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Gemeinsamer Antrag der Fraktionen CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN betreffend Prüfung von Maßnahmen hinsichtlich der Standortsuche für das geplante Umspannwerk der TenneT in Eschborn
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Eschborn |
| Datum | 2026-09-17 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beantragen, den Magistrat zu beauftragen, Maßnahmen zur Standortsuche des geplanten TenneT-Umspannwerks zu prüfen. Der Magistrat soll klären, wie das laufende Bebauungsplanverfahren „Agri-PV" fortzuführen ist, welche Alternativen zum favorisierten Standort E2 durchsetzbar sind und wie Auswirkungen landschaftsverträglich gestaltet werden können. Zusätzlich soll geprüft werden, welche Sicherheitsmaßnahmen gegen Angriffe auf kritische Infrastrukturen (insbesondere gasisolierte Bauweise) bei den Vorhabenträgern erwirkt werden können. Die Stadtverordnetenversammlung soll regelmäßig informiert werden.
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Dokument
Extrahierter Text
Stadt Eschborn
Stadtverordnetenversammlung
XX. Wahlperiode
Beschlussvorlage Nummer 2026/0044/stv
Eschborn, 10.09.2026
Aktenzeichen:
Beratungsfolge Termin Status
Bau- und Umweltausschuss 16.09.2026 öffentlich
beschließend
Haupt- und Finanzausschuss 17.09.2026 öffentlich
beschließend
Stadtverordnetenversammlung 24.09.2026 öffentlich
beschließend
Gemeinsamer Antrag der Fraktionen CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN betreffend
Prüfung von Maßnahmen hinsichtlich der Standortsuche für das geplante
Umspannwerk der TenneT in Eschborn
Die Stadtverordnetenversammlung möge wie folgt beschließen:
Der Magistrat wird beauftragt,
1. zu prüfen, ob und wie das laufende Bebauungsplanverfahren „Agri-PV“ und die damit
einhergehende Veränderungssperre vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden
Standortentscheidung der Vorhabenträger fortzuführen sind.
2. zu prüfen, welche weiteren Maßnahmen im Vorgriff sowie im Hinblick auf eine aller
Wahrscheinlichkeit nach abzugebende Stellungnahme der Stadt im Rahmen des
Planfeststellungsverfahrens dahingehend unternommen werden können, um mögliche
Alternativstandorte durchzusetzen beziehungsweise die Auswirkungen einer
möglicherweise nicht verhinderbaren Entscheidung für den Standort E2 möglichst
landschaftsverträglich zu gestalten (bspw. hinsichtlich der konkreten
Lage/Ausrichtung, der Zuwegungen, der optischen Einfassung/Bepflanzung der
Anlage etc.).
3. unter anderem mit Beteiligung verantwortlicher übergeordneter Sicherheitsbehörden
zu prüfen, welche Maßnahmen im Lichte der sich stärker häufenden Angriffe auf
kritische Infrastrukturen unternommen werden können, um bei den Vorhabenträgern
TenneT und Amprion erfolgreich zu erwirken, dass das geplante Umspannwerk wegen
seiner herausgehobenen Relevanz besonderen Sicherheitsanforderungen standhält.
Hierbei ist u.a. die geschlossene, d.h. gasisolierte Bauweise in den Fokus zu nehmen.
Sofern notwendig ist Beiziehung externer Fachberatung im Rahmen der Prüfung möglich.
Über den Stand der Prüfergebnisse und der in diesem Zusammenhang unternommenen
Maßnahmen ist die Stadtverordnetenversammlung unverzüglich zu informieren.
Begründung:
Im Rahmen des „Projektinformationsabends zum Umspannwerk Eschborn“ der TenneT TSO
GmbH sowie der Amprion GmbH am 20. August wurde bekannt, dass die Vorhabenträger
zwischenzeitlich fast 90% der Flächen im Bereich des vom ihnen favorisierten
Standortbereiches am sog. Streitplacken (Variante E2) erworben haben.
Daraus folgt, dass eine erfolgreiche Durchführung des Planfeststellungsbeschlusses an
diesem die Eschborner Landwirtschaft und Naherholung einschneidend verändernden
Standort immer wahrscheinlicher wird. Um dennoch weiterhin mit allen rechtmäßig zu
Verfügung stehenden Mitteln die Interessen der Eschborner Bevölkerung wahrzunehmen, ist
ein den sich abzeichnenden Realitäten Rechnung tragendes planvolles Vorgehen angezeigt.
gez.
Christian Oberlis Cathérine-Caroline Hillen /
Stefan Henschel
(CDU) (Bündnis 90/Die Grünen)
Fraktionsvorsitzender Fraktionsvorsitzende
Text aus PDF extrahiert