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Veloroute 8 Thierstraße Sachstand und A
Ergebnis unbekannt
| Typ | Antrag |
| Gemeinde | Münster |
| Datum | 2026-09-10 |
| Datenstufe | Nur Dokumente |
| Quelle | Quelldokument herunterladen → |
Zusammenfassung (KI, experimentell)
Die CDU-Fraktion beantragt, die Planung eines abgesetzten, straßenbegleitenden Geh- und Radweges auf der Thierstraße (südlicher Abschnitt, Veloroute 8) weiterzuverfolgen statt einer reinen Fahrradstraßenlösung. Die Fraktion fordert, flächen- und eingriffsschonende Varianten zu prüfen, frühzeitig mit betroffenen Eigentümern und Anliegern zu sprechen sowie Förderung, Grunderwerbsfragen und Kostenschätzung zu konkretisieren. Zusätzlich soll ein Bericht zur Realisierbarkeit des Lückenschlusses am Kappenberger Damm vorgelegt werden. Über einen Beschluss wird nicht berichtet.
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Dokument
Extrahierter Text
Antrag zur Berichtsvorlage V/0203/2026
Veloroute 8 Thierstraße - Sachstand und Ausblick
Die Bezirksvertretung Münster-Hiltrup möge beschließen:
Die Planung eines abgesetzten, straßenbegleitenden Geh- und Radweges im südlichen
Abschnitt der Thierstraße zwischen Burgwall und Amelsbürener Straße als Zielvariante
wird weiter verfolgt:
1. Es ist eine verlässliche Radverkehrsinfrastruktur statt bloßer Markierung zu
treffen und die Variante eines baulich getrennten Geh- und Radweges im
südlichen Abschnitt der Thierstraße nicht zugunsten einer reinen
Fahrradstraßenlösung aufzugeben,
2. Es soll geprüft werden, inwieweit eine möglichst flächen- und eingriffsschonende
Führung des abgesetzten Radweges eingerichtet werden kann, insbesondere mit
Blick auf landwirtschaftliche Flächen, Baumbestand, Gräben, den Bereich des
Reit- und Fahrvereins sowie notwendige Brücken- und Querungsbauwerke,
3. Es sollen frühzeitig Gespräche mit den betroffenen Eigentümerinnen und
Eigentümern, landwirtschaftlichen Betrieben, dem Reit- und Fahrverein, dem
Ziegeleiwerk sowie weiteren Anliegern aufgenommen,werden.
4. Fördermöglichkeiten, Grunderwerbsfragen, Zeitplan und Kostenschätzung für
diese Zielvariante sind weiter zu konkretisieren und der Bezirksvertretung erneut
vorzulegen.
5. Der Bezirksvertretung wird ein Bericht vorgelegt, wie der Lückenschluss östlich
am Kappenberger Damm zwischen Grafschaft und Werneweg nach zwei
Jahrzehnten bestehender politischer Forderungen planerisch vorangebracht
werden kann, welche Maßnahmen für eine sichere und durchgängige
Radverkehrsverbindung erforderlich sind und wie Stadt Münster und
Straßen.NRW diese Aufgabe weiter angehen wollen.
Begründung:
Die Thierstraße ist nicht nur eine örtliche Verbindung zwischen Amelsbüren und Berg
Fidel, sondern Teil der Veloroute 8 Ascheberg - Münster. Damit ist sie Bestandteil eines
regionalen Radverkehrsnetzes, das Umlandgemeinden, Stadtteile, Arbeitsorte, Schulen
und die Innenstadt sicher, komfortabel und alltagstauglich miteinander verbinden soll.
Dieser regionale Ansatz darf nicht an der Stadtgrenze enden. Im Kreis Coesfeld sind
bereits erhebliche Vorinvestitionen in diese Verbindung erfolgt, unter anderem mit einer
neuen Fahrradbrücke über die Autobahn. Münster darf auf dem weiteren Weg in
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Vorsitzender: Mathias Kersting
Richtung Innenstadt nicht länger der Flaschenhals dieser regionalen Radverkehrsachse
sein.
Die Berichtsvorlage beschreibt selbst die schwierige Ausgangslage auf der Thierstraße:
schmale Fahrbahn, Mischverkehr, landwirtschaftlicher Verkehr, Schwerlastverkehr des
Ziegeleiwerks und weiterhin deutlich überhöhte Geschwindigkeiten. Wenn eine Strecke
zugleich als hochwertige Veloroute entwickelt werden soll, reicht eine Lösung allein über
Markierungen, Piktogramme und Beschilderung im südlichen Abschnitt nicht aus. Wer
die Veloroute ernst nimmt, muss sich für Infrastruktur entscheiden, nicht nur für Farbe
auf Asphalt.
Hinzu kommt: Mehr als 1.000 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner haben sich mit
einer Unterschriftensammlung für einen abgesetzten Radweg an der Thierstraße
ausgesprochen. Dieses klare Signal aus der Bürgerschaft sollte politisch ernst
genommen werden. Die Menschen vor Ort fordern eine sichtbare, sichere und
dauerhafte Verbesserung.
Die Bezirksvertretung erkennt an, dass ein abgesetzter Geh- und Radweg planerisch,
finanziell und naturschutzfachlich anspruchsvoll ist. Gerade deshalb soll die Planung
optimiert vorangetrieben werden. Ziel muss eine Lösung sein, die
Radverkehrssicherheit, Natur- und Flächenschutz sowie die Interessen der Anlieger
bestmöglich miteinander verbindet.
Münster, 26.05. 2026
Für die Fraktion
Astrid Bühl
Nicolas Fell
Sebastian Lieske
Götz Raisner
Franjo Stemmer
Jürgen Krichel
Melanie Haider
Mark Lütke Schürmann
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Vorsitzender: Mathias Kersting
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