soziales und Sport 15.09.2026 öffentlich
beschließend
Bau- und Umweltausschuss 16.09.2026 öffentlich
beschließend
Haupt- und Finanzausschuss 17.09.2026 öffentlich
beschließend
Stadtverordnetenversammlung 24.09.2026 öffentlich
beschließend
Gemeinsamer Antrag der Fraktionen CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN betreffend
Prüfung eines Maßnahmenpakets zur Klimaanpassung und zum Hitzeschutz
Die Stadtverordnetenversammlung möge wie folgt beschließen:
Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen, welche Klimaanpassungsmaßnahmen in Eschborn
und Niederhöchstadt vorgenommen werden können, um den Hitzeschutz im öffentlichen
Raum zu stärken. Dabei sind insbesondere auch Maßnahmen zum Schutz besonders
hitzegefährdeter Menschen ins Auge zu fassen.
Geprüft werden sollen unter anderem folgende Maßnahmen:
- Begrünung und Verschattung öffentlicher Plätze (Spielplätze, Parks, etc.)
- Einrichtung von „Klimainseln“ im Stadtgebiet (Insbesondere auch für Kinder und
Senioren)
- Errichtung von Trinkwasserentnahmestellen im Sommer
- Errichtung von Wassernebelduschen oder ähnlichen Maßnahmen
- Erweiterung der Energieberatung um die Beratung von Klimaanpassungsmaßnahmen
für Eschbornerinnen und Eschborner
Weitere Maßnahmen können durch den Magistrat ergänzt werden. Das Ergebnis der Prüfung
soll der Stadtverordnetenversammlung schnellstmöglich vorgelegt werden.
Begründung:
Hitzeperioden belasten die Gesundheit und den Alltag auch der Eschborner Bevölkerung.
Besonders gefährdet sind Menschen, die sich aufgrund ihres Alters, ihres
Gesundheitszustands, ihrer Lebenssituation oder ihrer beruflichen Tätigkeit nur eingeschränkt
vor Hitze schützen können.
Der Hessische Hitzeaktionsplan bietet eine Grundlage für die Entwicklung geeigneter
Maßnahmen um unmittelbar die Situation der Eschbornerinnen und Eschborner zu
verbessern. Daran anknüpfend soll für Eschborn geprüft werden, wie vorhandene und neu zu
schaffende Angebote und Maßnahmen sinnvoll zusammengeführt und zukünftig ergänzt
werden können.
Ziel des Prüfauftrags ist es, geeignete Maßnahmen zur Klimaanpassung und zum Hitzeschutz
zu prüfen und in der Folge umzusetzen. Dabei sollen insbesondere bestehende Einrichtungen
und Strukturen genutzt sowie kurzfristig realisierbare Verbesserungen aufgezeigt werden.
gez.
Christian Oberlis Cathérine-Caroline Hillen / Stefan Henschel
(CDU) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Fraktionsvorsitzender Fraktionsvorsitzende
Text aus PDF extrahiert